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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
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Nah am Mann sein

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Samstag, 27. Januar 2007

Das immer schwerste Spiel: Eintracht Frankfurt

Der Eintracht gehts aktuell ganz gut. Trainer Funkel ist bereits in seiner dritten Saison, was auch für die Eintracht schon eine kleine Ewigkeit bedeutet, und Heribert Bruchhagen führt den Club immerhin so gut, daß zum einen ein Aufwärtstrend zu sehen ist und zum anderen sich auf den JHVs keiner mehr kloppt nicht über die Verhältnisse gelebt wird. Das Dach leckt nicht mehr, der zuvor fußlahme Takahara trifft plötzlich das Tor und mit Torwart Pröll konnte der Vertrag verlängert werden. Wie gesagt, der Eintracht gehts gut.
Gegen Schalke wird das Irgendwiestadion ausverkauft sein. Fehlen wird der Eintracht Rehmer, der sich kurzfristig einen Muskelfaserriß zuzog, der aber vermutlich eh nicht von Beginn an gespielt hätte.

Pander hätte sicher von Beginn an gespielt. Kein anderer Knappe steht so sehr für den Schalker Aufschwung ab dem Spiel gegen die Bayern wie Pander, nachdem er nach einer gefühlten Ewigkeit völlig ohne Eigewöhnungsphase in den Kader schoß und in fast allen folgenden Spielen zu den stärksten Schalkern gehörte.
Somit darf Lincoln wieder die Freistöße verschiessen. Auf seinen Einsatz hat sich Slomka in mehreren Interviews festgelegt. Es läuft also auf das 4-4-2-System heraus, mit Ernst als defensivem Mann im Mittelfeld (sein Zeh soll wieder normaldick sein), Varela und Hamit oder Kobiashvili auf den Halbpositionen und einem der gefühlten 68 Aussenverteidigern der panderlosen Zeit. An ein 4-3-3 mit Lövenkrands und ohne Varela, wie es der kicker noch in Erwägung zieht, glaube ich nicht. Varela ist schlicht zu stark, war gegen Petrograd m.E. der beste Schalker, und Lövenkrands hatte zuletzt wegen seines Hexenschusses nicht voll trainieren können. Ich hoffe dennoch inständig, das die Blauen endlich mal den Stil des direkten, schnellen Spiels in das 4-4-2 trotz mit Lincoln hinüberretten können.

PS: letztes Jahr gings der Eintracht nach 17 Spieltagen auch ganz gut. Mit 21 Punkten hatten sie sogar noch einen Punkt mehr als heute. Zum Ende der Saison blieben grade drei Punkte vor K'lautern.

Kommentare & Antworten

Sind wir schon wieder...
Sind wir schon wieder auf einem sehr, sehr guten Weg?
Weselaner (anonym) - 20. August, 00:33
Hülsenfrüchte
Bei Löw scheint's einfach nicht ohne zu gehen....
Trainer Baade (anonym) - 19. August, 19:48
1:5 wär doch oki
Immerhin heißt die Paarung ja Werder Bremen-Schalke...
Manfred (anonym) - 18. August, 15:17
Ich zolle dem FC Bayern...
Ich zolle dem FC Bayern einen Riesenrespekt, dass sie...
Spielmacher (anonym) - 17. August, 19:02
Ja,
das finde ich auch. Immerhin war das der HSV ohne van...
Dafeld (anonym) - 16. August, 11:04
Danke
... an Tina fürs Kompliment und an Dafeld für...
Herr Wieland - 16. August, 01:23
Buddha...
...nicht Buddah. Zum Glück ging's ja schonmal...
Dafeld (anonym) - 16. August, 00:20
Das hat Spaß gemacht
Also, diesen informativen und unaufgeregten Text zu...
tina (anonym) - 15. August, 22:43

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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