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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Montag, 29. Januar 2007

Ballack nervt!

Im deutschen Sommer war er des Bundestrainers Capitano, dem Boulevard war er die Wade der Nation. Nun ist Winter und Ballack spielt in London. Dennoch ist er omnipräsent. Nicht wegen seines Spiels, sondern durch die relative Erfolglosigkeit des FC Bayern.

Sobald der FC Bayern nicht gewinnt (was in der Bundesliga bereits in 8 von 18 Spielen vorkam) wird Ballack zum Thema. In Zeitungen, TV-Talkrunden, Foren und Blogs finden sich die Analysten, prangern fehlende „Hierarchien“ beim Rekordmeister aus München an, meinen den Bayern fehle der „Chef im Mittelfeld“. Oftmals sind es die gleichen Analysten, die Ballack vor seiner Metamorphose zum Messias vorwarfen, genau dieser Chef nicht zu sein.

Das Problem der Bayern ist, daß sie seit Jahren keinen begeisternden Fußball spielen. Meist spielten sie gut organisierten Fußball, bis an die Schmerzgrenze effektiv und zumeist erfolgreich. Spielt einen Mannschaft in der Regel einen schnellen und attraktiven Fußball, wird ihr ein Ausrutscher ab und an verziehen. Wer eh schon eher bedächtig und nur auf die Chance zum Zuschlagen lauernd zu Werke geht, der soll bitteschön wenigstens gewinnen!

Klappt das nicht, müssen Erklärungen her, möglichst schnell; und meistens ist „einfach“ am schnellsten. Ballack ist ein sehr torgefährlicher und sehr vielseitiger Spieler. Mit ihm haben die Bayern zweimal in Folge Meisterschaft und Pokal gewonnen.
Doch was interessieren Spieler anderer Clubs, wenn es darum geht, mit einer ganzen Menge sehr talentierten eigenen Spielern ein gut organisiertes Spiel aufzuziehen?

Es ist Magaths Job, mit Spielern wie Van Bommel und Schweinsteiger, Sagnol und Lahm, Makaay und Podolski Offensive zu kreieren und das Team vor allem auch defensiv organisierter auftreten zu lassen. Wieso das derzeit nicht klappt, darüber kann man diskutieren.
Ballack als Begründung anzuführen ist Mumpitz.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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