4stats Webseiten Statistik + Counter Drei Ecken, ein Elfer: 04 Februar 2007
 

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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Sonntag, 4. Februar 2007

Schalke mit System an die Tabellenspitze

Welch ein Abend!
Deutschland wird Handballweltmeister und Schalke siegt im Bremen. Und das erfreulichste am Schalker Sieg: Sie waren auch die bessere Mannschaft!

Schalke spielte wie in Frankfurt und gegen Aachen mit zwei defensiven Mittelfeldspielern („6ern“) und dieses System setzt sich mehr und mehr durch. Auf der „großen Fußballmesse Weltmeisterschaft“ wurde es von Italien etabliert und stetig wächst die Zahl der Clubs, die diese Grundformation so aufstellen.

Nach dem Ausfall von Kobiashvili waren es heute Bajramovic und Ernst, die vor der Abwehr den Defensivblock organisierten. Und sie taten dies effektiv: War Diego in der bisherigen Saison der spektakulärste Offensivspieler welcher die Gegner reihenweise schwindelig spielte; heute war er kaum zu sehen. Auch Klose, der Toptorjäger dieser Spielzeit, kam meist nur in wenig aussichtsreichen Positionen an den Ball. Im Großen und Ganzen hatte Schalke die „Bremer Tormaschine“ jederzeit im Griff, ständig standen zwei Blaue dem ballführenden Grün-Weiß-Orangefarbenem im Weg! Dies war der Schlüssel zum Sieg.

In der Offensive war selbstverständlich Lövenkrands der Mann des Tages; es wäre einfach nach einem solchem Sieg zu hart, ihm vorzuwerfen, daß er eigentlich das dritte Tor auch noch hätte machen müssen ;-) Weil auch das erste Tor wunderschön war, hat er sich die Schlagzeilen der Sportinformationsdienste verdient („Überragender Mann war ein Däne“), wenngleich ich denke, daß diese das Spiel nicht verstanden haben (s.o.).

Nun sind die Schalker also die Gejagten und stehen im Licht. Nachdem in der bisherigen Saison in den Medien ausschließlich von Werder Bremen geschwärmt wurde (s. diesen Kommentar und den folgenden Podcast), ist dies eine schöne Abwechslung. Ma’kucken wie die Knappen damit umgehen werden.

Lattekeske Fußballrhetorik: Verkehrte Wahrheit

"Wenn Du da unten stehst, dann fehlt Dir in solchen Situationen einfach das Quäntchen Glück!"

Huub Stevens war gestern der (gefühlte) Millionste, der diesen Satz in die Kameras sagte. Und dabei ist es in Wahrheit doch andersherum.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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