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Nah am Mann sein

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Montag, 12. Februar 2007

Beleidigte Fußballprofis nerven!

Hamit Altintop ist ein "Gelsenkirchener Junge", hat bei Schwarz-Weiß GE-Süd gespielt, bei TUS Rotthausen. Mittlerweile spielt er für die Königsblauen. Cirka eine Halbzeit pro Spiel. Das ist sein Problem.

Hamit gehört zur Türkischen Nationalmannschaft, möchte gerne bei der nächsten EM für die Türkei spielen. Bei Schalke ist er "nur" der 12. Spieler, der Allrounder. Sehr wichtig für jeden Trainer, aber eben doch auf keiner Position so stark, als daß er regelmäßiger Startspieler hätte werden können.

Nun läuft sein Vertrag aus und Hamit hat sich dazu entschieden, nicht bei Schalke zu verlängern. Von einem Spitzenteam der Bundesliga zu kommen (wenn auch nur als 12. Mann) ist erstmal keine schlechte Ausgangsposition bei einem neuen Verein. Vermutlich gibts dazu noch mehr Geld, alles andere wäre kurios. Ich kann seine Entscheidung nachvollziehen und denke nicht, das er die Pfiffe bei seiner Einwechslung gegen Hertha verdient hat. Dennoch muss auch ihm klar gewesen sein, dass nicht 61.482 Zuschauer seine Entscheidung gegen die von Schalke 04 angebotene Vertragsverlängerung bejubeln!

Jetzt liegt es an Hamit selbst, wie für ihn die restliche Saison verläuft. Nach dem Spiel am Samstag verschwand er blitzschnell und sich von den Pfiffen beleidigt fühlend in der Kabine: Es war die denkbar schlechteste Variante!
Nach dem Ausfall Varelas wird Hamits durchschnittliche Spielzeit steigen. Es wird wichtig sein, das er sich als Teil des Teams präsentiert, das er Leistung bringt. Wenn er als Teil dieser Mannschaft tatsächlich das "große Ziel" erreicht, wird auch Hamit ein gefeierter Held sein.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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