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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Montag, 26. März 2007

Auf dem Weg ins Stadion

Am 18.01. fegte der Orkan Kyrill über Deutschland hinweg. Helmut Schulte, ehemaliger Trainer des FC St. Pauli und seit 1998 Sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04, war gerade in seinem Wagen auf der Ruhrallee in Essen unterwegs, als ihm ein entwurzelter Baum aufs Auto fiel. Schulte wurde eingeklemmt, der zweite Halswirbel brach.

Schulte hatte riesiges Glück. Erstens, dass er nicht bereits von dem Baum erschlagen wurde. Und zweitens, dass bei dem Genickbruch nicht das Rückenmark in Mitleidenschaft gezogen wurde, was zu einer Lähmung des gesamten Körpers halsabwärts geführt hätte.



Das auch Schulte selbst dieses Glück im Umglück eher als Geschenk, als einen zweiten Geburtstag empfindet, statt dem Unglück des Unfalls nachzusinnen, hat er letzte Woche im ZDF bei Kerner eindrucksvoll vermittelt! Seinen Auftritt dort kann man via ZDFmediathek nachschauen (oder per diesem direkten Link).

Vor unserer Haustür in Duisburg-Neudorf richtete der Sturm vergleichsweise wenig an. Die Bäume in unserer Alleestrasse wurden durchgeschüttelt, der eine oder andere kleinere Ast brach, ohne allerdings größere Schäden zu verursachen.



Wer am Mittwoch das Länderspiel der Nationalmannschaft in der Duisburger MSV-Arena besucht und mit dem Auto über die A3 anreist, wird an diesem gekippten Baumstumpf vorbei kommen. Mittlerweile wurden die rausgerissenen Wurzeln gestutzt, dass Loch in der Erde wurde zugeschüttet. Wieso der Baumstumpf nicht komplett abtransportiert wurde? Ich weiss es nicht.

Nur cirka einen Kilometer Luftlinie von unserer Haustür entfernt, stürzte auch dieser Baum am 18.01.07 auf ein Auto. Die Fahrerin, eine Duisburger Frau deren Namen ich nicht kenne, hatte weniger Glück als Helmut Schulte.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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