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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Nah am Mann sein

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Dienstag, 3. April 2007

Ein unmoralisches Angebot

In dem Wissen, dass Mathias Schober schon immer verlauten liess, dass er nach seiner Zeit in Rostock wieder zurück ins Ruhrgebiet wolle, bietet ihm Schalkes Manager Müller einen mit 3 Millionen Euro dotierten Vierjahresvertrag(!) dafür, dass er seinen aktuellen Job schmeisst um sich bei Schalke auf die Bank zu setzen und als VIP-Tourist im Schalkebus durch die Stadien Europas zu touren.

Erst vor zwei Tagen hatte ich mich bei vermutlich-demnächst-Zweite-Liga-Nick darüber ausgelassen, dass ich Lars Ricken für 'nen Wischiwaschi-Typ halte, weil er es sich, obwohl er schon vor seiner letzten Vertragsverlängerung oft genug nurnoch zweite Wahl war, auf der Bank gemütlich machte, anstatt nochmal eine neue Herausforderung zu suchen.

Nun versucht Schalke, Mathias Schober zu ähnlichem zu verführen.

Schober ist 30 Jahre alt, bestes Torwartalter! Bei Rostock ist er die unumstrittene Nummer 1, hat seit fünf Jahren nur ein Spiel verletzt ausgesetzt. Nun steht Hansa kurz davor, nach zwei Jahren in der zweiten Liga wieder aufzusteigen, steht mit 6 Punkten Vorsprung vor dem ersten Nichtaufstiegsplatz auf Rang 2. Eigentlich sollte er arg zufrieden sein, was sollte sich ein Torwart mehr wünschen, als einen der achtzehn Toparbeitsplätze?!

Aus Schalker Sicht macht dieses Angebot mehr als Sinn. Müller könnte damit seinen Fehler, im Winter keinen gestandenen Backup für Neuer verpflichtet zu haben, korrigieren. Besser spät als nie.

Schober ist in Marl geboren, Schalker Einzugsgebiet. Vier Jahre war er zweiter Mann hinter Lehmann, zwei Jahre stritt er sich mit Oliver Reck um die Eins. Sechs Jahre, in denen Andreas Müller sein Mannschaftskollege war. Dieser hat ihm nun ein nettes Paket geschnürt.

Aber kann das für einen Torwart besser sein, als als Nummer 1 in einem Erstligator zu stehen?

Kauf mich!

"Ja, ich weiß, dass es Vereine gibt, die Interesse haben, mich zu kaufen."
Eingentlich nichts falsches dran, an diesem Satz. Klingt trotzdem irgendwie frivol.
So'n Luder, der Hanke ...

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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