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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Freitag, 11. Mai 2007

Die schicken Stadien an Rhein und Ruhr

Wer mit dem Auto unterwegs ist, bemüht vielleicht einen Routenplaner. Zur näheren Ansicht der Zielumgebung eignen sich heutzutage bestens die Satellitenbilder bei Google Maps, auf denen man teilweise noch die Fahrbahnmarkierungen erkennen kann.

Auch Nutzern des ÖPNV steht ein Routenplaner zur Verfügung. Dank des genialen Harry Beck, dem Erfinder der schematischen Liniennetzplänen, findet man sich im Zielbereich auch ohne Ortskenntnis meist mühelos zurecht.

Als besonderes Gimmick hat der hiesige Verkehrsverbund seine Liniennetzpläne mit kleinen Grafiken zu markanten öffentlichen Gebäuden versehen. Auf vielen Plänen lassen sich auch die jeweiligen Fußballstadien finden, eigentlich immer sehr gut getroffen!

Hier eine Auswahl (Mausklick führt zur größeren Ansicht):

 

Gelsenkirchen

 

Duisburg

 

Düsseldorf

 

Bochum

 

Dortmund

(Quellen: Die VRR Stadtlinienpläne)

Das immer schwerste Spiel: Borussia Dortmund

Meine Güte, was wird nun alles geschrieben über dieses Spiel. Ich vermute ja, dass es nach einer flotten Führung ein recht lockeres Spiel für Schalke wird, und dass das wirklich knappe und spannende Spiel erst am letzten Spieltag gegen die Arminia folgt - aber wir werden sehen.

Natürlich freue ich mich auf dieses Spiel, das geht wohl jedem den meisten so, oder?!
Ein volles Irgendwiestadion, erwartete 25.000 Schalker vor Ort. Zusätzlich 50.000 bis 70.000 Schalker in der Arena, der Rest der Gemeinde vor den TV-Geräten überall. Familie Wieland inmitten von Freunden in Gelsenkirchen, vor einem decodierten Fernsehbild, neben einem auf die Nachfeier wartenden, gut bestückten Grill.
Dem gegenüber die Schwarz-Gelben, die böse sein wollen.

Interessant wird sein, wie Doll seine Mannschaft einstellt. Dortmund ist gerettet, er darf somit frei entscheiden. Ein zu Null könnte schon reichen um die eigenen Fans zu begeistern. Andererseits ist das 90 Minuten lang riskant, und nach vorne zu spielen wird auch in Dortmund gerne gesehen.

Aber wie dem auch sein, betrachtet man die Mannschaften, ist Dortmund in allen Mannschaftsteilen unterlegen bis maximal auf gleicher Höhe mit Schalke. Es ist an Schalke, dieses Spiel erfolgreich zu bestreiten oder eben nicht. Wie sowas trotzdem in die Hose gehen kann, hat Schalke in Bochum erfahren. Wie es funktioniert, sahen wir gegen Nürnberg (defensive Ausrichtung des Gegners) und in den Spielen gegen Werder (mitspielender Gegner).

Krstajic hat sich gesund gemeldet. Ob er spielen wird, oder ob Rodriguez wieder aufläuft, der zuletzt ordentlich gespielt hat, ist noch nicht klar. Ansonsten bleibt wohl nur die Frage nach Özil oder Kobiashvili, die restliche Aufstellung wird aller Voraussicht nach der der letzten Woche entsprechen.

Nurnoch 180 + X Minuten, noch zwei Spiele zu spielen. Schalkes Magische Zahl, die auf Grund der knappen Tabellenkonstellation zugegebenermaßen nurnoch wenig Sinn macht, die aber trotzdem, und sei es nur, weil es mit ihr in dieser Saison bislang gut lief, bis zum Ende weitergeführt wird, ist die 6! Glück auf.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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