Zitat

Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

Finden

 

kicker Ticker

Klopp plant vorerst ohne Oxlade-Chamberlain
Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp müssen...
18. Juli, 23:36
Das Rätsel um Emil Berggreen
Im Winter 2016, also vor zweieinhalb Jahren, wechselte...
18. Juli, 23:09
Celtic erneut ohne Probleme - APOEL scheitert
Am Dienstag und Mittwoch standen die Rückspiele...
18. Juli, 22:35
Baier schlenzt, Hahn schiebt ein
Die Revanche ist geglückt. Nach der 1:2-Niederlage...
18. Juli, 20:37
Hannovers Asano setzt sehenswerten Schlusspunkt
Hannover 96 hat am Mittwoch einen Test gegen Nordhausen...
18. Juli, 19:57
"Call me Maurizio": Raucher Sarri stellt sich Chelsea vor
Wie ein zäher Kaugummi hat sich im letzten halben...
18. Juli, 17:40

Nah am Mann sein

xml version of this page

Donnerstag, 2. August 2007

Von falsch nachgelegten Schüppen

13.05.06, letzter Spieltag der Saison 05/06, Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, 83. Spielminute: Tomasz Waldoch erzielt in seinem letzten Spiel für Schalke 04 den 3:2 Siegtreffer, nachdem Stuttgart zur Halbzeit 1:0 führte. Es ging um nichts mehr, außer um einen netten Abschied für Waldoch und Ebbe Sand. Schalke war auf Platz 4, neun Punkte hinter Werder und sieben Punkte vor Leverkusen.

Bis heute war es das letzte mal, das Schalke nach einem Rückstand zur Halbzeit ein Pflichtspiel gewinnen konnte. In nunmehr 7 Versuchen stand Schalke zum Schluß mit leeren Hände da!

Aus der letzten Saison bleiben sicher am quälendsten die beiden letzten Auswärtsspiele in Erinnerung, als Schalke in Bochum am Halbzeitstand von 1:2 bis Spielschluss nichts mehr ändern konnte oder als es in Dortmund nach einem 0:1 Rückstand zur Pause noch das 0:2 kassierte. Aber das waren eben keine Ausnahmen.

In dem unsäglichen Pokalspiel beim derzeitigen Zweitligisten aus Köln rettete sich Schalke nach einem 0:2 zur Halbzeit immerhin in die Verlängerung. Um dann in dieser zu verlieren. Ansonsten wurde grundsätzlich schon nach 90 Minuten verloren:
Am 4. Spieltag gegen Hertha, Halbzeit 0:1, Endstand 0:2.
Am 9. Spieltag gegen Stuttgart, Halbzeit 0:1, Endstand 0:3.
Am 27. Spieltag gegen München, Halbzeit 0:1, Endstand 0:2.
Und natürlich im UEFA-Cup, beim AS Nancy, Halbzeit 0:2, Endstand 1:3.
Zum Vergleich: Stuttgart lag in den 34 Bundesligaspielen der letzten Saison zum Halbzeit siebenmal zurück und holte noch 10 Punkte (3 Siege, 1 Unentschieden)! Werder konnte nach 8 Halbzeitrückständen 5 Punkte mitnehmen (1 Sieg, 2 Unentschieden). Bayern lag nach 45. Minuten neunmal(!) zurück, gewann noch zweimal und spielte einmal unentschieden (7 Punkte).

Gut, Statistiken kann man immer auch positiv betrachten. In diesem Fall lag Schalke in 34 Ligaspielen zur Halbzeit eben nur 5 mal zurück.
Wenn man allerdings im Bochumer Block G steht und die Königsblauen nach einer Führung mit einem 1:2 Rückstand in die Kabine schleichen, fällt eine positive Sicht nicht so leicht ...

Was wird (10/18), heute: Borussia Dortmund

Gut, Petric macht mir etwas Sorgen. Aber Wörns und Kovac sind sicher langsam genug, um das wieder auszubügeln. Und bis Weihnachten hat Watzke den Doll auch geschafft. Hat eigentlich von Heesen gerade einen Job?
Tabellenplatz am Ende der Saison: 14

Ja, wer aktuell mit Borussenfans zu tun hat kann sich einiges anhören. Groß ist die Euphorie. Wie gut die Neuzugänge seien. Das es „Kuba, Kuba“ durchs Stadion schalle, weil sich Blasisoundso nun so nenne. Und überhaupt gäbe es ja einen Dauerkartenrekord! Und sooo hässlich seien die Auswärtstrikots ja auch nicht.

Ein Regelmäßigaufschalkegeher weiß das alles aber natürlich viel besser ...

Schallte es letztes Jahr eigentlich auch „Pienaar, Pienaar“ durchs Stadion? Denn wie gut der letztjährige Neuzugang aus Amsterdam gewesen sein soll, klingt auch heute noch im Ohr. Der Dauerkartenrekord brauchte Geschenke zur Befeuerung. Die roten Dinger sind die furchtbarsten Borussentrikots, an die sich noch Lebende erinnern können.

Und wenn die Fans von der Champions League träumen während die bereits mit einem 35 Jährigen besetzte Innenverteidigung durch einen 33 Jährigen mit 17 B-Ligaeinsätzen im vergangenen Jahr ergänzt wird, wenn plötzlich einer, der bislang als zu schlecht galt, wieder zur „echten Alternative“ mutieren kann, wenn ein Mann zum Toptorjäger ernannt wird, der seinen letzten Club zweimal in Folge auf Platz 15 ballerte, dann lässt sich erahnen, dass es auch dieses Jahr im Signal-Iduna-Park wieder ganz flott passieren kann, dass die Jungs von der Süd hinter die Trainerbank geschickt werden.


Die Meinungen der Anderen bei ball-blog.de · Erläuterung

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

Archiv

August 2007
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
21
 
 
 

Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

Credits

twoday.net AGB

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


Blick ins Trübe
Das immer schwerste Spiel
Die Anderen
EM 2008
Gedöns
Hallo ...
Helden
Hömma und Kuckma
kurtspaeter schreibt ...
Lattekeske Fußballrhetorik
Nationalmannschaft
Sonst noch auf Schalke ...
Was nervt
Was wa(h)r
Zahlengekasper
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren