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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Nah am Mann sein

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Mittwoch, 12. September 2007

Zur Lage der Nation

Hitzlsperger oder Hickersberger, früher kam man da schon mal durcheinander. Heute glauben manche, dass Hitzlsperger in der vergangenen Saison den Unterschied für seinen VfB zum FC Schalke 04 machte. Und laut Thorsten Gerald Schneiders sehen manchein ihm und Schweinsteiger bereits eine echte Alternative für die Spielgestaltung im Mittelfeld“.

So gut ist Nationalelf nun besetzt, auch die Breite in der Spitze ist dichter geworden. So übermächtig kommt die deutsche Nationalmannschaft daher, dass sich England und Italien lieber bereits in der Qualifikation ergeben, als sich in der Endrunde bloßstellen zu lassen.

Um nun Europa nicht völlig zu verschrecken und um der aufkeimenden Überheblichkeit im eigenen Land Einhalt zu gebieten, hat sich der Bundes-Joachim für das heutige Spiel gegen Rumänien dazu entschlossen, im Sturm mit einem Zweitligastürmer und einem Rekonvaleszenten zu starten, in der Abwehr einen Spieler von Hertha BSC spielen zu lassen und eine Club-Nr. 2 ins Tor zu stellen.

Alles scheint rund, so frohen Mutes steuerte dieses Land seit mindestens 33 Jahren nicht mehr auf ein großes Turnier zu. Bleibt die Frage, was das Gezeter um Ballack, der alberne Disput zwischen dem DFB und dem FC Chelsea soll. Seit fast 5 Monaten feiert Ballack nun krank und Löw lässt sich mit dem Satz zitieren: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich ein Mannschaft wie Chelsea leisten kann, auf einen Spieler wie Michael Ballack zu verzichten.“

„Ma’kucken“ möchte ich da dem Bundes-Joachim antworten, oder auch „Welcher Verein denn, wenn nicht Chelsea?!“. Wo doch manche sogar schon Hitzlsperger und Schweinsteiger als eine Alternative zu ihm sehen.



[via Neue Ruhr Zeitung: Die Zeit dummer Sprüche ist vorbei]

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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