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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Freitag, 14. September 2007

Nix zu hören? Andreas Müller im Sportgespräch

Vor 17 Tagen habe ich hier das dradio-Sportgespräch empfohlen. Schon heute ist ein Nachtrag nötig:
Am letzten Sonntag war Schalkes Manager Andreas Müller Gast in der Sendung.

Ähnlich wie bei dem Holzhäuser-Interview herrscht eine angenehme Gesprächsatmosphäre, auch die Fragen sind nicht schlecht. Das der Sendung trotzdem was fehlt, liegt meines Erachtens an Andreas Müller.

Seine Antworten sind allesamt sauber. Er kommt sympathisch rüber, verteilt Lob an Kollegen, erklärt sachlich die Marschroute des Vereins. Und er gibt nicht eine Antwort, die ein einigermaßen belesener Fan nicht auch hätte geben können.

Dass man konsolidieren will, statt 30 Mio für einen Spieler auszugeben, der auch nichts garantierten würde. Dass man auf die gute Jugendarbeit setzt. Dass die Mannschaft potenzial hat, dass der Club einzigartig ist. Für ihn war es sicher angenehm, das alles mal in Ruhe darstellen zu können. Aber das alles wusste ich auch vorher schon.

Leider hat er die Chance vertan, mal etwas Einblick zu gewähren, in das was seinen Job, was ihn ausmacht. Viel zu oft sagt er wir und man, fast nie sagt er ich, dabei ist er doch nun der Macher in diesem großen Club. Selbst perfekte Vorlagen, wie beispielsweise die Frage, wie sehr ihn „persönlich“ das „Hängen und Würgen“ um Stephen Appiah geärgert hat, verdaddelte er mit den hundertfach gehörten Sätzen über den guten Kader.

Ganz kurz war dann doch noch was persönliches zu hören: Das Lachen, bei Minute 19:43, sagte mehr als viele Worte. Aber auch an dieser Stelle brach nichts auf, fand er zu schnell wieder in die Spur. Er wollte souverän rüberkommen und hat das geschafft. Mehr aber auch nicht. Schade.


Hier ist die Sendung direkt abzurufen:
Titel, Träume und Tore auf Schalke - Ein Gespräch mit Andreas Müller

Den Feed zum dradio-Sportgespräch gibt’s hier.


[Nix zu hören?   1   2   ]

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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