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Freitag, 28. Dezember 2007

Aktion Rettet den KFC Uerdingen 05

Traditionsretter wollen den KFC vor der Insolvenz bewahren und dann von den Fans führen lassen

Der KFC Uerdingen 05 steht kurz vor dem Ruin. Und wie bei jeder Abwärtsstory eines ehemals namhaften Vereins gibt’s hundert Gründe und hunderte Fans, die es besser wussten, wissen, gemacht hätten, aber tatenlos zusahen. Nun hat sich die XING-Diskussionsgruppe „Fußballclubmanagement“ zur Aufgabe gemacht, den KFC vor der Insolvenz zu bewahren – und in eine bessere Zukunft zu führen.

Unter www.traditionsretter.de erklärt die Gruppe ihre Motive und das geplante Vorgehen. Dabei konnte sich der erste Schritt nicht ausgesucht werden: Um die Insolvenz abzuwenden, müssen bis zum 15. Januar ca. 150.000 Euro zusammenkommen!
Die Traditionsretter haben sich somit als erstes Ziel gesetzt, 1.000 Leute zu finden, die sich mit 100 Euro an der Rettung des KFC beteiligen.

Den dann noch fehlenden Teil des Geldes versucht der KFC durch zwei Freundschaftsspiele und der Aktion Krefeld wählt zu erwirtschaften. Am 19.01. findet ein Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen statt, am 22.01. wird der MSV Duisburg zu Gast sein. Da beide Termine nach dem Showdown mit dem Insolvenzverwalter liegen, sind mittlerweile alle Aktiven des KFC, von Ehrenamtlern bis zu den Spielern, bemüht, möglichst viele Tickets im Vorverkauf abzusetzen.

Wenn die Insolvenz abgewendet werden kann, beginnt die spannende Phase 2, der hauptsächliche Antrieb der Gruppe „Fußballclubmanagement“:
Die Umsetzung der Idee, dass ein Verein von seinen Fans demokratisch geführt werden kann.

Wer nun an Ebsfleet United und die Aktivitäten auf myfootballclub.co.uk denkt, liegt nicht ganz falsch. In Deutschland lässt sich ein Verein von Fans nicht übernehmen i.S.v. kaufen, aber die Gruppe ist davon überzeugt, dass es im Zeitalter des Internets möglich ist, die Mitglieder des Vereins aktiv an Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen, statt nur einmal im Jahr einen Vorstand zu bestellen, der den Club dann mehr oder weniger unkontrolliert führt.

Anfangs wurde in der Rheinischen Post von zwei getrennten Initiativen berichtet, den traditionellen, ticketverkaufenden Rettern, und einer Gruppe Geschäftsleute aus dem süddeutschen Raum. Das Klang fast nach Konkurrenz unter den Helfenden. Mittlerweile haben sich die Gruppen bekannt gemacht und erscheinen auf den verschiedenen Webseiten gemeinsam. Zudem hat Andreas Klausmann, einer der Initiatoren der Traditionsretter, im Forum des KFC den Fans die Hintergründe und Ziele der Gruppe erklärt.

Nun ziehen also alle an einem Strang. Was daraus wird, wird nach dem 15. Januar, und hoffentlich in einer ganzen Weile danach, auch hier zu lesen sein.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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