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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
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Nah am Mann sein

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Donnerstag, 3. Januar 2008

Die Champions League Formel: Der 2 Punkte Schnitt

Schalke hat am Anfang der Saison die Qualifikation zur Champions League, also mindestens Platz 3 als Ziel ausgegeben. Dabei soll es bleiben, trotz der bislang nur erreichten 29 Punkte in der Hinrunde. 68 Punkte bräuchte es dazu, einen Schnitt von 2 Punkten pro Spieltag, sagte zuletzt auch Mirko Slomka. Verkehrt ist das nicht. Und für Schalke ist es ein sehr ambitioniertes Ziel.

Die ominösen 68 Punkte ergeben sich aus der Tatsachen, dass es bislang nie mehr Punkte für Platz 3 brauchte. Anders formuliert: Eine Mannschaft mit 68 Punkten hat seit Einführung der 3-Punkte-Regel immer mindestens Platz 3 belegt.
In 10 von 12 Jahren reichten allerdings auch weniger Punkte zu Platz 3. Durchschnittlich reichten 61,4 Punkte, und 1998 wurde Leverkusen sogar mit nur 55 Punkten Dritter.

Außerdem, so könnte man anführen, braucht man für Platz 3 eigentlich nur besser zu sein als Platz 4. Die höchste Punktzahl einer Mannschaft auf Platz 4 waren 64. Die Durchschnittliche Punktzahl auf Rang 4 ist 57,8. Aber das mag sich bedingen.
68 Punkte haben für Platz 3 bislang immer gereicht, dagegen lässt sich nicht anstinken. Also bleiben wir bei diesem Ziel; ebenso wie Mirko Slomka.

Demnach benötigt Schalke eine 39-Punkte Rückrunde. Nichts, was es nicht schon gegeben hätte. Genau 9 mal in den bislang 25 Saisonhälften, seit Einführung der 3-Punkte-Regel. In 6 der 9 Fälle hatten die Mannschaften, denen das gelang, über die gesamte Spielzeit allerdings einiges mehr zu bieten. 7 der 9 Mannschaften wurden am Ende der Saison Deutscher Meister, und im Durchschnitt erreichten die 9 Mannschaften in ihrer schwächeren Saisonhälfte noch 32,7 Punkte.

Am besten Vergleichbar ist die Schalker Situation noch mit der von Leverkusen (Saison 01/02) und denen der Meistermannschaften von Kaiserslautern (97/98) und Dortmund (95/96). Diese erreichten in ihrer schwächeren Saisonhälften 30 (Leverkusen), 29 (Kaiserslautern) und sogar nur 28 Punkte (Dortmund). Allerdings war allen gemein, dass sie ihre starke Phase in der Hinrunde hatten und sich mit ihren weniger starken Leistungen durch die zweite Saisonhälfte retteten.

Dass eine Mannschaft in der Hinrunde weniger als 34 Punkte holte und dann in der Rückrunde mindestens 39 Punkte erreichte, gab es noch nie. Wie gesagt, ein ambitioniertes Ziel.



Die jeweils punktbesten Vereine einer Saisonhälfte seit Einführung der 3-Punkte-Regel


[Datenquellen: weltfussball.de, kicker.de]

Kommentare & Antworten

Sind wir schon wieder...
Sind wir schon wieder auf einem sehr, sehr guten Weg?
Weselaner (anonym) - 20. August, 00:33
Hülsenfrüchte
Bei Löw scheint's einfach nicht ohne zu gehen....
Trainer Baade (anonym) - 19. August, 19:48
1:5 wär doch oki
Immerhin heißt die Paarung ja Werder Bremen-Schalke...
Manfred (anonym) - 18. August, 15:17
Ich zolle dem FC Bayern...
Ich zolle dem FC Bayern einen Riesenrespekt, dass sie...
Spielmacher (anonym) - 17. August, 19:02
Ja,
das finde ich auch. Immerhin war das der HSV ohne van...
Dafeld (anonym) - 16. August, 11:04
Danke
... an Tina fürs Kompliment und an Dafeld für...
Herr Wieland - 16. August, 01:23
Buddha...
...nicht Buddah. Zum Glück ging's ja schonmal...
Dafeld (anonym) - 16. August, 00:20
Das hat Spaß gemacht
Also, diesen informativen und unaufgeregten Text zu...
tina (anonym) - 15. August, 22:43

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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