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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Donnerstag, 31. Januar 2008

Westfalia, Teutonia, Fiderallala ...

Er wurde in Gelsenkirchen geboren, spielte für Westfalia 04, Teutonia Schalke, und DJK Falke, und wurde doch von den Blauen als nicht gut genug erachtet. Er ging nach Essen, spielte für RWE, um dann doch noch endlich bei S04 zu landen. Er entschied sich für Deutschland, spielte mit 18 Jahren in der U21-Auswahl, bekam Bundesligaeinsatzzeiten, spielte Champions League.

Und dann wollten seine Berater pokern. Und dann reagierte Schalke über. Und dann meldete er sich plötzlich selbst zu Wort. Und nun ist seine Zeit auf Schalke viel zu schnell vorbei.

Özil kann in der Bundesliga gefahrlos eingesetzt werden, was für 19 Jährige nicht selbstverständlich ist. Er ist ein Fliegengewicht, zieht in Zweitkämpfen noch häufig den Kürzeren, ist aber schnell und technisch stark genug, dass er sich in der Enge des Mittelfelds zurechtfindet, den für ihn ungünstigen Situationen aus dem Weg gehen kann.
Er ist einer der das, was andere Profis nie lernen werden, schon kann, und der das, was alle Profis können, noch lernen muss.

Offensichtlich wollte Mesut Özil auf Schalke nicht verlängern. Offensichtlich war auch sein Berater an einem Wechsel interessiert. Offensichtlich hat Schalke für einen 19 Jährigen, der vor zwei Jahren ablösefrei verpflichtet wurde und der sich, bei allem Talent, erst noch durchsetzen muss, 5 Mio. Euro Ablöse kassiert. Offensichtlich können also alle zufrieden sein.

Ich finde es trotzdem scheiße.


[Bild: Teil des Mesut Özil-Starschnitts, s. mesut-oezil.com]

Schlimmer geht's nicht

Ich weiß gar nicht, ob ich vor dem gestrigen Tag bereits einmal ein Elfmeterschießen via Radio verfolgt habe. Ich glaube nicht. Und wenn’s irgendwie geht will ich das auch nicht noch mal haben.

Wie furchtbar. Du weißt wer nun anläuft und Du weißt, dass er das gerade tut. Du hörst aber den Kommentator reden, weißt, dass er nicht bereit sein wird, sofort, unmittelbar entweder „TOR“ oder „VORBEI“ oder „GEHALTEN“ zu rufen. Er faselt, dabei interessiert nicht die Art des Anlaufs, das kann er später berichten, auch wohin der Schuss geht ist zweitrangig. „TOR“ oder „VORBEI“ oder „GEHALTEN“ ist entscheidend, alles was man wissen will. Schnell. Unmittelbar.

Aber schnell genug ist es nie. Immer sind die im Hintergrund zu hörenden Zuschauer schneller, immer interpretiert man das Geräusch, bis der Kommentator endlich das Urteil gesprochen hat. Selbst wenn er sich beeilt. Selbst eine halbe Sekunde lässt Zeit für Interpretationen. Eine Erfahrung auf die sich verzichten lässt.

Dagegen ist ein TV-Elfmeterschießen, bei dem man häufig schon während des Schusses Bescheid weiß, geradezu progressive Muskelrelaxion.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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