4stats Webseiten Statistik + Counter Drei Ecken, ein Elfer: 02 Februar 2008
 

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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Nah am Mann sein

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Samstag, 2. Februar 2008

Der Vorzeigeschalker

Heute vor 3.094 Tagen gab Gerald Asamoah sei Debüt für Schalke 04 und fungiert seit dem als gutes Gewissen für diejenigen, die auf Grund falsch verstandener Traditionen glauben, dass auf Schalke Fußball gearbeitet werden müsse. Denn während in europäischen Clubs Stürmer afrikanischer Abstammung für gewöhnlich mit Leichtfüßigkeit und guter Technik assoziiert werden, ist Gerald Asamoah der am ehesten mit den berüchtigten deutschen Tugenden in Verbindung zu bringende Spieler im Schalker Kader.

Gerald Asamoah ist technisch limitiert, lässt sich gerne mal fallen und gibt ab und an Interviews von zweifelhafter Qualität, in denen er sagt, dass er eigentlich nichts sagen wollte, dann aber doch sagt, was er nicht sagen wollte. Wenn er unzufrieden ist weil er nicht aufgestellt wird hegt er auch schon mal Gedanken gegen den Trainer zu stänkern, und äußert dies gegenüber anderen, die damit prompt zu eben dem potenziellen Stänkeropfer laufen.

Eigentlich ist auf einem Level, auf dem Schalke spielen will, kein Platz mehr für Gerald Asamoah. Aber Schalke ist eben noch weit von diesem Level entfernt. Und deshalb spielt Gerald Asamoah auch immer wieder.
Außerdem ist er jemand dem man abnimmt, dass er gerne hier lebt, gerne für diesen Verein spielt, Identifikation empfindet. So was gibt es pro Club nur ein- bis zweimal, diese Spieler sind bei vielen Fans sehr beliebt und somit auch objektiv wichtig. Dies sind die Spieler, über die die Manager sagen, dass sie auch nach ihrer aktiven Zeit an den Verein gebunden werden würden. Und deren Identifikation auch niemand gerne auf die Probe stellen möchte. Weshalb Verhandlungspoker in der Regel sehr leise ablaufen.

Schalke hat lange überlegt und den Vertrag mit Asamoah leise verlängert. Bei dessen Ablauf wird sein Debüt ca. 4.300 Tage her sein. Ich hoffe, dass die Blauen dann endlich das gewünschte Level erreicht haben.


[Bild: actionandi]

Scheiß Winterpause reloaded

Petrus kugelt sich vor lachen. Nach allen Gedanken gegen die Winterpause setzt er selbst das Postscriptum.

Heute Nacht schaltete er den Temperaturregler auf Winter. Um 3 Uhr begann es in NRW zu schneien, die LKW rutschen von den Autobahnen, die A1 ist komplett gesperrt, auf anderen Autobahnen siehts nicht viel besser aus. Der WDR berichtet vom Schneechaos im Lande und empfiehlt:
„Wer nicht unbedingt vor die Tür muss sollte tunlichst zu Hause bleiben“
Aber wer will das schon, wenn er dort bereits seit 7 Wochen sitzt?!

Kommentare & Antworten

Sind wir schon wieder...
Sind wir schon wieder auf einem sehr, sehr guten Weg?
Weselaner (anonym) - 20. August, 00:33
Hülsenfrüchte
Bei Löw scheint's einfach nicht ohne zu gehen....
Trainer Baade (anonym) - 19. August, 19:48
1:5 wär doch oki
Immerhin heißt die Paarung ja Werder Bremen-Schalke...
Manfred (anonym) - 18. August, 15:17
Ich zolle dem FC Bayern...
Ich zolle dem FC Bayern einen Riesenrespekt, dass sie...
Spielmacher (anonym) - 17. August, 19:02
Ja,
das finde ich auch. Immerhin war das der HSV ohne van...
Dafeld (anonym) - 16. August, 11:04
Danke
... an Tina fürs Kompliment und an Dafeld für...
Herr Wieland - 16. August, 01:23
Buddha...
...nicht Buddah. Zum Glück ging's ja schonmal...
Dafeld (anonym) - 16. August, 00:20
Das hat Spaß gemacht
Also, diesen informativen und unaufgeregten Text zu...
tina (anonym) - 15. August, 22:43

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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