4stats Webseiten Statistik + Counter Drei Ecken, ein Elfer: 03 Februar 2008
 

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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Nah am Mann sein

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Sonntag, 3. Februar 2008

Kuranyi: Held und Narr zugleich

(Zum Spiel FC Schalke 04 – VfB Stuttgart)

Sie ist geklaut, die Überschrift. Bei den Spielberichtschreibern. Eigentlich wollte ich nur mit „Vier!“ überschreiben, denn so häufig passiert einem so was mit diesem Club ja nicht. Aber dieser Titel passt definitiv besser.

Was muss einen reiten, um solch einen Blödsinn zu verzapfen? Einem Profi hat doch bewusst zu sein, mit wie vielen gelben Karten er vorbelastet ist. Und dann zieht sich Kuranyi beim Torjubel das Trikot aus und ist in Dortmund gesperrt?! War das Absicht? Und selbst wenn es im Affekt passierte, was treibt einen überhaupt, sich das Trikot auszuziehen?

Aber natürlich darf sich unsereins heute auch mal freuen. Ein 4:1 gegen Stuttgart ist schon nicht schlecht. Wieder entstanden die ersten drei Treffer aus Standardsituationen. Wieder wurden viele Angriffe nicht sauber ausgespielt. Aber Schalke war die stärkere Mannschaft in einem Spiel ohne Längen.

Und dass Vicente Sánchez, obwohl nur vier Minuten auf dem Platz und so klein, dass zwischen den Stutzen und der zu langen Buxe kaum Bein zu sehen war, noch zweimal Richtung Tor wuselte; und dass R2 Zé2, obwohl erst in der 90. Minute eingewechselt, noch so ein schickes Ding in die Maschen drosch, ließ die Augen vieler Zuschauer hoffnungsvoll aufleuchten.

Schalke ist zu prollig und zu Gazprom

... der FC Bayern ein Gegenentwurf zu einem Club der Herzen, Werder auf Dauer dann doch zu fad und der VfB Stuttgart zu schwäbisch. Leverkusen ist zu sehr Werksclub, Wolfsburg sowieso, Karlsruhe zu provinziell. Die Frankfurter Eintracht hat einen zu langweiligen, Nürnberg einen nur noch sich selbst feiernden Trainer, außerdem spielen da eh nur Tschechen. Hannovers Präsident will die deutschen Clubs verschachern, der Präsident des MSV Duisburg glaubt nur an sich selbst und Bochum ist zu absteigbar. Rostock ist zu Rostock. Dortmund ist 1,39€ wert. Cottbus ist das Bielefeld des Ostens. Hertha BSC Berlin ist so sexy wie Angela Merkel. Und der Hamburger SV ist zu hipp und zu Vereinigte Arabische Emirate.

Kommentare & Antworten

Sind wir schon wieder...
Sind wir schon wieder auf einem sehr, sehr guten Weg?
Weselaner (anonym) - 20. August, 00:33
Hülsenfrüchte
Bei Löw scheint's einfach nicht ohne zu gehen....
Trainer Baade (anonym) - 19. August, 19:48
1:5 wär doch oki
Immerhin heißt die Paarung ja Werder Bremen-Schalke...
Manfred (anonym) - 18. August, 15:17
Ich zolle dem FC Bayern...
Ich zolle dem FC Bayern einen Riesenrespekt, dass sie...
Spielmacher (anonym) - 17. August, 19:02
Ja,
das finde ich auch. Immerhin war das der HSV ohne van...
Dafeld (anonym) - 16. August, 11:04
Danke
... an Tina fürs Kompliment und an Dafeld für...
Herr Wieland - 16. August, 01:23
Buddha...
...nicht Buddah. Zum Glück ging's ja schonmal...
Dafeld (anonym) - 16. August, 00:20
Das hat Spaß gemacht
Also, diesen informativen und unaufgeregten Text zu...
tina (anonym) - 15. August, 22:43

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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