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Samstag, 8. März 2008

Der Sound des Abstiegs

Ivica Grlic gab nach dem heutigen 1:1 des MSV Duisburg gegen Hansa Rostock den WDR ein Interview, in dem er sagte, dass der MSV nun noch mehr kämpfen müsse, dass die Gegner in Grund und Boden gerannt werden müssten. Tina Halberschmidt vom MSV-Blog ‚Ein Zebra in der Achterbahn’ beurteilt die Leistung der Spieler ihres Clubs gar an der Menge des gefressenen Grases. Und auch der Kapitän des FC Energie Cottbus sagte in der ARD Sportschau, dass Energie noch mehr kämpfen müsse.

Wer mal darauf achtet wird feststellen können, dass das Lied vom Kampf nur im Tabellenkeller gesungen wird. Verloren wird aber überall, auch in der Tabellenmitte, auch ganz weit oben. Thomas Schaaf sprach nach der Niederlage in Stuttgart nicht davon, dass es seinem Team an Kampfbereitschaft fehlen würde und Edmund Becker forderte seine Spieler auch nicht auf, in den nächsten Spielen mehr zu laufen.

Natürlich geht es nicht ohne Laufen, und Schalke beispielsweise spielte letzte Woche gegen Bayern München ziemlich emotionslos. Aber natürlich sind sie gerannt. Es kommt eben darauf an, wohin die Spieler laufen; und wer wann wo dabei einen Ball am Fuß hat!
Bayern München hat nicht deshalb 32 Punkte mehr als der MSV Duisburg oder Energie Cottbus, weil sie mehr rennen, sondern weil sie besser Fußball spielen. Das Rennen ist die Grundvoraussetzung.

Und wer noch einen Beweis benötigt, dass es im Fußball über dem Kämpfen auf das Spielen ankommt, dem sei das Studium des Schalker Spiels in Porto empfohlen: Jeder Schalker ging an seine Grenzen, Spieler lagen mit Muskelkrämpfen am Boden, und doch waren sie gegen die spielerisch bessere Mannschaft deutlich unterlegen, hatten nicht wegen ihres Kampfes, sondern wegen einer außergewöhnlichen Torhüterleistung das besserer Ende für sich.

Fußball will eben gespielt werden.

Christian Pander

Heute steht Christian Pander wieder im Kader. Da atmet ganz Schalke auf, denn die Linksverteidigerposition ist bei S04 nicht doppelt besetzt. Egal ob Westermann oder Kobiashvili, beide machen defensiv einen ordentlichen Job, fallen aber in der Offensive gegenüber Pander deutlich ab, sind keine Spieler für diese Position, spielen dort fremd.

Welche Schwächung es für die Mannschaft bedeutet, dass der Kader keinen geeigneteren Spieler für diese gerade im Schalker System so wichtige Position hergibt, wird klar, wenn man sich die Ausfallquote Christian Panders vor Augen hält.

Seit er den Linksverteidiger-Job zu Beginn der Saison 04/05 gewonnen hat, war er nur in 49 von 124 Bundesligaspielen dabei.
Bei einer Ausfallquote von 60,5% sollte man vielleicht nicht immer von Panders Position reden. Der linke Platz in der Abwehrkette ist die Position, auf der auch Christian Pander spielt.


[via der Frage von Oliver Fritsch]

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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