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Montag, 28. April 2008

Home, Castle usw.

Wer Samstag das Spiel des FC Schalke 04 in Hamburg am TV verfolgte, hörte hauptsächlich Fangesänge des Schalker Anhangs, obwohl das Stadion ausverkauft, genügend Hamburger zugegen waren. Gut, Schalke führte früh und Schalke-Fans sind natürlich toll, aber nein, auf so was will ich hier und jetzt nicht abheben. Vielmehr geschieht es immer öfter, dass sich Auswärtsfans mit ihrem Gesang durchsetzten, und zwar überall, auch auf Schalke boten beispielsweise die mitgereisten Fans des FC Hansa Rostock der Nordkurve über 90 Minuten beachtlich kontinuierlich die Stirn.

Unter Fans auf Schalke ist die Stimmung ständig ein Thema. Und wenn sie den einen oder anderen nicht zufrieden stellt, ist gerne von Modefans die Rede, die ins Stadion kämen weil es in sei, sie das Spiel und dessen Rahmenprogramm nur konsumieren wollten. Gerne wird dann von den alten Zeiten geschwärmt, als der Fußball noch echter, weniger kommerzialisiert war, und sehr häufig folgt spätestens an dieser Stelle eine Pro/Contra-Ultras-Diskussion.

Wenn nun aber der ‚Support’ fehlt, wenn die in einem Block konzentriert zusammenstehenden Auswärtsfans den Heimfans immer öfter Paroli bieten können, und wenn die Anfeuerung so wichtig ist, wenn die Mannschaft doch in den kritischen Phasen des Spiels die Unterstützung so sehr braucht: Dann müsste doch mit der schwindenden akustischen Überlegenheit des Heimpublikums auch der Heimvorteil schwinden!?

Oder was ist der Heimvorteil sonst? Jeder Platz ist üblicherweise 105 Meter lang und zwischen 68 und 70 Meter breit. Laufbahnen gibt’s kaum noch, überhaupt sind die Arenen untereinander mehr und mehr austauschbar geworden. Woran liegt es also, dass Heimmannschaften im Schnitt 0,64 Punkte mehr erzielen als Auswärtsmannschaften?

Seit Einführung der 3-Punkte-Zählweise in der Saison 1995/1996 hat sich am Vorteil für die Heimmannschaften nichts wesentliches verändert. In den seit dem 3940 gespielten Begegnungen entführten die Auswärtsmannschaften 4133 Punkte, die Heimteams gewannen aber 6653 Punkte. Auch ist keine Veränderung im Trend festzustellen. Zwar wurde der Unterschied über die letzten 3 Jahre stetig geringer, das ganze bleibt aber in dem Rahmen, den schon die erste betrachtete Saison 95/96 vorgegeben hat.

Meckern also alle zuviel, machen die Heimfans ihren Job so gut wie eh und je? Oder – pessimistischer – war es schon immer so scheiße? Oder ist die Stimmung im Stadion gar völlig unerheblich, würden die Heimmannschaften auch bei Totenstille noch mehr Punkte holen als ihre Gegner? Liegt es tatsächlich am durch Revierverhalten vermehrt ausgestoßenem Testosteron?

Ich weiß es nicht.

Kommentare & Antworten

Auch von mir happy holiday...
Auch von mir happy holiday für Dich!
Juergen (anonym) - 8. Juli, 14:25
Na dann erhol dich gut,...
Na dann erhol dich gut, Herr Wieland!
Julian (anonym) - 8. Juli, 09:47
War was?
Erst eine Woche? Unfassbar. PS: Ich hab' seit Sonntag...
Jannik (anonym) - 6. Juli, 23:06
Die Bild ist sicher deutlich...
Die Bild ist sicher deutlich näher dran. „Miljoen“...
Herr Wieland - 6. Juli, 14:15
Ihr solltet den Artikel...
Ihr solltet den Artikel richtig lesen. Inklusive des...
Frank (anonym) - 6. Juli, 13:32
Wat denn nu?
Ich kenn diese Zeitung in den Niederlanden nicht (Boulevard/Seriösität)...
kurtspaeter - 6. Juli, 12:47
Ja, gespannt bin ich...
.. ich bin aber eher der Typ, der an das Gute im Spieler...
Herr Wieland - 5. Juli, 00:07
Ich bin ja mal gespannt
Nachdem wir den Spieler ein paar Mal im Nationaltrikot...
kurtspaeter - 4. Juli, 07:21

Schalker Realität

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        (Was soll das?)

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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