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Nah am Mann sein

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Freitag, 2. Mai 2008

Feeding the Trolls

Punktgleich mit Werder, nur noch vier Spiele, davon drei in acht Tagen. Und niemand spricht über Hannover 96, geschweige denn über die Gegner die da folgen. Alles ist die nächste Saison.

Also werden Herrn Müller bei Presseterminen die verschiedensten Namen an den Kopf geworfen und anhand seiner Augenliederzuckungen wird interpretiert, ob es denn zu einer Meldung unter der Rubrik Verschiedenes reichen könnte. Und so hört jeder was er hören will und je nach Tagesform mal so und so.

Da will Schalke investieren. 20 Millionen. Für einen Spieler. Für alle zusammen. 10 Millionen. Nur? Ein Stürmer soll her. Ein Knipser. Aber in der Mitte soll er nicht spielen, denn Schalke hat ja König Kevin. Alles war irgendwo zu lesen, was gesagt, was interpretiert wurde, ist ganz schwer nachzuvollziehen – und eigentlich auch völlig unwichtig.

Schließlich ist Manager Müller längst in eine Plauderphase geglitten. Dementiert Namen, nennt Namen von Unbezahlbaren, wiegelt ab, spricht von der Attraktivität seines Clubs auch für Stars. Um doch in ganz kurzen Sätzen zwischendurch – er wolle erst mit Fred Rutten sprechen, der Saisonausgang würde die Planung beeinflussen – zu offenbaren, dass alles was er so sagt genauso gut nicht gesagt werden bräuchte, Blasen sind, Stoff für haltlose Geschichtchen.

Man halte Herrn Müller zu Gute, dass es wohl nur professionell ist, dieses Plaudern. Es gibt keinen Grund, vier Spieltage vor Saisonende detaillierte Planungen für die nächste Saison offen zu legen. Mit Rutten wurde ein neuer Mann für die sportliche Leitung verpflichtet. Der muss erstmal richtig da sein. Was wann zwischendurch mal erwähnt oder dementiert wird: Alles Kokolores.

Kommentare & Antworten

Auch von mir happy holiday...
Auch von mir happy holiday für Dich!
Juergen (anonym) - 8. Juli, 14:25
Na dann erhol dich gut,...
Na dann erhol dich gut, Herr Wieland!
Julian (anonym) - 8. Juli, 09:47
War was?
Erst eine Woche? Unfassbar. PS: Ich hab' seit Sonntag...
Jannik (anonym) - 6. Juli, 23:06
Die Bild ist sicher deutlich...
Die Bild ist sicher deutlich näher dran. „Miljoen“...
Herr Wieland - 6. Juli, 14:15
Ihr solltet den Artikel...
Ihr solltet den Artikel richtig lesen. Inklusive des...
Frank (anonym) - 6. Juli, 13:32
Wat denn nu?
Ich kenn diese Zeitung in den Niederlanden nicht (Boulevard/Seriösität)...
kurtspaeter - 6. Juli, 12:47
Ja, gespannt bin ich...
.. ich bin aber eher der Typ, der an das Gute im Spieler...
Herr Wieland - 5. Juli, 00:07
Ich bin ja mal gespannt
Nachdem wir den Spieler ein paar Mal im Nationaltrikot...
kurtspaeter - 4. Juli, 07:21

Schalker Realität

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        (Was soll das?)

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Ruhrpott-Meisterschaft

Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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