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Donnerstag, 29. Mai 2008

Foul ist, wenn der Schiri pfeift

„Hier wird härter gespielt, die Schiedsrichter lassen viel laufen.“
... sagt Vicente Sanchez in der Revier Sport. Nun vergleicht Sanchez die Bundesliga mit der mexikanischen Liga, in der er zuvor spielte, und diese mag für die Großkopferten hierzulande kein Maßstab sein. Dennoch ist einem dieser Satz völlig fremd, meint doch hier jeder, dass in der Bundesliga viel zu kleinlich gepfiffen werde, und dass woanders, zumindest aber international ein anderes Maß gelten würde.

Im November hatte ich bereits einmal die Anzahl der Fouls in Schalke-Spielen in der Bundesliga und der Champions League verglichen, und bin zu dem Resultat gekommen, dass es keinen nenneswerten Unterschied gibt. Diese Statistik habe ich nun nochmal aktualisiert.

In den 34 Bundesligaspielen des FC Schalke 04 wurden im Schnitt 36,5 Fouls gepfiffen, während in den 10 Champions League-Partien im Schnitt 37,2 Fouls gepfiffen wurden.

Es mag in der Champions League anders gespielt und von den Schiedsrichtern auch anders bewertet werden; der Eindruck, dass in der Bundesliga Spiele zerpfiffen werden und dass die Schiedsrichter in der Champions League zurückhaltender pfeifen, entbehrt jeder Grundlage.

Und wenn man dann schon alle 34 Bundesligapartien beisammen hat, gerät man ins Interpretieren. Wenn man die Mittelwerte betrachtet könnte man zu dem Schluß kommen, dass weniger foulen zum Erfolg führt. Bei der Betrachtung der einzelnen Spiele bestätigt sich dies aber nicht. In den insgesamt 18 siegreichen Bundeligaspielen des S04 hat Schalke 10 mal weniger, aber auch 8 mal mehr Fouls begangen, als der jeweilige Gegner.

Nein, die Unterschiede sind zu gering. In allen 34 Spielen zusammen hat Schalke 596 Fouls begangen und musste 646 Fouls hinnehmen. 50 Fouls Unterschied, 1,47 pro Spiel, das ist zu wenig um eine Schlußfolgerung zu ziehen.

Tatsache ist jedoch, dass Schalker Spieler von keiner Mannschaft so oft gefoult wurden wie von Borussia Dortmund. Angesichts der Ergebnisse von 4:1 und 3:2 für Schalke kann man immerhin den Borussen zurufen, dass sich foulen nicht lohnt.


[Die Fouls pro Spiel gibt’s hier]

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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