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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Was der "wirkliche Fan" alles so will ...

Es war gestern kein wirklicher Genuß, der Fußballabend auf Schalke.
Kobiashvili konnte spielen, somit war Lövenkrands Einsatz für den im letzten Spiel schwachen Halil der einzige Unterschied zur Startformation gegen Frankfurt. Auch der Einsatz stimmte eigentlich. Aber die Mannschaft spielte viel zu unpräzise, die Steilpässe, welche gegen Frankfurt ankamen und die Schalker Stürmer ein ums andere mal aufs Tor zulaufen ließen, kamen gestern einfach nicht an.

Ob das mit Elfer geahndete Handspiel tatsächlich eins war oder das Aachener-Tor aus Abseitsposition erzielt wurde, konnte ich im Stadion natürlich nicht beurteilen. Auf jeden Fall habe ich den Sieg als verdient empfunden, einfach weil die Knappen mehr fürs Spiel taten. Die Alemannia stand zwar gut organisiert und machte es den Schalkern schwer, war aber ihrerseits viel zu passiv um sich einen Punkt zu verdienen. Wie Kurtspaeter schon schrieb: Ein Arbeitssieg eben.

In Block N5 zogs wie Hechtsuppe. Bei geöffnetem Dach hatte ich außerdem das Gefühl, daß mir ab und an jemand mit einem Blumenzerstäuber ins Gesicht sprüht. Als ich das meiner Frau in der Halbzeit via SMS schilderte, bekam ich zur Antwort, daß ich es ja nicht anders wolle: „Ein wirklicher Fan will ein offenes Dach“ zitierte sie mich. Eine wie ich gestern fand, fürchterlich unbedachte Aussage von mir. Sehr wahrscheinlich fiel sie bei einer Diskussion mit einem Freund, in der ich einst die Meinung vertrat, daß Fußball nicht in Hallen gespielt werden sollte.

Die Gazprom-Fahne habe ich mir nicht abgeholt. Da mein Zug etwas Verspätung hatte, war ich recht spät im Stadion und wollte mich an der Ausgabestelle nicht mehr anstellen. Ich wäre eh nicht mit Fahne zum nächsten Spiel gegangen. Bin kein Fahnentyp ...

Das ist

das "schlimme" an Frauen. Die merken sich auch wirklich alles. Selbst wenn man relativ unbedacht einfach mal was in die Gegend gesagt hat.

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Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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