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Lattekeske Fußballrhetorik: Kreierte Wichtigkeit

„Wir waren uns einig, dass solche Spiele wie in Hannover wichtiger sind als die direkten Duelle gegen die Spitzenmannschaften. Dabei werden Meisterschaften entschieden.“
Selbst der Hoeneß Uli ist manchmal nur ein Lattek, und zieht gar andere mit hinein.

Gerne hätte ich von Ihm nach dem Unentschieden gegen Bremen gehört, dass das Spiel nicht so wichtig gewesen sei, schließlich würde die Meisterschaft gegen Hannover entschieden.
Oder man stelle sich Schaafs entrückten Blick vor, hätte Hoeneß nach einem 3:0 Sieg gegen Bremen verlauten lassen, dass er sich schon über die drei Punkte freue, aber dass das Augenmerk der Bayern vor allem auf die Spiele gegen Hannover, Dortmund und Bielefeld gerichtet sei, weil es schließlich um die Meisterschaft ginge, und diese nicht gegen Bremen zu entscheiden wäre.

Dabei ist es dem fehlenden Punkt egal, aus welchem Spiel er stammt.

Der finale Satz ist schon fast T-Shirt-Druck verdächtig. :-)

Danke

Ich denke drüber nach.
Jannik (Gast) schrieb am 19. Februar 2008, 18:15 :

Ömm...ich hätte da mal was, das statistisch widerlegt, dass die Meisterschaft gegen Hannover, Bielefeld und Dortmund entschieden wird (und die Einordnung als "Kreierte Wichtigkeit" absolut rechtfertigt).

http://entscheidend-is-aufm-platz.blogspot.com/2008/02/die-quintessenz-im-meisterkampf.html

Bitte nicht als Eigenwerbung verstehen...

Sehr schön!

Ich mag schließlich so'n Kram, siehe die Rubrik Zahlengekasper. Und genau wie bei meinen Beiträgen ähnlicher Art ist die Interpretation das Problem: Gegen die „Kleinen“ sind die „Großen“ relativ ähnlich erfolgreich, holen zwischen 2,00 und 2,23 Punkte. Auf die Saison gesehen macht das aber 5,52 Punkte aus (24 Spiele gegen „Kleine“) und das ist ’ne Menge Holz, womit wir langsam wieder zum T-Shirt-Satz kommen …

Eigenwerbung solcher Art ist übrigens durchaus gerne gesehen.

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http://dreieckeneinelfer.twoday.net/stories/4715001/modTrackback

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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