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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
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Unentschiedenes Schalke

(Schalke vor dem Auswärtsspiel in Leverkusen)

Da ist man auf Schalke mit der Hinrunde nicht zufrieden und verstärkt sich, positionsbezogen auf das von Mirko Slomka favorisierte 4-3-3 System, mit einem Spieler für die linke Flanke (Sánchez), einem Spieler der gerne über die rechte Seite kommt (Albert Streit) und einem offensiven Mittelfeldspieler (Zé Roberto).

Und spielt fortan wie in der Hinrunde.

Gerald Asamoah scheint seit seinem guten Spiel gegen Dortmund gesetzt zu sein. Ivan Rakitic spielt ordentlich und ist vor allem dafür verantwortlich, dass Schalke in Standardsituationen gefährlich ist. Diese beiden Spieler wären aber von ihren Positionen her die ersten Streichkandidaten, wollte Slomka die neuen Offensivkräfte einsetzten.

Nun geht es ja nicht darum, neue Spieler zu bringen weil sie neu sind. Wenn die Mannschaft gut spielt, soll ja nicht aus Prinzip gewechselt werden. Nüchtern betrachtet spielt die Mannschaft aber nicht gut.
Nach wie vor hat Schalke große Probleme mit der Durchschlagskraft in der Offensive. Drei der vier Tore gegen Stuttgart entstanden durch Standardsituationen. Im Heimspiel gegen Wolfsburg dilettierte jeder Offensivspieler mindestens einmal vor dem gegnerischen Tor und im Pokalspiel waren die Blauen laut Radioreportage eher selten vor dem VfL-Tor zu sehen. Porto ließ Schalke nach 30 Minuten gar nicht mehr offensiv werden; Dortmund schon. Ja, da klappte es gut. Aber ehrlich gesagt ist Borussia auch nicht der geeignete Maßstab.

In Schalkes Offensive spielen die gleichen Spieler wie in der Hinrunde, und sie spielen genauso wie in der Hinrunde: Mit ordentlichen Ansätzen, aber sehr unbeständig, zwischenzeitlich schlecht. Kaschiert wurde das bislang durch die Diskussion um die Abwehr, die plötzlich nicht mehr zu Null spielen konnte. Das hat sie gegen Porto geschafft.

Nun muss Schalke den Schritt machen. Von der Mannschaft, die gegen Leverkusen, gegen München, gegen Bremen und gegen Hamburg in der Hinrunde 1:1 spielte, zu einer Mannschaft mit gesundem Angriffsspiel, die auch mal gegen einen Verein aus dem oberen Tabellenviertel gewinnt. Vielleicht ja mit Sánchez. Oder Zé Roberto. Oder Streit. Dafür wurden sie schließlich verpflichtet. Für mehr als 3 Minuten.

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Trackbacks zu diesem Beitrag

Es fehlen nur drei…..

Für das Spiel am Samstag in Leverkusen... [weiter]

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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