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Nah am Mann sein

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Tim Wiese hielt Mittwoch in der 2. Halbzeit mit einigen tollen Paraden den Bremer Sieg fest. Eigentlich aber hätte er zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr gut halten können dürfen, denn eigentlich hätte Wiese bis dahin längst des Feldes verwiesen werden müssen.

Auch wenn Schiedsrichter Wagner generell sehr schlecht pfiff und bei der Kartenvergabe später Bremen eher noch benachteiligte, hatte Herr Wagner doch durchaus seinen Anteil an dem unglücklichen Verlauf des Spiels aus Hamburger Sicht, an einer Niederlage, die den HSV noch in die Gefahr bringt, den eingeplanten UEFA-Cup-Platz zu verpassen.

Allzu sehr sollte sich der HSV über Herrn Wagner allerdings nicht beschweren, und vielleicht ist es das, was so viele Leute meinen, die einem in solchen Fällen mit der vielzitierten ausgleichenden Gerechtigkeit kommen. Schließlich war es Schiedsrichter Wagner, der mit einer krassen Fehlentscheidung zu Gunsten des HSV in der letzten Saison zum Aufschwung in Hamburg beitrug.
Als er am 21. Spieltag auf Mahdavikias an Eindeutigkeit kaum zu überbietenden Schwalbe hereinfiel, stand der HSV auf dem letzten Platz. Der HSV gewann, Wagner hatte nicht den Mut seinen Fehler einzugestehen, schützte Mahdavikia somit vor einer Bestrafung, und am Ende der Saison konnte Hamburg mit Platz 7 mehr als zufrieden sein (siehe hier, hier und hier).

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Kommentare & Antworten

Auch von mir happy holiday...
Auch von mir happy holiday für Dich!
Juergen (anonym) - 8. Juli, 14:25
Na dann erhol dich gut,...
Na dann erhol dich gut, Herr Wieland!
Julian (anonym) - 8. Juli, 09:47
War was?
Erst eine Woche? Unfassbar. PS: Ich hab' seit Sonntag...
Jannik (anonym) - 6. Juli, 23:06
Die Bild ist sicher deutlich...
Die Bild ist sicher deutlich näher dran. „Miljoen“...
Herr Wieland - 6. Juli, 14:15
Ihr solltet den Artikel...
Ihr solltet den Artikel richtig lesen. Inklusive des...
Frank (anonym) - 6. Juli, 13:32
Wat denn nu?
Ich kenn diese Zeitung in den Niederlanden nicht (Boulevard/Seriösität)...
kurtspaeter - 6. Juli, 12:47
Ja, gespannt bin ich...
.. ich bin aber eher der Typ, der an das Gute im Spieler...
Herr Wieland - 5. Juli, 00:07
Ich bin ja mal gespannt
Nachdem wir den Spieler ein paar Mal im Nationaltrikot...
kurtspaeter - 4. Juli, 07:21

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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