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Hamburg schießt den Vogel ab: Das Bierpreise-Update

In 11 Stadien blieben die Bierpreise stabil. Das Stadion in Gelsenkirchen gehört nicht dazu, auf Schalke kostet der Becher 20 Cent mehr als letzte Saison. In Hamburg werden erstmals für ein Bier in einem Bundesligastadion 4 Euro verlangt.

Die psychologische Preisgrenze war den Hanseaten scheinbar egal. Das teuerste Bier hat man damit in Hamburg auch noch nicht: Das gibt es, wie schon in der letzten Saison, im München und in Bielefeld, was deutlich wird, wenn man die Preise auf eine vergleichbare Bechergröße hochrechnet. Dann zeigt sich auch, dass Schalke mit seinem neuen Becherpreis von 3,40 € nach wie vor vergleichsweise günstig bleibt. Was Sinn macht, da nach dem Ticketkauf nicht mehr allzu viel Geld übrig bleibt.

Und in Dortmund gibt’s nun das Bier mit Idiotenapostroph ...




Die Bierpreise der letzten Saison sind hier (ergänzt) aufgeführt. Die Preise stammen zum Teil aus der Beilage zum 11 Freunde-Heft #81.

Interessant wäre es zu wissen, was der Netto-Alkohol kostet. Denn so weit ich weiß, wird in einigen Stadion nur "halbes" Bier mit 2,5% Alkoholgehalt ausgeschenkt. Um wirklich auf seine Kosten zu kommen muss man dort also doppelt so viel trinken und auch bezahlen. Da wird der Stadionbesuch z.B. in Dortmund richtig teuer...

Tom (Gast) schrieb am 26. Juli 2008, 14:54 :

soweit ich weiss wurde aber bei uns auf schalke der bierpreis zur neuen saison auch auf 3,60 angehoben. ein grung mehr, im stadion kein bier zu kaufen.
muss man sich mal vorstellen: für eine 10-er knappenkarte bekommt man nur noch 2 bier, sehr hart!

Wie kommst Du darauf?
Beim Freundschaftsspiel gegen die Rangers waren es 3,40 Euro, wie im Forum berichtet wird. Es wäre schon arg schräg, den Preis für dieses Spiel um 20 Cent zu erhöhen, um dann zum ersten Heimspiel nochmal 20 Cent draufzupacken ...
berka schrieb am 28. Juli 2008, 11:50 :

Kölsch

Angesichts des kölschen Neueinsteigers wärs ja Zeit für die üblichen Witze:
Wie kriegt man einen halben Liter in ein Reagenzglas?
Gibts da auch Bier?
usw...

Allerdings muss ich gestehen während der EM öfter mal zum Sixpack Kölsch gegriffen zu haben.
Es war sogar Gaffel, denn die hatten Bierdeckel in den Farben der teilnehmenden Länder.
Eigentlich ganz lecker.

Hm, hm,

Kölschwitze reißen und Gaffel trinken?

Gaffel trinkt man in Köln eigentlich nur in Notlagen.
berka schrieb am 30. Juli 2008, 08:50 :

siehste

deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka schrieb am 30. Juli 2008, 14:00 :

Notlagen?

fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion etwa dauernd?

Frage

Ist das wirklich ein Deppenapostroph in Doatmund? Ist das in "Beck's" dann auch eines? Darum geht's doch letztendlich, nicht um die paar Euro.

Richtig

... diese Feststellung war der eigentliche Antrieb, diesen Beitrag zu schreiben ;-)
Und ja, auch dem Herrn Beck sein Bier fällt unter diese Kategorie.

Genug kluggeschissen.
Aber unser aller Sport bietet derzeit ja wirklich nicht viel Beschäftigung.

Interessehalber deshalb noch eine frage

Wie geht's Herrn Streit?

Nunja

verletzt ist er halt. Eine Woche wirds wohl noch dauern bis er wieder dabei ist, wobei ich dieses Wissen auch nur aus den üblichen Nachrichtenquellen bezogen habe.
Ist natürlich blöd für ihn, gerade in der Phase, in der ein neuer Trainer seine Startaufstellung sucht, nicht dabei sein zu können.

Ist halt immer die Frage

ob's ein amerikanisches Bier ist, das deutsch klingen will oder ein deutsches, das amerikanisch klingen will.

Obwohl: In beiden Fällen sollte man es nicht trinken.

Wir warten gespannt

...auf den ersten, der Veltin's schreibt.

hmm, wenn ich mich recht erinnere lag der preis im weserstadion letztes jahr bei 4,00 €

Tatsächlich...

...muss man neben dem Preis auch die Qualität gewichten.. ein "Fiege"-Pils steht qualitativ sicherlich eher klassischer "Plörre" näher als ein Krombacher (nur so als Beispiel). Die regionalen Vorlieben und dementsprechend Be- und Empfindlichkeiten kann man getrost vernachlässigen - da bejubelt nun einmal jeder "sein" Bier als das beste.

@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch nichts dazu schreiben. Aber bei den genannten Bieren handelt es sich nun mal eindeutig um deutsche Marken, die sich auf Fritz Brinkhoff und Heinrich Beck zurückführen lassen.

@ Björn: Danke für den Hinweis. Dem gehe ich noch mal nach. Den entsprechenden, wissenden Herrn, der bei der entsprechenden Cateringfirma für das Weserstadion zuständig ist, habe ich vor der Schaltung dieses Beitrags nicht mehr erreichen können. Daher habe ich mich auf das 11 Freunde-Heft verlassen. Ein Fehler, wie schon die Fälle Bayern, Schalke, Frankfurt, Dortmund und Stuttgart zeigten.

@ Zechbauer: Wo ja ständig vom internationalen Vergleich die Rede ist: In dieser Kategorie steht die Bundesliga aber ganz gut da was die Qualität, und auch was die Vielfalt betrifft.

Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke oder Speisen kaufe.
Bei den Preisen verstehe ich auch nicht, wie es manche schaffen sich im Stadion "abzuschießen"

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Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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