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Möchtegernzweiter gegen Bayernjäger

(Das immer schwerste Spiel: Armina Bielefeld)

Schalke hat den Anspruch, Jäger der Bayern sein. Aktuell ist das Arminia Bielefeld. Darauf angesprochen antwortet Ernst Middendorp:
„Ihr seid ja alle krank. Da muss man schon ein bisschen mad im Kopf sein, wenn man auf diese Diskussion einsteigt.“
... um danach in langen, sehr langen Sätzen über stärken und schwächen von Schalke 04 zu referieren. Alles was er sagt hat Hand und Fuß. Ab und an braucht es aber eine Pausetaste, um sich dessen klar zu werden.

Slomka ist anders. Verständlicher, aber auch eine Spur langweiliger, weniger direkt. Auch bei ihm lohnt es sich hinzuhören. Obwohl er nicht auf die Spielerkritik an die Fans, auf die schlechte Stimmung beim ernüchternden Spiel gegen Valenica angesprochen wurde, schiebt er das Thema seiner Antwort unter.
„Wir werden eine Mannschaft präsentieren, die erfolgreich spielen wird, die auch wieder den nötigen Lärm erzeugt, um Druck auf die Bielefelder auszuüben.“
Hoffentlich behält er recht. Nun ist es entgültig an der Zeit, zu siegen. In München einen Punkt zu holen ist ok, zu Hause gegen Bielefeld ist das zu wenig, auch wenn Bielefeld gut gestartet ist.

Bielefeld will ein bisschen wie Valencia spielen. Ich denke nicht, dass es das drauf hat.
Valencia hat auf Schalke gewonnen, weil fast jeder einzelne Spieler seinem Gegenüber in Sachen Ballbehandlung überlegen war. Wurde Schalke bei Ballbesitz unter Druck gesetzt, folgte noch ein ordentlicher Pass, beim zweiten holperte der Knicker, beim dritten war er weg. Als Schalke zurücklag und Valencia unter Druck setzen wollte, ließen die Spanier den Ball nach Lust und Laune in den eigenen Reihen zirkulieren.

Gegen Bielefeld werden die Unterschiede in der individuellen Klasse nicht mehr ganz so groß sein.



[Quellen: Schalke-Podcast (direkt, feed), Arminia-Podcast (direkt, feed)]

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Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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