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Lattekeske Fußballrhetorik

Mittwoch, 2. Juli 2008

Die nächste Wortgeburt

Vor nicht allzu langer Zeit wurde sich vor dem Spiel locker gemacht oder man wärmte sich auf. Manch einer spielte sich auch ein, Diego Maradona zum Beispiel, mit Wärme hatte das bei ihm wenig zu tun. Ganz bestimmt bei niemandem hatte es etwas damit zu tun, bei geringer Hitze glasig zu werden ohne dabei zu bräunen.


Bislang nur 2 von 10 ... lange wird’s nicht dauern
(klicken vergrößert)



Donnerstag, 8. Mai 2008

Gerüchtesuppenverrührer

Man darf nicht immer alles ernst nehmen, was Vereinsoffizielle zu Trainerfragen oder möglichem Spielerverpflichtungen äußern. Meist lassen sie sich ein Hintertürchen offen, sind selten konkret. In der Folge braucht man auch die Meldungen, die aus diesen Aussagen resultieren, nicht ernst nehmen.

Auf der Webseite sportal.de stößt man nun in eine neue Dimension, indem man konsequenterweise strikt verneinende Aussagen als Pro-Argumente wertet – und umgekehrt.

Dass ein Wechsel von Torwart Sebastian Frey zum FC Bayern München möglich sei, wird dort wie folgt begründet:
Die Gerüchte in diese Richtung kursieren zwar schon länger, aber wenn sich der Kaiser zu Wort meldet – wie jetzt in der Gazetta dello Sport – und von Verhandlungen seines eigenen Clubs mit dem Keeper des AC Florenz nichts wissen will, könnte gerade doch etwas dran sein.
Den Wahrheitsgehalt dieses Gerüchts schätzt sportal.de allerdings lediglich auf schwache 9%. Der Wechsel sei so unwahrscheinlich, weil …
Auch wenn die Bayern nicht müde werden zu behaupten, dass sie mit Michael Rensing in die Saison nach Oliver Kahn gehen wollen, bleibt der Verdacht bestehen, dass doch noch eine ‚richtige Nummer 1’ mit langjähriger Erfahrung geholt werden soll. Diese Nummer eins könnte der Franzose Sebastian Frey vom AC Florenz sein.
Dieses Portal wird in der kommenden Transferperiode sicher zu den unterhaltsamsten gehören.

Samstag, 8. März 2008

Der Sound des Abstiegs

Ivica Grlic gab nach dem heutigen 1:1 des MSV Duisburg gegen Hansa Rostock den WDR ein Interview, in dem er sagte, dass der MSV nun noch mehr kämpfen müsse, dass die Gegner in Grund und Boden gerannt werden müssten. Tina Halberschmidt vom MSV-Blog ‚Ein Zebra in der Achterbahn’ beurteilt die Leistung der Spieler ihres Clubs gar an der Menge des gefressenen Grases. Und auch der Kapitän des FC Energie Cottbus sagte in der ARD Sportschau, dass Energie noch mehr kämpfen müsse.

Wer mal darauf achtet wird feststellen können, dass das Lied vom Kampf nur im Tabellenkeller gesungen wird. Verloren wird aber überall, auch in der Tabellenmitte, auch ganz weit oben. Thomas Schaaf sprach nach der Niederlage in Stuttgart nicht davon, dass es seinem Team an Kampfbereitschaft fehlen würde und Edmund Becker forderte seine Spieler auch nicht auf, in den nächsten Spielen mehr zu laufen.

Natürlich geht es nicht ohne Laufen, und Schalke beispielsweise spielte letzte Woche gegen Bayern München ziemlich emotionslos. Aber natürlich sind sie gerannt. Es kommt eben darauf an, wohin die Spieler laufen; und wer wann wo dabei einen Ball am Fuß hat!
Bayern München hat nicht deshalb 32 Punkte mehr als der MSV Duisburg oder Energie Cottbus, weil sie mehr rennen, sondern weil sie besser Fußball spielen. Das Rennen ist die Grundvoraussetzung.

Und wer noch einen Beweis benötigt, dass es im Fußball über dem Kämpfen auf das Spielen ankommt, dem sei das Studium des Schalker Spiels in Porto empfohlen: Jeder Schalker ging an seine Grenzen, Spieler lagen mit Muskelkrämpfen am Boden, und doch waren sie gegen die spielerisch bessere Mannschaft deutlich unterlegen, hatten nicht wegen ihres Kampfes, sondern wegen einer außergewöhnlichen Torhüterleistung das besserer Ende für sich.

Fußball will eben gespielt werden.

Montag, 18. Februar 2008

Lattekeske Fußballrhetorik: Kreierte Wichtigkeit

„Wir waren uns einig, dass solche Spiele wie in Hannover wichtiger sind als die direkten Duelle gegen die Spitzenmannschaften. Dabei werden Meisterschaften entschieden.“
Selbst der Hoeneß Uli ist manchmal nur ein Lattek, und zieht gar andere mit hinein.

Gerne hätte ich von Ihm nach dem Unentschieden gegen Bremen gehört, dass das Spiel nicht so wichtig gewesen sei, schließlich würde die Meisterschaft gegen Hannover entschieden.
Oder man stelle sich Schaafs entrückten Blick vor, hätte Hoeneß nach einem 3:0 Sieg gegen Bremen verlauten lassen, dass er sich schon über die drei Punkte freue, aber dass das Augenmerk der Bayern vor allem auf die Spiele gegen Hannover, Dortmund und Bielefeld gerichtet sei, weil es schließlich um die Meisterschaft ginge, und diese nicht gegen Bremen zu entscheiden wäre.

Dabei ist es dem fehlenden Punkt egal, aus welchem Spiel er stammt.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Auftaktniederlage

Bei einem Tabellenletzten anzuheuern, kann ganz viele vernünftige Gründe haben.

Ein hohes Gehalt zum Beispiel, denn hoch ist relativ und muss an den vorherigen Einkünften des Gehaltempfängers bemessen werden.
Oder die Aussicht, bei einem Klassenerhalt als Retter gefeiert zu werden.
Oder die Möglichkeit, nach einem Abstieg einen Neuanfang organisieren zu können.
Oder man hat die Vorzüge des neuen Chefs bereits kennen gelernt, als man noch für einen anderen Dienstherrn Geschäfte mit ihm abgewickelt hat.

„Das Trainerteam und der Präsident arbeiten mit Herzblut, das war für mich ausschlaggebend“

... ist so ziemlich der platteste Spruch, den man als Begründung anführen kann.


[via WAZ Printausgabe, heute]

Sonntag, 30. Dezember 2007

Sein oder Nichtsein?

Wenn einer Nationalspieler ist, ist er dann für immer ein Nationalspieler?

Wieso wechselt gerade der deutsche Nationalspieler Andreas Hinkel nach Glasgow, obwohl Hinkel zuletzt am 03.09.2005 mit dem Adler auf der Brust auf dem Platz stand?

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Wortgeburt?

Hand|lungs|ab|lauf
Hand|lungs|be|darf
Hand|lungs|be|voll|mäch|tig|te
hand|lungs|fä|hig
Hand|lungs|frei|heit
Hand|lungs|rei|sen|de
Hand|lungs|un|fä|hig|keit
Hand|lungs|voll|macht
Hand|lungs|wei|se
So steht’s in meinem Wörterbuch, zugegebenermaßen einem nicht mehr ganz frischem. Hand|lungs|schnell steht nicht drin. Ist das neu?

Ich habe das Wort zum ersten mal gehört, als sich Rudi Assauer im DSF-Doppelpass so was von Ivan Rakitic erhoffte – und habe es sogar prompt hier erwähnt. Nun las ich gerade ein eh schon tabubrechendes Interview mit Matthias Herget, in dem er den Begriff Handlungsschnelle (er meinte wohl Handlungsschnelligkeit) nennt.

Google bietet lediglich 114 Treffer, gefühlte 90% mit Fußballbezug. Erleben wir also gerade tatsächlich die Einführung eines neuen Fußballbegriffs? Es schien wohl notwendig geworden zu sein, Spielern, denen man beim rennen die Stollen auswechseln kann, eine positive Eigenschaft zuzuschreiben, um trotz des achso modernen, schnellen Spiels die eine oder andere Torvorlage begründen zu können.

Wer hat’s erfunden?
Mir fiele dazu spontan Günter Netzer ein. Der olle Stehgeiger hätte zumindest ein Motiv gehabt.

Sonntag, 6. Mai 2007

Lattekeske Fußballrhetorik: Relative Schrittlängen

"Das war ein riesiger Schritt Richtung Meisterschaft."
Diesen Satz kräht nun seit dem 1:0 gegen Stuttgart nach jedem Schalker Sieg irgendeiner einem Journalisten entgegen, gestern wars Fabian Ernst. So'n Mumpitz, als sei der gestrige Schritt auch nur einen Millimeter riesiger gewesen als die beiden Schritte, die noch nötig sind, um tatsächlich die Finger an die Schale legen zu dürfen.

Und Fußballdeutschland beschwert sich sich darüber, wenn Spieler Interviews boykottieren ...

Mittwoch, 25. April 2007

Lattekeske Fußballrhetorik: Mit Leichtigkeit

"Noch nie war es so leicht wie dieses Jahr, Meister zu werden!"
Karsten vom Werderblog hats gesagt. Zugegeben, in einer Variante. Dennoch.
Es ist nicht sein Satz und er ist nicht alleine. Jedes Jahr findet sich irgendwann irgendwo ein Lattek. Ein großartiger Satz: Er passt immer!

Schalke hatte seine Krise. Ab dem 22. Spieltag nur ein Sieg in sechs Spielen. Und trotzdem waren die anderen zu blöd, vorbeizuziehen. Nie war es für Schalke einfacher.
Bremen zeigte auch eine wechselhafte Saison. Trotzdem sind sie wieder dran. Auch dank der Schalker Kriese. So geht es nicht jedes Jahr, so einfach ists nicht immer.

Nächstes Jahr dominiert vielleicht mal wieder eine Mannschaft ab dem 20. Spieltag durchgehend mit solidem Punktevorsprung die Liga. Vielleicht Werder oder Schalke. Vielleicht auch die Bayern, die sind ja jedes zweite Jahr dran und Klose ist in der Liga ja Weltklasse ;-)

Wenn die einen, die anderen oder Schalke dann so vorne wegmaschieren, wird wieder über die schwache Konkurrenz debattiert werden. So leicht, werden wir lesen dürfen, werde es dem Tabellenführer auch nicht jedes Jahr gemacht.

Vielleicht ist Meister werden aber auch kackeschwer und nur dieser Satz schreibt sich mit Leichtigkeit. Auch Fussball ist relativ.

Dienstag, 10. April 2007

Lattekeske Fußballrhetorik: Das alte Reinhold/Olaf-Spiel (sic!)

"In der Bundesliga hat sich ein Viergestirn abgesetzt."
... ist vielleicht nicht falsch, ungewöhnlich ist der Begriff Viergestirn aber allemal. Passt wie Arsch auf Eimer zu Professor Olaf Thon. Und ein Zwölfgestirn kämpft gegen den Abstieg!

Apropos Abstieg, dem Reinhold müsste die Sache mit dem Abstiegskampf auch mal erklärt werden.
"Jetzt stecken die Mainzer also wieder drin, im Abstiegskampf"
... fabulierte er in der Sportschau. Als gelte das nur jeweils für das Dreigestirn am Ende der Tabelle und als hätten Mainz da in dieser Saison irgendwann mal nicht dringesteckt, im gegen-den-Abstieg-Kampf.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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