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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
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Das immer schwerste Spiel

Samstag, 23. Februar 2008

Unentschiedenes Schalke

(Schalke vor dem Auswärtsspiel in Leverkusen)

Da ist man auf Schalke mit der Hinrunde nicht zufrieden und verstärkt sich, positionsbezogen auf das von Mirko Slomka favorisierte 4-3-3 System, mit einem Spieler für die linke Flanke (Sánchez), einem Spieler der gerne über die rechte Seite kommt (Albert Streit) und einem offensiven Mittelfeldspieler (Zé Roberto).

Und spielt fortan wie in der Hinrunde.

Gerald Asamoah scheint seit seinem guten Spiel gegen Dortmund gesetzt zu sein. Ivan Rakitic spielt ordentlich und ist vor allem dafür verantwortlich, dass Schalke in Standardsituationen gefährlich ist. Diese beiden Spieler wären aber von ihren Positionen her die ersten Streichkandidaten, wollte Slomka die neuen Offensivkräfte einsetzten.

Nun geht es ja nicht darum, neue Spieler zu bringen weil sie neu sind. Wenn die Mannschaft gut spielt, soll ja nicht aus Prinzip gewechselt werden. Nüchtern betrachtet spielt die Mannschaft aber nicht gut.
Nach wie vor hat Schalke große Probleme mit der Durchschlagskraft in der Offensive. Drei der vier Tore gegen Stuttgart entstanden durch Standardsituationen. Im Heimspiel gegen Wolfsburg dilettierte jeder Offensivspieler mindestens einmal vor dem gegnerischen Tor und im Pokalspiel waren die Blauen laut Radioreportage eher selten vor dem VfL-Tor zu sehen. Porto ließ Schalke nach 30 Minuten gar nicht mehr offensiv werden; Dortmund schon. Ja, da klappte es gut. Aber ehrlich gesagt ist Borussia auch nicht der geeignete Maßstab.

In Schalkes Offensive spielen die gleichen Spieler wie in der Hinrunde, und sie spielen genauso wie in der Hinrunde: Mit ordentlichen Ansätzen, aber sehr unbeständig, zwischenzeitlich schlecht. Kaschiert wurde das bislang durch die Diskussion um die Abwehr, die plötzlich nicht mehr zu Null spielen konnte. Das hat sie gegen Porto geschafft.

Nun muss Schalke den Schritt machen. Von der Mannschaft, die gegen Leverkusen, gegen München, gegen Bremen und gegen Hamburg in der Hinrunde 1:1 spielte, zu einer Mannschaft mit gesundem Angriffsspiel, die auch mal gegen einen Verein aus dem oberen Tabellenviertel gewinnt. Vielleicht ja mit Sánchez. Oder Zé Roberto. Oder Streit. Dafür wurden sie schließlich verpflichtet. Für mehr als 3 Minuten.

Freitag, 14. Dezember 2007

Ein Spiel um ein ruhiges Weihnachtsfest

(Das immer schwerste Spiel: 1. FC Nürnberg)

So ist das, wenn ein solch wichtiges Champions League Spiel als Thema die ganze Woche besetzt hat: Für das Spiel gegen Nürnberg bleibt nichts übrig!

Der letzte Kraftakt, noch mal 90 Minuten alles geben, so steht’s auf der S04-Homepage. Das sich Schalke 04 mit 3 Punkten selbst ein Weihnachtsgeschenkt machen möchte, war irgendwo zu lesen. Und die Bild schreibt gar von einem Weihnachtsmärchen (in der CL weiter, in der BL „seit vier Spielen ohne Niederlage“), das las sich letzte Woche noch ganz anders.

Und wenn schon die Profischlagzeilenerfinder nur so’n Wischiwaschizeugs hinbekommen, mühe ich mich auch mal nicht weiter.

Eine dritte Kerze am eh unvollständigen Schalkekranz sollte es schon noch werden. Ob nun ein gesteigertes Selbstbewusstsein nach dem CL-Erfolg oder der Spannungsabfall nach diesem Highlight überwiegen wird? Ich weiß es nicht, ma’kucken.

Nürnberg hat zuletzt zweimal gewonnen und merkt plötzlich wie es geht, nach dieser grauenvollen Hinserie. Das wird kein Larifarispiel für Schalke.

Für beide Clubs geht’s um ein ruhiges Weihnachtsfest.
Beide Clubs haben eine enttäuschende Halbserie hingelegt. Beide Clubs wollen sich in der Winterpause verstärken. Nun geht es darum, ob eine Niederlage nochmals die ganze Enttäuschung der letzten Monate hochwürgt, oder ob ein Sieg den Verein und die Fans in einer hoffnungsvolleren, optimistischeren Stimmung in die Weihnachtszeit entlässt.

Achja, und um 3 Punkte für’s Saisonziel, natürlich. Selbst wenn dieses erst in der Winterpause überprüft werden soll.


[Was beim letzten mal wa(h)r: „Im Duell der beiden besten Defensiven machte die Offensive den Unterschied“]

Dienstag, 11. Dezember 2007

Typisch Schalke

(Das immer schwerste Spiel: Rosenborg Trondheim)

Nicht geht einfach in diesem Club. Nichts geht glatt. Immer spitzt es sich bis aufs Letzte zu, und dann muss unbedingt gewonnen werden. Gegen Blau-Weiß 90 Berlin, gegen Borussia Dortmund, nun gegen Rosenborg Trondheim.

Gut, verglichen mit den Spielen gegen Berlin und Borussia erscheint ein möglicher Ernstfall weniger dramatisch. Weder ginge es für Schalke Richtung Regionalliga, noch gäbe man eine sicher geglaubte Trophäe aus der Hand. Vielmehr ist es so, dass nicht unbedingt mir dem Weiterkommen in dieser Gruppe gerechnet werden konnte, obwohl es als offizielles Ziel ausgegeben wurde.

Und trotzdem geht es um richtig viel für Schalke 04: Um etwas Ruhm, um etwas mehr Geld, und vor allem um Kontinuität.

Alles deutet darauf hin, dass es in diesem Spiel auch um den Trainerjob geht. Dabei hat Slomka in der letzten Saison bewiesen, dass er eine adäquate Mannschaft an die Tabellenspitze, in die Champions League führen kann. In dieser Saison stellt sich die Mannschaft als inadäquat zu den ausgerufenen Zielen dar. Mit Manager Müller wurde allerdings kürzlich bis 2011 verlängert.

Es fehlt an einem Ersatz für Pander, der spätestens nach dessen zweiten (oder dritten, oder vierten?) Verletzung hätte geholt werden müssen, wie auch kurtspäter bereits bemängelte. Varela und Kobiashvili standen praktisch nicht zur Verfügung, der Ersatzmann, der Würger von Frankfurt, hat bislang nicht geholfen.
Und es hat sich gezeigt, dass es nicht funktioniert, auf konstante Leistungen von zwei talentierten 19-Jährigen zu bauen. Aber ausgerechnet mir stünde es schlecht, das nun zu bemängeln, nachdem ich doch in der Sommerpause verpasst hatte, genau dies zu tun – nachdem ich auch daran geglaubt hatte, dass das Talent der Jungen und die Erfahrung der Defensivabteilung die passende Mischung sein könnte!

Viel ist schief gelaufen, in dieser Hinrunde, viel mehr noch als ich hier und jetzt dazu schreiben möchte. Aber Müller bleibt, und Müller arbeitet am Kader. Das geht mit den vielfach kolportierten 12 Millionen Euro aus der nächsten Champions League Runde besser als ohne, und schneller, als wenn er sich erst noch um einen anderen Trainer bemühen müsste.
Das mit dem Entlassen von Trainern hat auf Schalke schon cirka 30 mal nicht funktioniert.



Als Appetizer und als Erinnerung, dass Fußball auf Schalke auch im Herbst 2007 Spaß machen kann, hier noch mal die Bilder aus dem Spiel gegen Chelsea. Nur ein Tor muss es heute Abend bitte sein ...




[Bild: caffeina]

Freitag, 7. Dezember 2007

Ein geiles Spiel

(Das immer schwerste Spiel: Eintracht Frankfurt)

Nach wie vor sind mir die Ergebnisse der Eintracht relativ egal. Aber seit ich eigentlich täglich bei Blog-G vorbeischaue, achte ich zumindest darauf, wie es Frankfurt so ergeht. Ich freue mich auf das morgige Spiel!

Ein Club, der immer für Palaver gut ist. Der eigentlich flott Trainer schmeißt, aber aktuell gerade auf Festhalten an der sportlichen Leitung bedacht ist. Der ab und an mal ganz nah dran war, es aber dennoch nicht packte. Mit begeisterungsfähigen Fans, mit Potenzial nach oben, und trotzdem immer den Absturz vor Augen. Das kennt man auf Schalke.

Jermaine Jones ist der Hamit Frankfurts.
Kaum jemand hat daran geglaubt, dass Jones auf Schalke derart gut einschlagen würde. Das Theater um den Wechsel hat man Jones aber in Frankfurt nicht verziehen. Und nun wechselt auch noch Streit nach Gelsenkirchen, hoffentlich bereits im Winter.
Der Tisch ist gedeckt. Möge ein ordentliches Gelage folgen!

Ich möchte das dritte Kerzchen anzünden und bin mir ob der Aussicht so unsicher wie in den letzen Spielen auch immer. Egal wer spielt, Schalke hat dieses Jahr mit fast jeder Aufstellung sehr ordentlich bis grottenschlecht gekickt.

Jedenfalls kann Slomka nahezu frei auswählen. Gustavo Varela habe ich bereits abgehakt und Matthias Abel will auf Schalke auch niemand mehr; ansonsten sind alle dabei.
Ich selbst werde leider nur vor dem Fernseher sitzen; immerhin.
Stefan von Blog-G hatte ich geschrieben, dass Schalke gewinnen muss. Er hat’s eingesehen. Ich hoffe sein Club hält sich dran.


[Was beim letzten mal wa(h)r: „Mutmachender Rückrundeauftakt“]
[Der Titel bezieht sich auf ein Zitat von Jermaine Jones]
[Bild: Joerg1975]

Samstag, 1. Dezember 2007

Der Ruhrpottmeister zu Gast auf Schalke

(Das immer schwerste Spiel: VfL Bochum)

Als ich in der Schule lernte wie ein Wankelmotor aussieht, musste ich an das Wappen des VfL Bochum denken. Und möglicherweise ist das ein Grund für den bescheidenen Zuschauerschnitt des VfL, der rund 35.000 Zuschauer unter dem des FC Schalke liegt, obwohl Bochum rund 100.000 Einwohner mehr als Gelsenkirchen hat: Das ist so ziemlich die einzige Assoziation zum VfL Bochum.

Für die Fantrikotverkaufszahlen mag es toll sein, dass die Hauptakteure des VfL jedes Jahr komplett ausgewechselt werden. Kuntz und Koller freuen sich sicherlich weniger. Also ist ihr ständiges Ziel, irgendwelche vermeintlich unbekannten Spieler aus dem Hut zu zaubern, die dann in die Lücken wachsen. Beachtenswert häufig gelingt das, ab und an nicht. Und so wank(el)t der VfL durch die Bundesligageschichte.

Die Schalker Sicht auf das heutige Spiel ist schnell erklärt. Die Aufstellung wird aller Voraussicht nach nicht von der aus dem Spiel gegen Valencia abweichen. Die Einstellung hoffentlich schon. Gegen Valencia reichte ein 0:0 als Ziel, gegen Bochum nicht. Gewinnt Schalke, brennt die nächste Kerze. Verliert Schalke, brennt der Baum.


[Was beim letzten mal wa(h)r: „In die Scheiße getreten statt Meisterstück geliefert“]
[Bild: Y_tambe (geringfügig verändert)]

Mittwoch, 28. November 2007

Schalke zu Gast im Estadio Mestalla

(Das immer schwerste Spiel: FC Valencia)

... und doch mit einem Ohr in Trondheim.
Schalke kann aus eigener Kraft die nächste Champions League-Runde erreichen. Dazu muss es in jedem Fall in zwei Wochen auf Schalke gegen Rosenborg Trondheim gewinnen. Zusätzlich muss Schalke heute in Valencia punkten: Drei Punkte müssen es sein wenn Rosenborg gegen Chelsea gewinnt, falls nicht reicht ein Punkt.
So sieht’s aus.

Apropos Aussehen: Sieht dieses Stadion Mestalla nicht grandios aus? Nein, ich war nie dort und werde es wohl auch nicht mehr schaffen. 2009 eröffnet auch in Valencia eine „Arena“, selbst wenn sie nicht so heißen wird. Ein Gebilde das an eine aufgeschlitzte Version des Münchener Schlauchboots erinnert.
Ein Jammer, denn das alte Mestalla ist ein pures Stadion, Fußball eben: Eng, schweinehoch, mittendrin. Einzig dem Zweck verpflichtet, Fußball zu präsentieren. Matthias, ich bin neidisch. Aber ich freue mich auf die Fotos und den Bericht, wo immer er auch zu lesen sein wird.

Was das Spiel angeht, habe ich eigentlich ein ganz gutes Gefühl. Wenngleich ich das auch nicht wirklich begründen kann. Schalkes Abwehr ist recht wackelig derzeit und Valencia braucht wenig Chancen. Andererseits hat Valencia derzeit reichlich Probleme mit sich selbst und stellt tatsächlich freiwillig Canizares ins Tor.

Jones hat sich fit gemeldet und wird möglicherweise für Bajramovic auflaufen. Ansonsten erwarte (nicht nur) ich die Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit in Hannover auf dem Platz stand, mit Özil & Rakitic im Mittelfeld und Kuranyi & Altintop im Angriff.
Ma’kucken.

Übrigens wurde die Fledermaus, die das Wappen des FC Valencia ziert, aus dem Stadtwappen übernommen. Nur so, falls das jemand noch nicht wissen sollte. Das Wappen des ebenfalls in Valencia beheimateten UD Levante enthält auch eine Fledermaus.
Hätte Schalke in sein Wappen den Löwen der Herren von Horst aufgenommen, ob das in der Gegend um Valencia jemand bloggen würde?
Also lass’ ich’s nun gut sein mit solchem Mumpitz und schaue mir lieber noch ein paar Bilder von diesem coolen Stadion an ...


[Bild: Azul Buho]

Samstag, 24. November 2007

Schalkes 1. Advent in Hannover

(Das immer schwerste Spiel: Hannover 96)

Zahlen sind im Fußball wichtiger als Gefühle. Als unsereins in der letzten Saison nach 10 Spieltagen das Gefühl hatte, dass es für Trainer Slomka verdammt eng geworden sei, lag Schalke auf Rang 4, drei Punkte hinter dem Tabellenführer. Heute brächten drei Punkte gerade mal einen UEFA-Cup-Platz und zum erklärten Ziel, einem Champions League-Platz, muss Schalke schon 8 Punkte aufholen.

Angesichts dessen finde ich es bemerkenswert, dass Mirko Slomka von den Medien noch nicht angezählt wird. Hier scheint sich das demonstrative Beiseitestehen und sogar die stoische Art von Manager Müller auszuzahlen, ihm traut man wohl keine ad hoc Aktion zu. Was hoffentlich auch zutreffend ist.

Aber der Satz, dass Schalke in der Winterpause eine Bestandsaufnahme machen will, steht. Also prescht der sportlich verantwortliche Slomka nach vorne und verlangt 4 Siege aus den letzten 4 Bundesligaspielen vor Weihnachten. Ein ambitioniertes Ziel wenn man bedenkt, dass Schalke von seinen 17 Bundesliga- und Champions League-Spielen gerade mal 5 gewinnen konnte.

Schafft Schalke das, hat Slomka bewiesen, dass mit ihm Ziele erreicht werden können, dass er die Mannschaft noch motivieren kann. Schafft er es nicht, gibt er seinen Kritikern ein Argument mehr. Allerdings wäre er dann bereits ob der Tabellensituation in einer solch schlechten Position, dass es darauf auch nicht mehr ankäme.

Vom Pokalspiel gegen Hannover habe ich nichts mitbekommen. Das letzte Ligaspiel in Hannover war grauenvoll.

Meine Hoffnungen ruhen auf Altintop, Kuranyi und Özil. Zuletzt hatte Schalke kein Angriffsspiel, nur eine Standardsituationenformation. Ich hoffe auf Bewegung in der Spitze, hoffe auf erfolgreiche Özil-Dribblings, darauf, dass sich bewegende Stürmer von Rakitic eingesetzt werden können.
Daran, dass ich auf gute Leistungen von Spielern baue, die gerade aus Verletzungspausen zurückgekommen sind, lässt sich erahnen, wie wenig wohl mir dabei ist. Aber dass bei Lövenkrands nun ausgerechnet funktioniert, was die ganze Saison noch nicht funktioniert hat, oder dass Larsen über Nacht wieder zur Waffe geworden ist, daran kann ich eben noch viel weniger glauben.

[Was beim letzten mal wa(h)r: „Als Spitzenreiter am spielerischen Tiefpunkt“]

Samstag, 10. November 2007

Ganz wichtige Heimspiele - Teil 3 von 3

(Das immer schwerste Spiel: Hamburger SV)

Wieso dieses Spiel wichtig ist, ist offensichtlich. Hamburg steht da wo Schalke hin will, und mit diesem Spiel kann der Hamburger Vorsprung auf 5 Punkte verkürzt werden. Oder auf 11 Punkte anwachsen ...

Die Voraussetzungen sind nicht viel anders als vor dem Spiel gegen Chelsea. Bei Schalke fehlen 9 Spieler und der Gegner hat seine letzten 7 Spiele allesamt gewonnen.

Hinten wird vermutlich Höwedes für Bordon mit Krstajic in der Innenverteidigung spielen. Hoffentlich hat er einen guten Tag, bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison gegen den KSC verschätzte er sich bei einem Hajnal-Paß, was zum 0:1 durch Timm führte. Alternativ könnte Slomka auch Westermann in die Innenverteidigung stellen. Dann bliebe allerdings die Frage, wer den linken Verteidiger gäbe; außerdem hat Westermann gegen Chelsea auf dieser Position hervorragend gespielt.

Ansonstern hoffe ich vor allem, dass Slomka Rakitic bringt und nicht wieder Großmüller ins offensive Mittelfeld stellt. Eigentlich sollte das nach Rakitic’ gutem Spiel gegen Chelsea klar sein, aber man steckt ja nicht drin.

Ich glaube, dass Schalkes Chancen proportional zur Unansehnlichkeit des Spiels steigen.
Anders gesagt: Je öder, desto besser.
Natürlich wünsche ich mir auch eine offensiv und mit Tempo spielende Schalker Mannschaft, die am besten schon zur Halbzeit mit 3:0 führt. Ich glaube nur nicht dran. Ich befürchte vielmehr, dass eine zu weit aufrückende Schalker Elf ein perfektes Van der Vaart/Trochowski auf Olic/Guerrero Opfer darstellt. Also gebe ich mich für heute mal bescheiden und sage: Mir reicht ein 1:0 durch ein Bastian Reinhardt Eigentor in der 90. Minute völlig.

Zu letzt: Ja, ich weiß dass Frank Rost bei denen im Tor steht und Huub Stevens die Mannschaft trainiert. Beide werden ihren Sprechchor kriegen. Und ja, vermutlich hätte ich diesen langweiligen Beitrag damit aufpeppen können. Aber darüber schreibt beim Spiel gegen den HSV doch jeder, obwohl die Schalker Spieler niemanden boykottieren. Wieviele Jahre wohl noch?


[Was beim letzten mal wa(h)r: „Niederlage gegen den HSV: Schalke geht am Stock“]

Dienstag, 6. November 2007

Ganz wichtige Heimspiele - Teil 2 von 3

(Das immer schwerste Spiel: FC Chelsea)

Schalke hat zuletzt selbst in der Bundesliga schwach gespielt.
In den Champions League-Begegnungen gegen Valencia und Chelsea war zu sehen, dass die Schalke Spieler ihren Gegnern an individueller Klasse unterlegen waren; zumindest gegen Chelsea auch in allen anderen Belangen.
Der Trainer steht unter Beschuß.
Wegen Verletzungen fehlen heute Varela, Kuranyi, Pander, Altintop, Kobiashvili und Rodriguez – bei Ernst und Asamoah ist der Einsatz gefährdet.
Und was die Form angeht: Chelsea hat seine letzten 7 Pflichtspiele gewonnen.

Angesichts der Umstände ist die Lage klar: Schalke muss eigentlich gewinnen, es spricht aber ebenfalls eigentlich nichts für einen Erfolg. Insofern werde ich mich heute Abend mit einer fatalistisch-fröhlichen Einstellung auf Schalke begeben und der Dinge harren, die da kommen werden. Von einer Initialzündung in eine doch noch bessere Saison, bis zur Implosion die die Stimmung bei Fans und im Umfeld entgültig umschlagen lässt, ist alles drin. Ma’kucken.


[Was beim letzten mal danach wa(h)r: „Na wat denn getz? Unklarheiten auf und um Schalke“]

Samstag, 27. Oktober 2007

Ganz wichtige Heimspiele - Teil 1 von 3

(Das immer schwerste Spiel: Werder Bremen)

Schalke spielt in den nächsten 14 Tagen drei Heimspiele gegen Werder, Chelsea und Hamburg. Dies sind die direkten Gegner im Kampf um die eigenen Saisonziele, Platz 1-3 in der Bundesliga und das Überleben der Vorrunde in der Champions League.

Gegen Werder sah Schalke im letzten Jahr zweimal sehr gut aus. Der aktuellen Form nach sollte das heutige Spiel aber schwierig werden. Dummerweise hat sich nach Pander und Kobiashvili nun auch noch Rodriguez verletzt. Der kicker sieht den gerade aus dem Lazarett zurückgekehrten Krstajic auf der linken Position in der Viererkette. Ich werden versuchen woanders hinzuschauen, wenn Werder über rechts angreift.

Um mich zur Lage auf Schalke nicht zu wiederholen, lasse ich’s hier für heute mal gut sein. Ich möchte aber noch kurz dogfood zitieren, der noch einen anderen Grund für die derzeitige Situation benennt.
„Während Werder an den Verletzungsproblemen zu nagen hat und auf dem Weg zur Besserung zu sein scheint, hat Schalke einen kaum diskutierten Umbruch gemacht und tritt inzwischen mit einem jungen Mannschaftsgerüst auf: Pander 24 Jahre, Rafinha 22J., Westermann 24J, Neuer 21J, Rakitic und Özil 19J, Halil und Kuranyi 25J. [...] Insofern ist es nicht verwunderlich das Schalke spielt wie es spielt: inkonstant, unerfahren, etwas kopflos. Das wird zum Problem, wenn die älteren Spieler es nicht auffangen können. Derzeit sind sie verletzt oder formschwach. Wegen den jungen Leuten wird sich am Schalker Spiel vermutlich über die ganze Saison nicht viel ändern. Das braucht einfach Zeit zum Reifen und keinen Präsident mit Knarre hinterm Rücken.“
Auch da ist sicher was dran, wenngleich ich hinter dem Rücken des Präsidenten eher Gläubiger denn eine Knarre vermute. Ma’kucken, vielleicht geht’s mir nach den nächsten drei Heimspielen ja besser ...


[Was beim letzten mal wa(h)r: „Schalke mit System an die Tabellenspitze“]

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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