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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
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Nah am Mann sein

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Was nervt

Mittwoch, 26. März 2008

Zuviel Weltgeschehen stört den Planeten Fußball - Oder: Halbzeitnachrichten nerven!

Sicher ist Weltgeschehen wichtig. Aber braucht es in einer Halbzeitpause tatsächlich eine – zumal gekürzte – Nachrichtensendung?

Wollen Fußballfans in der Halbzeit wirklich mal eben, in aller Kürze, über den Terror in Tibet und über die Stasimethoden einer Discountkette informiert werden? Ich denke Fußballfans würden lieber mehr von Jürgen Klopp hören, mir geht es jedenfalls so, statt von Kerner gesagt zu bekommen, dass es eine ausführlichere Analyse gäbe, wenn es die Zeit erlaube. Weltgeschehen geht prima vorher oder nachher.

Oder wird die Sendung nicht für Fußballfans gemacht?
Vielleicht glauben die Sender ja an Menschen, die sich nicht für Fußball interessieren, die aber einen halben Abend lang auf eben diese, so herrlich auf das Wesentlich bezogene Nachrichtensendung warten, um genau dazu kurz aufmerksam zu werden, oder gar von woanders hin-, und danach wieder wegzuschalten.

Montag, 28. Mai 2007

What The Hell Is Ermessensspielraum!? Oder: Regeldehner nerven!

Sätze wie "Eine harte Entscheidung für Cacau" oder "Rot für Cacau, Gelb für Meira: Es hätte umgekehrt sein sollen" treiben einen hier sonst (doch wohl einigermaßen) locker vor sich Hintippenden, seine pingelig-beamtige Seite hervorzukehren.

Fußball ist kein Jury-Sport. Der Mann mit der Pfeife hat ein knapp hundertseitiges Regelwerk umzusetzen. Fouls und deren Ahndung werden in "Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen" behandelt. In den zur Regel 12 gehörenden "Anweisungen des DFB" ist Folgendes zu lesen:
"6. Treten und Schlagen sind Tätlichkeiten und bedingen – ebenso wie grobe Unsportlichkeiten – einen Feldverweis mit der Roten Karte ohne vorherige Verwarnung des schuldigen Spielers (grob unsportlich ist z. B. das Anwerfen eines Mitspielers)."
Nebenbei küre ich "Ermessensspielraum" zum Unwort der Woche.

Montag, 12. Februar 2007

Beleidigte Fußballprofis nerven!

Hamit Altintop ist ein "Gelsenkirchener Junge", hat bei Schwarz-Weiß GE-Süd gespielt, bei TUS Rotthausen. Mittlerweile spielt er für die Königsblauen. Cirka eine Halbzeit pro Spiel. Das ist sein Problem.

Hamit gehört zur Türkischen Nationalmannschaft, möchte gerne bei der nächsten EM für die Türkei spielen. Bei Schalke ist er "nur" der 12. Spieler, der Allrounder. Sehr wichtig für jeden Trainer, aber eben doch auf keiner Position so stark, als daß er regelmäßiger Startspieler hätte werden können.

Nun läuft sein Vertrag aus und Hamit hat sich dazu entschieden, nicht bei Schalke zu verlängern. Von einem Spitzenteam der Bundesliga zu kommen (wenn auch nur als 12. Mann) ist erstmal keine schlechte Ausgangsposition bei einem neuen Verein. Vermutlich gibts dazu noch mehr Geld, alles andere wäre kurios. Ich kann seine Entscheidung nachvollziehen und denke nicht, das er die Pfiffe bei seiner Einwechslung gegen Hertha verdient hat. Dennoch muss auch ihm klar gewesen sein, dass nicht 61.482 Zuschauer seine Entscheidung gegen die von Schalke 04 angebotene Vertragsverlängerung bejubeln!

Jetzt liegt es an Hamit selbst, wie für ihn die restliche Saison verläuft. Nach dem Spiel am Samstag verschwand er blitzschnell und sich von den Pfiffen beleidigt fühlend in der Kabine: Es war die denkbar schlechteste Variante!
Nach dem Ausfall Varelas wird Hamits durchschnittliche Spielzeit steigen. Es wird wichtig sein, das er sich als Teil des Teams präsentiert, das er Leistung bringt. Wenn er als Teil dieser Mannschaft tatsächlich das "große Ziel" erreicht, wird auch Hamit ein gefeierter Held sein.

Samstag, 3. Februar 2007

Vorteile für Politiker nerven!

Mal wieder kein Ticket für Schalke bekommen? Laß Dich doch in den Landtag wählen!

Angesichts der quasi ständig ausverkauften Arena stellt sich die Frage, ob dies nicht evtuell eine Alternative sein könnte. Du meinst, das hat nichts miteinader zu tun?

Beim Spiel gegen Aachen saßen 26 Politiker in einer der VIP-Logen, genossen das volle Programm. Das Beste daran: Sie brauchten nicht mal eine Knappenkarte, sie genossen es für Noppes!

Es sei eine dienstliche Veranstaltung gewesen, es ginge um sportpolitische Fragen, begründete der Sportausschussvorsitzende des Landtags diese für alle Nichtpolitiker nicht nachvollziehbare Maßnahme.

Demnächst wollen die Herren auch mal in Aachen, Leverkusen und der Stadt die nicht genannt werden darf vorbeischauen!


(Gefunden bei Financial Times Deutschland)

Montag, 29. Januar 2007

Ballack nervt!

Im deutschen Sommer war er des Bundestrainers Capitano, dem Boulevard war er die Wade der Nation. Nun ist Winter und Ballack spielt in London. Dennoch ist er omnipräsent. Nicht wegen seines Spiels, sondern durch die relative Erfolglosigkeit des FC Bayern.

Sobald der FC Bayern nicht gewinnt (was in der Bundesliga bereits in 8 von 18 Spielen vorkam) wird Ballack zum Thema. In Zeitungen, TV-Talkrunden, Foren und Blogs finden sich die Analysten, prangern fehlende „Hierarchien“ beim Rekordmeister aus München an, meinen den Bayern fehle der „Chef im Mittelfeld“. Oftmals sind es die gleichen Analysten, die Ballack vor seiner Metamorphose zum Messias vorwarfen, genau dieser Chef nicht zu sein.

Das Problem der Bayern ist, daß sie seit Jahren keinen begeisternden Fußball spielen. Meist spielten sie gut organisierten Fußball, bis an die Schmerzgrenze effektiv und zumeist erfolgreich. Spielt einen Mannschaft in der Regel einen schnellen und attraktiven Fußball, wird ihr ein Ausrutscher ab und an verziehen. Wer eh schon eher bedächtig und nur auf die Chance zum Zuschlagen lauernd zu Werke geht, der soll bitteschön wenigstens gewinnen!

Klappt das nicht, müssen Erklärungen her, möglichst schnell; und meistens ist „einfach“ am schnellsten. Ballack ist ein sehr torgefährlicher und sehr vielseitiger Spieler. Mit ihm haben die Bayern zweimal in Folge Meisterschaft und Pokal gewonnen.
Doch was interessieren Spieler anderer Clubs, wenn es darum geht, mit einer ganzen Menge sehr talentierten eigenen Spielern ein gut organisiertes Spiel aufzuziehen?

Es ist Magaths Job, mit Spielern wie Van Bommel und Schweinsteiger, Sagnol und Lahm, Makaay und Podolski Offensive zu kreieren und das Team vor allem auch defensiv organisierter auftreten zu lassen. Wieso das derzeit nicht klappt, darüber kann man diskutieren.
Ballack als Begründung anzuführen ist Mumpitz.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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