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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Nah am Mann sein

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Hömma und Kuckma

Samstag, 19. Juli 2008

Nix zu hören?! Wir leben in einem Medienspektakel

Berti Vogts zuzuhören ist wie Ben Stiller-Filme zu schauen. Ein Film wie Meine Braut, etceterairgendwatt baut ausschließlich auf Peinlichkeiten, die, je nach Gemüt des Zuschauers, zur Schadenfreude oder zum Fremdschämen anregen. Es gibt viele Leute die sich darüber totlachen können. Mir ist das immer irgendwie peinlich, deshalb gehe ich Ben Stiller-Filmen zumeist aus dem Weg.

Berti Vogts hingegen höre ich mir schon mal an, schließlich geht es in der Regel um Fußball. Meistens ist es mir aber schon irgendwie unangenehm. Er kann sich einfach nicht besonders gut artikulieren.
Häufig ist es gar nicht das was er sagt, sondern wie er es sagt. Diese angestrengte Wichtigkeit. Dieses Bemühen um zitierfähige Sätze. Aber immer bleibt die Zuge schwer. Und wenn er offensichtlich Blödsinn gequatscht hat, sich aber nicht korrigiert sondern das Falsche zum Richtigen erklärt, möchte man ihn fast in den Arm nehmen, leicht schütteln und zuflüstern ‚Komm, lach ma’, Mann!’.

Einen Tag bevor die Deutschen im Halbfinale gegen die Türkei spielten war Berti Vogts bei Jörg Thadeusz zu Gast: Direkt / Feed.


[Mehr ‚Nix zu hören?!’]

Mittwoch, 11. Juni 2008

Herrn Schmitz sein Ding

Herr Schmitz ist der Rasenmähermann in Leverkusen.
Deprimierender Job, ein Rasenmähermann zu sein. Aber unsereins verlässt sich nur zu gerne auf seine Streifen, die er durch sein penetrantes Hin und Her auf den Rasen malt, wenn es mal wieder um eine strittige Abseitsentscheidung geht.

Also sollte man ihn achten, den Rasenmähermann. Und ihm vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit schenken. Zum Beispiel durch Anschauen des Filmchens (mp4), zu dem man durch einen Klick auf das Bild gelangt.


Dienstag, 27. Mai 2008

Nix zu hören?! Launch und Relaunch

Es passiert endlich mal was, auf dem Fußball-Podcast-Sektor! Vor kurzem hat Max Türck angekündigt, dass Max und Franz zur EM ihre ‚Die Einfach Beste Sports Show’ wieder aufleben lassen werden. Und vor einer Woche startete der ‚1. Deutsche Fußball-Podcast’ in seine hoffentlich erfolgreiche Zukunft.

Vor ihrem Bundesliga-Podcast ‚DieLigaShow’ in den Webportalen der WAZ-Gruppe hatten Max und Franz bereits einen Sport-Podcast, eben ‚Die Einfach Beste Sports Show’, in der es neben Fußball hauptsächlich um die amerikanischen Sportarten ging. Die Webseite dazu gibt es noch und wird nun reaktiviert, um sie als Plattform für die Neuauflage zur Fußball-Europameisterschaft zu nutzen. Losgehen soll’s Mitte nächster Woche.

Bereits letzte Woche starteten Broxi und Hoobs ihren ‚1. Deutschen Fußball Podcast’. Die beiden sind erfahrene Podcaster, führen seit 2005 den ‚1. Deutschen Videospiel Podcast’ und sind damit bereits in der 81. Folge. Neben ihrer Leidenschaft für Videospiele sind die beiden auch Fußballfans, Hoobs einer des HSV aus Hamburg, Broxi einer des HSV aus Hannover; also starteten sie nun, zum günstigen Zeitpunkt vor der EM, ein neues, eben dieses Fußball-Projekt.

Die erste Folge hatte es dann auch gleich in sich. Weil vor der EM eben auch nach der Saison ist, arbeiteten die beiden die kompletten Abschlußtabellen der ersten und zweiten Liga in einem einstündigen(!) Podcast ab. Schwierig, weil wohl jeder noch so kluge Experte zwar zu allem eine Meinung, aber nicht zu allem gleich viel Wissen hat. So auch Hoobs und Broxi. Trotzdem mach die Folge Spaß, und darum geht’s ja. Hoobs gefällt als Styling-Polizist, ist erfrischend unkorrekt und spielt häufig den Stichwortgeber, während Broxi bewertet und hinweist, quasi einen arroganzfreien Netzer gibt.

Der ‚1. Deutschen Videospiel Podcast’ soll unregelmäßig erscheien. Eigentlich ein Alarmsignal. Mit dem Videospiel Podcast beweisen die Macher aber bereits Ausdauer, man darf also auf mehr als 4 Folgen hoffen.


‚Die Einfach Beste Sports Show’: Webseite, Feed
‚1. Deutscher Fußball Podcast’: Webseite, Feed


[Mehr ‚Nix zu hören?!’]

Donnerstag, 24. April 2008

Hipparchos wird schuld gewesen sein

Ich denke das Fußball-Blogging ein Inzucht-Verein ist. Ich denke das ein Großteil meiner Besucherzahlen auf die Klicks der Autoren der Blogs in meiner Blogroll basiert. Demzufolge ist es ziemlicher Blödsinn, zu einem anderen Fußball-Blog zu verlinken, schließlich weiß jeder was jeder grade so rausgeblasen hat.

Aber vielleicht lesen das hier ja doch noch andere Leute, und seien es nur ein paar. Leute, die nicht alle Blogs meiner Blogroll verfolgen, und für sie, und auch für die, die wissen wollen was ich gut finde, was genau mein Schnüff ist, wovor ich fragend sitze, weil ich nicht weiß was einen zu dieser Idee treibt, und ich mir doch nur wünsche, dass ich diesen Gedankenblitz gehabt hätte, dieser Link.

Montag, 14. April 2008

Die Schalker Pressekonferenz von heute

Gut, dass noch kein Trainer für die nächste Saison vorgestellt wurde, wissen wir bereits. Aber natürlich war es trotzdem keine normale Pressekonferenz vor dem nächsten Spiel, es war die Pressekonferenz nach der Entlassung Mirko Slomkas.

Radio Emscher Lippe hat das Wichtigste zusammengefasst: Hier (Feed).

Dienstag, 8. April 2008

Nix zu hören?! Arnd Zeigler-Show als Audio-Podcast

Vor einem Monat hat es begonnen, und ich hab’s nicht gemerkt: Die sonntägliche Arnd Zeigler-Sendung gibt’s nun auch als Audio-Podcast.

Fünf Monate hat es gedauert, bereits im Oktober hatte ich die entsprechende Hoffnung per Mail zum Ausdruck gebracht. Auch wenn mit der Zeit der Anteil an visuellen Gags zugenommen hat, geht es doch immer noch zum überragenden Teil um das gesprochene Wort. Was auch deshalb so bleiben muss, weil Bremen Vier schließlich einen Radiowelle ist, in der die Sendung zeitgleich mit der TV-Sendung des WDR ausgestrahlt wird.

Ein Podcast der funktioniert, und der nun jeden Montag frisch in den Podcatcher geliefert wird.


Die aktuelle Sendung direkt / Alle Folgen als Feed
Wer sich die Sendung doch lieber am Rechner und mit Bild zu Gemüte führen möchte, wird weiterhin hier fündig



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Donnerstag, 3. April 2008

Nix zu hören?! „Der Fußball an sich hat eine zerstörerische Kraft in sich“

Fans hauen sich gegenseitig die Köpfe ein. Hooligans treffen sich gar ausschließlich dazu. Schiedsrichter werden zusammengeschlagen. Spieler treten sich absichtlich um und beleidigen einander auf übelste Art und Weise. Fußballspiele werden als Plattform für Konflikte jedweder Art missbraucht.

Aus dem Fernseh-Fußball konnten die schlimmsten Auswüchse von Gewalt recht erfolgreich verdrängt werden, trotzdem gibt es all das, hat jeder so was schon mal gehört und gibt es Menschen, die aus eigener Erfahrung davon berichten können.

‚Hallo Ü-Wangen’, ein Flagschiff des Wortradios, widmete dieser Problematik unter dem Titel ‚Ein Hauen und Stechen? Fußball auf Amateurebene’ eine Sendung.

Das Thema ist groß, manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Bogen zu weit gespannt wurde. Und selbstverständlich kam man nicht zu einem, dem Ergebnis; wie es eben in Diskussionssendungen nie gelingt.
Aber die Gäste waren gut, wie sie es in dieser Sendung fast immer sind. Und die Gastgeberin führte gut, wie sie es fast immer macht. Und so kommen die Positionen und Meinungen zur Geltung, erhält man Denkanstöße, ist man am Ende eher auch schlauer als nur eine Weile geeignet unterhalten.


Direkt / Feed


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Donnerstag, 28. Februar 2008

Nix zu hören?! Heute vor 35 Jahren

... röhrte die Werbung in den Fußball.

Am 28.02.1973 genehmigte der DFB Reklame auf Fußballtrikots und verließ den Pfad der Tugend. In der WDR-Sendung Zeitzeichen erinnern Ronald Feisel und Ralf Gödde an diesen Tag. Und sie stellen den Weg dar, von dem Tag, an dem ein Schiedsrichter mit einem Maßband die Brust der Spieler abgemessen hat weil die Werbung nur 14 cm groß sein durfte, bis heute, wo auf den Anzeigetafeln keine Information mehr ohne Reklame präsentiert wird, wo neben dem Rasen, auf Trommeln und Fahnen, Bechern, Banden, Fassaden und überall sonst Werbung zu finden ist.

Es macht keinen Spaß, die Ausführungen weiterzudenken. Es ist bedrückend, wenn einem bewusst wird, wie relativ erfolgreich man den Verkauf des Fußballs ausblendet, wie schlimm es tatsächlich ist.

Aber hörenswert ist dieses Stück Ton trotzdem.

Direkt / Feed

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Freitag, 15. Februar 2008

Blick in den Rückspiegel

Vor zwei Tage startete Spiegel Online eine neue Suchabfrage, die einem Ergebnisse aus Wikipedia, verschiedenen Spiegel-Medien, dem manager-magazin.de-Archiv sowie Einträge aus Bertelsmann Lexika und Wörterbüchern liefert. Also gab ich dort Schalke 04 ein, denn Suchabfragen testet man wohl am Besten mit Themen, in denen man sich einigermaßen auskennt.

Der Bertelsmannsche Lexikoneintrag ist erwartungsgemäß unspektakulär. Die Wikipediaseite zu Schalke 04 ist bestens bekannt. Das Manager-Magazin liefert einen Eintrag zu 1899 Hoffenheim und plaudert, dass der Chef der Postbank Schalke-Fan ist.
Eine Perle lässt sich aber unter den Spiegel-Ergebnissen finden. Denn neben den Einträgen aus der aktuellen Berichterstattung öffnet Spiegel Online auch seine bisher kostenpflichtigen Dossiers und sein Archiv!

Unter dem Titel ‚Könichsblau is cool’ wird einem beispielsweise ein 8 Spiegel-Artikel aus den letzten 11 Jahren umfassendes Dossier kredenzt.
Und dieses heute zu lesen ist großartig: Ein Blick auf den Weg des FC Schalke 04 der klar macht, dass alles wohl genau so laufen musste. Der sich auf das große Ganze beschränkt und dadurch die Stetigkeit und eine durchaus vorhandene Strategie erkennen lässt. Ein Blick, der sonst durch die Fülle an aktuellen Ereignissen und Emotionen getrübt wird.

Der Artikel ‚Planet Schalke’ stammt beispielsweise aus der Woche vor der Eröffnung der Arena und dokumentiert alle Hoffnungen und Bedenken, die mit dem Bau des Stadions verbunden waren. Als Trendsetter wird der Club dort beschrieben, der mit der Arena „Europas kommerziell ausgekochteste Spielstätte“ gebaut hätte. Und es wird beschrieben, wie Widerstände gegen den rasanten Wandel des Traditionsvereins vermieden werden konnten, indem beispielsweise bewusst auf einen Verkauf des Stadionnamens verzichtet wurde ...

Die Vorzüge des neuen Trainer Jupp Heynckes werden in ‚Temperierte Pirouetten’ dargestellt, und im Artikel ‚Elf Söldner müsst ihr sein’ wird ordentlich gegen die damalige Einkaufspolitik des Clubs abgeledert, wobei der Autor das Wort Söldner gegen alles und jeden verwendet, was oder wer Blau ist oder trägt und nicht zu Werder Bremen gehört, es sogar zwischen ‚FC’ und ‚04’ setzt.

Der Absatz …
„ Wo in Schalke ihre Grenzen liegen, erfuhren Rangnick und sein Assistent Mirko Slomka bereits vorigen Monat, als sie die Anbieter eines Computersystems zur Spielanalyse ins Trainingslager einluden. "Das Ding wird eh nicht gekauft", knurrte Assauer, "erst recht nicht, weil ihr mich nicht informiert habt." “
… stammt aus ‚Engel für Schalke’ und stellt in nur zwei Sätzen gleich vier Sachverhalte dar, die sich seit Dezember 2004 verändert haben. Und der Artikel ‚Die Assistenten’ stammt aus März 2007 und begründet, wieso Schalke gerade Meister wird, ohne falsch zu liegen, nur weil es doch wieder nicht klappte.

Die geeignete Wochenendlektüre für jeden, der sich eine Auszeit aus der an Nachhaltigkeit oft armen Aktualität nehmen möchte. Hier. Und wer dann noch Lust hat, darf sich ohne Dossier auf die weitere Suche machen und so was oder so was finden …

Donnerstag, 14. Februar 2008

Drei Ecken, ein Elfer gegen Österreich

… forderte Dieter Nuhr heute in WDR2. Hier nachzuhören: Direkt, Feed.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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