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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
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Nah am Mann sein

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Donnerstag, 6. Dezember 2007

Hamit

Hamit war auf Schalke. Dienstag war auf der Homepage des S04 zu lesen, dass er in Gelsenkirchen war um seine Familie zu besuchen, und dass er dabei einen Abstecher zu seinen ehemaligen Mannschaftskollegen unternahm. Einen Tag später war zu lesen, dass er sich verletzt hätte und für den Rest der Saison ausfallen würde ...

Schalkes Spieler Nr. 12 der letzten Saison: Im Star-Ensemble des FC Bayern hat er sich in kürzester Zeit ein besseres Standing erspielt, als er es auf Schalke je gehabt hätte.

Hamit stand in allen Bundesligaspielen in dieser Saison auf dem Platz. Sieben mal spielte er über 90 Minuten. Fünfmal wurde er ein-, dreimal ausgewechselt. Im Durchschnitt spielte er 70 Minuten pro Spiel. Und häufig richtig gut!

Auch ich habe ihm das nicht zugetraut, habe ihn dort gesehen, wo Schlaudraff nun sitzt.
Spielt er plötzlich so viel besser? Oder lag es an Schalke, gar an den oft recht kritischen Fans?

Nein, ich habe mir seine schwachen Spiele, seine Schüsse aus 30 Metern Richtung Oberrang nicht eingebildet. Und ja, ich habe häufig mit dem Kopf geschüttelt, wenn er allzu offen einen Stammplatz forderte, wenn er sich laut gab, statt einfach die Klappe zu halten und ordentlich zu spielen.

Andererseits sagt man doch, dass man hier so sei! Und er ist eben von hier.
Wir mögen Spieler wie Nemec oder Kobiashvili, weil sie die Schnauze halten und Fußball spielen. Wir sind aber als Zuschauer und Fans selbst durchaus aufbrausend, schnell kritisch und rasch Unmut äußernd. Bei uns wird schon gepfiffen, während in München noch darüber gestritten wird, wer für deren scheiß Stimmung verantwortlich ist.

Vielleicht wurde einfach zuviel erhofft von diesem jungen Mann, nach seinem überragenden Debüt gegen Dortmund. Vielleicht lag dadurch die Latte direkt etwas höher. Vielleicht hätte man ihn konstanter auf einer Position einsetzen sollen, statt ihn überall mal auszuprobieren. Vielleicht, vielleicht ...

Nun ist’s egal. Er kam nach München und war im richtigen Moment der richtige Mann für die richtige Position. Hoffentlich bleibt das auch nach der Winterpause so, hoffentlich auch, nachdem Hoeneß wieder einkaufen geht.

Alles Gute, Hamit, und sorry, dass auch ich nicht an Dich geglaubt habe!

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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