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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Nah am Mann sein

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Sonntag, 23. März 2008

Und sooooo, spielt ein Champions League-Teilnehmer

(Nach dem Spiel Hertha BSC Berlin – FC Schalke 04)

Und nun?
Sieger zu kritisieren kommt nie gut an. Für die einen ist man dann ein Miesepeter, andere unterstellen einem dann Arroganz. Ich war passend dran, heute reicht ein Link. Fußball reduziert sich am Ende eben doch nur auf das Ergebnis und Gladbach-Fan Jannik brachte es gestern in seinem Kommentar auf den Punkte:
„Ich würde lieber mit grottigem Fußball im Champions-League-Viertelfinale stehen als morgen DSF gucken zu müssen“
Was die Frage aufkommen lässt, wozu überhaupt man Fußball schaut.
Aber nein, siehe oben. Heute lassen ich mir die Sätze aus den Online-Berichterstattungen genügen:
Vor ziemlich genau drei Wochen hatte mit so einer Wende wohl kaum jemand gerechnet beim FC Schalke 04. Der Wendepunkt war der Viertelfinal-Einzug in der Champions League über den FC Porto. Schalke nähert sich den Champions-League-Rängen. Hertha harmlos – Schalke eiskalt.
Und zu guter Letzt möchte ich noch auf die absolut großartige Leistung von Tim Tonner und/oder Andreas Ziepa hinweisen, die es schafften, in ihrem Text für sport1.de der Spielweise, ja vielleicht sogar der ganzen Saison des FC Schalke 04 einen prägnanten, passenden, alles beinhaltenden Titel zu geben:
„Ehrgeiz vor spielerischer Klasse“
Besser geht’s nicht. Danach sollte man ein Blog benennen.

Kommentare & Antworten

Sind wir schon wieder...
Sind wir schon wieder auf einem sehr, sehr guten Weg?
Weselaner (anonym) - 20. August, 00:33
Hülsenfrüchte
Bei Löw scheint's einfach nicht ohne zu gehen....
Trainer Baade (anonym) - 19. August, 19:48
1:5 wär doch oki
Immerhin heißt die Paarung ja Werder Bremen-Schalke...
Manfred (anonym) - 18. August, 15:17
Ich zolle dem FC Bayern...
Ich zolle dem FC Bayern einen Riesenrespekt, dass sie...
Spielmacher (anonym) - 17. August, 19:02
Ja,
das finde ich auch. Immerhin war das der HSV ohne van...
Dafeld (anonym) - 16. August, 11:04
Danke
... an Tina fürs Kompliment und an Dafeld für...
Herr Wieland - 16. August, 01:23
Buddha...
...nicht Buddah. Zum Glück ging's ja schonmal...
Dafeld (anonym) - 16. August, 00:20
Das hat Spaß gemacht
Also, diesen informativen und unaufgeregten Text zu...
tina (anonym) - 15. August, 22:43

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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