Freitag, 16. Februar 2007

Das immer schwerste Spiel: VfL Wolfsburg

Tja, Wolfsburg ... Heute kam die Meldung, dass es noch Karten gäbe. Hallo?! Schalke ist Tabellenführer! Das sagt doch eigentlich alles aus, über den VfL Wolfsburg. Aber laß mich sachlich bleiben ...

Die Saison befindet sich für den VfL Wolfsburg aktuell auf des Messers Schneide. Der derzeitige Tabellenplatz 10 mutet zunächst ganz komfortabel an, dennoch trennen Wolfsburg lediglich vier mickrige Pünktchen vom Tabellensechzehnten Borussia Mönchengladbach. Die nächsten Spiele werden also wohl wegweisend sein. Nachdem heute Schalke die Punkte abholen möchte, muss Wolfsburg die nächsten beiden Auswärtsspiele in München und Stuttgart bestreiten.

Angesichts dieser Voraussetzungen tönt es ein wenig wie das Pfeifen im Walde, wenn Trainer Klaus Augenthaler mit den Worten zitiert wird: "Die Jungs freuen sich auf Schalke. Es handelt sich um keine Übermannschaft, vor der wir vor Erfurcht erstarren müssen. Wir brauchen uns nicht zu verstecken". Doch zuletzt, oder besser: seit Marcelinho, lief es spielerisch deutlich besser beim VfL! Er ist nun der Taktgeber in diesem Team, dass sowohl offensiv (Krzynowek, Klimowicz und (ja) Mike Hanke), als auch defensiv (Hofland, Madlung, Torhüter Jetzsch!) einige Spieler mit überdurchschnittlichem Potential hat.

Zu Schalke: Kobiashvili ist wieder einsatzfähig. Slomka kann also wieder relativ frei gestalten, wenn auch m. E. der Ausfall Varelas überaus schwer wiegt, da er vielleicht der variabelste aller Schalker ist und zuletzt sehr stark gespielt hat. Ich denke, dass Slomka weiterhin mit drei nominellen Stürmern beginnen wird und Halil für Varela neben Kuranyi und Lövenkrands bringt. Ma'kucken!
Einen Eindruck, wie ein Schieflaufen aussehen könnte, bekam der geneigte Schalkenachrichtenverfolger gestern, als vermeldet wurde, dass Neuer und Kuranyi wegen einer Grippe nicht trainieren konnten. Auf Grund der naiven Vereinspolitik in der Torwartfrage nach dem Wechsel Frank Rosts sollte man tunlichst das Millionenbaby Manuel Neuer hermetisch vor allen Keimen dieser Welt abschotten ...
Heute wurde vermeldet, dass beide spielen können. Wollen wir hoffen, dass sie im Vollbesitz ihrer Kräfte sein werden - mal ehrlich, bei uns Normalsterblichen dauert 'ne Grippe schon so zirka fünf Tage, oder?!

Schalke wurde in den letzten Tagen nach Strich und Faden belobhudelt.
Ständig durfte man lesen, wie toll in Gelsenkirchen doch alles laufe, Hitzfeld gratulierte prompt zum Titel, irgendein Schwachkopf Voreiliger eröffnete gar die URL deutscher-meister-2007.de als Referrer zur Schalke-Homepage. Schnodder, der die Gefahr der Zufriedenheit mit sich bringt! Bleibt zu hoffe, das die Königsblauen diesen abschütteln und den eingeschlagen Weg fortführen.

Noch 13 Spiele zu gehen, Wolfsburg ist die nächste Stufe.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte Namen...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion etwa...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch nichts dazu...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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