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Mittwoch, 7. Mai 2008

Sie haben Ihr Ziel erreicht

Mit der heutigen Niederlage des Hamburger SV, so schade sie bezogen auf den Kampf um Platz zwei zwischen Schalke und Werder Bremen auch sein mag, hat der FC Schalke 04 sein erklärtes Saisonziel erreicht.

Schalke wollte dazu 68 Punkte holen (siehe hier und hier). Dieser Pace hinken die Blauen 6 Punkte hinterher. Dennoch reichte die Leistung dieser Saison aus, um sich zumindest für die Qualifikation zur Champions League zu qualifizieren. Hamburg und Stuttgart können Schalke nichts mehr anhaben. Und vielleicht geht ja doch noch was, im Fernduell mit Bremen.

Demnächst vielleicht noch öfter: ‚Den Kahn machen’

Das Original steht noch auf’m Platz, da treten bereits die ersten Nacheiferer zu auf den Plan. Aber nein, Herr Wiese, mit dem Original haben Sie lediglich gemeinsam, dass sie für solch eine Aktion keine rote Karte zu sehen bekommen.

Der große Wurf

(Zum Spiel VfL Bochum 1848 – FC Schalke 04)

‚Die Nummer 1 im Pott sind wir’ hallte es in der zweiten Halbzeit durchs Stadion. Und nie traf dieser Gesang mehr zu, denn Schalke gewann in dieser Saison alle sechs Begegnungen gegen die Konkurrenz aus der Nachbarschaft.

Welch ein toller Abend! Laue Sommerabend-Temperatur, die eine Jacke unnötig machte. Ein volles Stadion. Jede Menge Schalker. Ein nie langweiliges Spiel. Ein Sieg. Tolle Stimmung. Und eine gute Aussicht aufs Saisonende.

Sicher war das Spiel nicht hochklassig. Gerade in der ersten Hälfte unterliefen beiden Teams doch recht viele Fehlpässe und Stockfehler. Aber das Spiel war intensiv, man schenkte sich nichts, stand dem Gegner ständig auf den Füßen; so wie es sein sollte.
Und der VfL Bochum 1848 zeigte, wieso er zuvor in dieser Spielzeit an der Castroper Straße nur gegen Bayern München verloren hatten, stand gut, war aggressiv und spielte leichtfüßig und schnell nach vorne.

Schalke agierte Richtung Bochumer Tor zunächst behäbig und umständlich, wie man es in dieser Saison schon oft sah. Aber mit zunehmender Spieldauer wurde Schalke immer sicherer und das besser besetzte Mittelfeld setzte sich mehr und mehr durch. Fabian Ernst tat viel fürs Spiel, Halil Altintop hatte sehr gute Szenen und das Gesicht Jermaine Jones’ erschien den Bochumer Spielern sicher auch noch letzte Nacht ab und an. Unglaublich, wie es ein Spieler schaffen kann, jedem Gegner derart häufig im Weg zu stehen.

Und dann gab es da noch das Phänomen Rakitic. Ich kann mich an mehrfaches Raunen durch die Schalker Fanschar erinnern, in Situationen, in denen Ivan Rakitic den Ball zu lange hielt, den freistehenden Mitspieler nicht sah, einen schwachen Paß spielte oder keine Fahrt aufnahm, obwohl er Platz gehabt hätte. Und doch war er an den entscheidenden Situationen beteiligt. Und so kommt der Name Rakitic im Spielbericht des kicker derart oft vor, dass der Eindruck einer fabelhaften Leistung entsteht. Also wird er wohl mindestens mit einer 2 bewertet werden, obwohl ich ihn mit Westermann und Krstajic zu den eher schwachen Schalkern zählen würde. Aber natürlich gibt es Schlimmeres …

Schlimm muss es wohl für Bochum gewesen sein, was nach dem zweiten Schalker Tor folgte. Denn auch wenn es für den VfL um nichts mehr ging, niemand lässt sich gerne vorführen. Gerald Asamoah sagte nach dem Spiel in einem Interview, man sei nach der Niederlage in der letzten Saison von den Bochumern verarscht worden, das wollte man wieder gerade rücken. Es gelang, Schalke dominierte, die Fans auf den Rängen und die Mannschaft auf dem Platz.

Eigentlich doch ganz schön, dass Bochum diesmal nicht absteigt und eine Aussicht auf eine Wiederholung besteht.

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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