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Fab knows: Schweiz oder Österreich – alles Deutschland!

Gestern feierte das englische Revolverblatt The Sun Deutschland-Tag.
In einem Beitrag traditionell englischen Boulevardstils wurde dem Wembley-Helden Geoff Hurst ein Deutschland-Schal angemalt. Der ehemalige England-Trainer Terry Venables ließ als Kolumnist wissen, dass er zwar lieber Spanien oder die Niederlande siegen sehen würde, aber an einen Sieg Deutschlands glaubt. Und der aktuelle Trainer der nicht dabei Seienden Fabio Capello zählt zwar gleich 5 Teams zu seinen Favoriten, zur Überschrift reichte aber der Slogan Germany can crush ’em.

Neben völlig normalen Argumenten führt Capello für Deutschland noch den Heimvorteil an. Möglicherweise getrübt durch seinen Inselaufenthalt, sieht der Blick des Italieners nur noch ein verschwommenes Festlandeuropa:
„With the finals being in Austria and Switzerland, that is almost like being in Germany. It is very close. They are playing at home.”
Den Job des österreichischen Bundestrainers kann er sich, nach seinem Scheitern mit England in der Qualifikation zur nächsten WM, damit wohl abschminken.
FRANZ (Gast) schrieb am 11. Juni 2008, 12:32 :

finals

Finals - Damit meint man im englisch-sprachigen Gebrauch das gesamte EM-Turnier - im Gegensatz zur Qualifikation und diese findet sehr wohl in der Schweiz und Österreich statt. Genauer betrachtet spielt Deutschland natürlich die ersten drei Spiele in Österreich, Viertelfinale wäre in der Schweiz und spätestens im Finale wieder in Österreich.

Dafeld (Gast) schrieb am 11. Juni 2008, 16:27 :

Jaja, natürlich, aber...

... warum hat Deutschland dann einen Heimvorteil? Die finals finden in Österreich und der Schweiz, aber eben nicht in Deutschland statt. Bei der neutralen und unabhängigen Schweiz ist die Sache sowieso klar, aber auch das 9:0 des glorreichen FC Schalke 04 gegen Admira Wien im Endspiel um die (groß-)deutsche Meisterschaft liegt schon etwas länger zurück...

Und noch was stimmt nicht

Wird Deutschland Gruppenerster spielt man das Viertelfinale in Wien. Also weiter Österreich.

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Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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