4stats Webseiten Statistik + Counter Drei Ecken, ein Elfer: Gedöns
 

Finden

 

kicker Ticker

Klasnic geht nach Nantes
Der kroatische Nationalspieler Ivan Klasnic wird von...
8. Juli, 22:19
Testspiele am Dienstag
Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Testspiel gegen Aufsteiger...
8. Juli, 22:09
Schock! Neuer bricht sich den Mittelfuß
Jefferson Farfan gab sein Debüt. Fred Rutten saß...
8. Juli, 21:25
Dunga buhlt um Diego und Rafinha
Brasilien, fünfmaliger Weltmeister, will in Peking...
8. Juli, 21:25
Köln verliert - S04 gewinnt
Nach der Rückkehr in die Bundesliga hat der 1....
8. Juli, 20:55
MSV holt Branco und Adler
Der MSV Duisburg hat sich für die kommende Saison...
8. Juli, 17:47

Nah am Mann sein

xml version of this page xml version of this page (with comments) xml version of this topic

Gedöns

Sonntag, 6. Juli 2008

Während in Villariba noch gefeiert wird ...

Vor einer Woche hat Trainer Baade schlecht geschlafen. 15 Minuten nach dem Anpfiff wurde eigentlich jedem klar, dass die Deutsche Nationalmannschaft nicht in dieses Finale gehörte. Und nur die, die eine Europameisterschaft des Feierns wegen erleben, und die, die trotz des üblem Ausgangs mitfeiern musste, weil es eben so viele gibt, die eine Europameisterschaft nur des Feierns wegen erleben, feierten trotzdem.

Abgehakt. Und Abgeflaggt. Odonkor hat sich wieder hingelegt, Metzelder wird es ihm bald nachtun; ihr Einsatz ist erst in zwei Jahren wieder gefragt. Podolski ist nun wieder kein Star mehr, Gomez aber vermutlich wieder ein guter Stürmer. Frau Merkel muss nicht mehr zum Fußball jetten. Und die Tribünenblondinen stecken wieder in Bunte oder Gala.

Erst eine Woche ist vergangen. Es könnte kaum weiter weg sein.

Samstag, 5. Juli 2008

International wird härter gespielt

  • 1 Bier auf Schalke: 3,20 €

  • Dortmunder Braumeister-Geschnetzeltes für 20 Personen, in einer Event-Loge auf Schalke bei einem Spiel gegen Hoffenheim: 5.000 €

  • Nach einer dreimonatigen Suspendierung wieder in der peruanischen Nationalmannschaft spielen: ...

Nein, unbezahlbar ist es nicht. Aber schweineteuer. Einer niederländischen Meldung zu Folge haben Jefferson Farfán und Claudio Pizarro 6 Millionen Euro an ein Waisenhaus zu spenden, um ein Gelage nach dem Qualifikationsspiel gegen Brasilien im letzten November für den peruanischen Verband vergessen zu machen.

Das lässt den Godfather of Geldstrafenverteilung Ottmar Hitzfeld wie eine Relikt aus vormodernen Fußballzeiten erscheinen. Da aber sein ehemaliger Club immer gerne vorne mit dabei ist und nun auch noch den Topumdenker in leitender Position beschäftigt: Vielleicht verteilt Jürgen Klinsmann ähnlich hohe Strafen demnächst ja an Journalisten.

Sonntag, 29. Juni 2008

Und während Ribéry und Toni in der Champions League antreten ...

... werden drei Helden beweisen, dass sich nicht nur mit Fußballspielen Millionen verdienen lassen.


Montag, 23. Juni 2008

Von Deutschland-Spielern, Türkei-Spielern und sonstigen Weltbürgern

Der Deutschland-Spieler Philipp Lahm spielt zweifellos ein starkes Turnier, ist auf seiner Position sicher einer der besten Spieler bei dieser EM. Mit seinem Auftreten auch außerhalb des Fußballfeldes hat er den Türkei-Spieler Hamit Altintop derart beeindruckt, dass dieser ihn ‚Manager’ nennt, weil Lahm so breit talentiert sei, so Altintop bei Spiegel Online, er sich sicher ist, dass Lahm mal auf dem Sessel von Uli Hoeneß oder Oliver Bierhoff sitzen wird.

Interessanter als solches Geplauder ist die Formulierung, mit der Autorin Cathrin Gilbert das Türkisch-Sein des Hamit Altintops umschifft: ‚Türkei-Spieler’.

In Zeiten der Globalisierung, in denen Stürmer ihre Tore aus Respekt vor ihrer in aller Herren Länder verteilten Verwandtschaft nicht mehr bejubeln, rettet uns Frau Gilbert aus einem Political Correctness-Dilemma. Herr Neuville beispielsweise ist im Zweifelsfall weniger deutsch als der Budentürke, und würde möglicherweise auch nach 12 Jahren Bundesliga den Deutsch-Test im Einbürgerungsverfahren nicht bestehen. Ein Deutschland-Spieler ist der WM Held aber auf jeden Fall, und wenn Joachim Löw so lange Bundestrainer bleibt, wird er das auch noch bei der WM in Afrika sein.

Ob nun Nasri Franzose, Boulahrouz Niederländer oder Guerreiro Pole ist: Was soll’s? In jedem Fall ist Ramazan Özcan Österreich-Spieler und Deco spielt für Portugal, möge er neben seinem portugiesischem und brasilianischem Pass auch noch zwölf andere haben.

Insofern hat es Frau Gilbert auf den Punkt gebracht. Auch wenn es den Anschein hat, dass sie Hamit Altintop einfach nur nicht als Türken sehen möchte. Ob er im Herzen Deutscher sei, fragt sie ihn. „Nein“, sagt Altintop, „vielleicht beides“. Manchmal passt sich die Realität freundlicherweise auch einem Text an.

Mittwoch, 18. Juni 2008

das aktuelle sportstudio: Für nächsten Gomez-Besuch präpariert





Mittwoch, 11. Juni 2008

Lehrreiche EM

„Papa, spielt heute Deutschland oder Schweizland?“
Sohn Henry (3) entdeckt Europa.

Dienstag, 10. Juni 2008

Live?

Kaum etwas ist schlimmer, als wenn einen der Nachbar auf die nächste, besonders spannende oder lustige Szene in einem Film aufmerksam macht. Spannung braucht Spontanität, man kann sich selbst schließlich nicht erschrecken.

Also trifft sich der fußballbegeisterte Teil der deutschen Bevölkerung derzeit regelmäßig zum Gruppen-Spannung-Erleben. Und während bei der WM das öffentliche Beschauen noch neu und experimentell war, stellt nun jeder Getränkeverkäufer einen Fernseher auf die Straße und klappt die Stühle auf.

Dumm ist nur, dass Live eben nicht Live ist. Also begab es sich, dass Herr und Frau Wieland am Sonntag zwar ein äußerst gemütliches Plätzchen in einem Cocktail-/Biergarten fanden. Da aber in unmittelbarer Nachbarschaft noch 3 weitere Lokalitäten ihren Gästen das Deutschland-Spiel kredenzten, alle vier Übertragungen aber nicht synchron, sondern mit bis zu 5 Sekunden Verzögerung dargeboten wurden, und unsere Übertragung eben nicht die flotteste war, wussten wir regelmäßig an Hand der Ahhhhs und Ohhhhs, ob die bei uns noch im Aufbau befindliche Chance zu einem Ergebnis führen würde, oder nicht.

So ist Fußball irgendwie unwirklich. Da hilft auch das leckerste Bier nicht.


[Coole Buxe]

Sonntag, 8. Juni 2008

Fab knows: Schweiz oder Österreich – alles Deutschland!

Gestern feierte das englische Revolverblatt The Sun Deutschland-Tag.
In einem Beitrag traditionell englischen Boulevardstils wurde dem Wembley-Helden Geoff Hurst ein Deutschland-Schal angemalt. Der ehemalige England-Trainer Terry Venables ließ als Kolumnist wissen, dass er zwar lieber Spanien oder die Niederlande siegen sehen würde, aber an einen Sieg Deutschlands glaubt. Und der aktuelle Trainer der nicht dabei Seienden Fabio Capello zählt zwar gleich 5 Teams zu seinen Favoriten, zur Überschrift reichte aber der Slogan Germany can crush ’em.

Neben völlig normalen Argumenten führt Capello für Deutschland noch den Heimvorteil an. Möglicherweise getrübt durch seinen Inselaufenthalt, sieht der Blick des Italieners nur noch ein verschwommenes Festlandeuropa:
„With the finals being in Austria and Switzerland, that is almost like being in Germany. It is very close. They are playing at home.”
Den Job des österreichischen Bundestrainers kann er sich, nach seinem Scheitern mit England in der Qualifikation zur nächsten WM, damit wohl abschminken.

Freitag, 6. Juni 2008

Hallo Schatz!

Ich weiß doch, dass Du mitliest. Einfach aufs Bild klicken, dann ist wenigstens diese Frage schon mal beantwortet.


Samstag, 31. Mai 2008

Letzte Regenerationsphase vor der „Bergtour 2008“

Nach der Saison ist vor der EM.

Was soll man sich noch aufregen, man kann eh nichts dran ändern. Es kommt wie es kommt, und selbst wenn man könnte, es käme nun sowieso zu spät.
Wie es kommt sehen wir ab nächsten Sonntag.

Hier gibt es ab nächsten Donnerstag wieder was zu lesen.

Bis dahin Tippschein fertig machen, das Aldi-1954-Gedächtnisshirt waschen und bügeln, den Kühlschrank auf den aktiven Schutz des Regenwalds vorbereiten und sich schon mal eine Argumentationskette überlegen, wieso auch Griechenland gegen Russland unbedingt auf dem großen Fernseher geschaut werden muss und wieso man einige Spiele trotz Kinder auf keinen Fall zu Hause schauen kann.

Also alles wie vor jedem großen Turnier. Auch wenn es diesmal nur bei den Österreichern stattfindet.


[Wer sich bis dahin vor Augen führen möchte, dass das (Schalker) Fanleben nicht besser wird, surfe bitte hier entlang]

Kommentare & Antworten

Auch von mir happy holiday...
Auch von mir happy holiday für Dich!
Juergen (anonym) - 8. Juli, 14:25
Na dann erhol dich gut,...
Na dann erhol dich gut, Herr Wieland!
Julian (anonym) - 8. Juli, 09:47
War was?
Erst eine Woche? Unfassbar. PS: Ich hab' seit Sonntag...
Jannik (anonym) - 6. Juli, 23:06
Die Bild ist sicher deutlich...
Die Bild ist sicher deutlich näher dran. „Miljoen“...
Herr Wieland - 6. Juli, 14:15
Ihr solltet den Artikel...
Ihr solltet den Artikel richtig lesen. Inklusive des...
Frank (anonym) - 6. Juli, 13:32
Wat denn nu?
Ich kenn diese Zeitung in den Niederlanden nicht (Boulevard/Seriösität)...
kurtspaeter - 6. Juli, 12:47
Ja, gespannt bin ich...
.. ich bin aber eher der Typ, der an das Gute im Spieler...
Herr Wieland - 5. Juli, 00:07
Ich bin ja mal gespannt
Nachdem wir den Spieler ein paar Mal im Nationaltrikot...
kurtspaeter - 4. Juli, 07:21

Schalker Realität

 1,88

     (Platz 3 gesichert)
        (Was soll das?)

Archiv

Juli 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 4 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

Ruhrpott-Meisterschaft

Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Credits

twoday.net AGB

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


Blick ins Trübe
Das immer schwerste Spiel
Die Anderen
EM 2008
Gedöns
Hallo ...
Helden
Hömma und Kuckma
Lattekeske Fußballrhetorik
Nationalmannschaft
Sonst noch auf Schalke ...
Was nervt
Was wa(h)r
Zahlengekasper
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren