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Ich bin nicht unzufrieden, aber auch nicht zufrieden - denn ich bin nie zufrieden.
Fred Rutten

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Nah am Mann sein

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Live?

Kaum etwas ist schlimmer, als wenn einen der Nachbar auf die nächste, besonders spannende oder lustige Szene in einem Film aufmerksam macht. Spannung braucht Spontanität, man kann sich selbst schließlich nicht erschrecken.

Also trifft sich der fußballbegeisterte Teil der deutschen Bevölkerung derzeit regelmäßig zum Gruppen-Spannung-Erleben. Und während bei der WM das öffentliche Beschauen noch neu und experimentell war, stellt nun jeder Getränkeverkäufer einen Fernseher auf die Straße und klappt die Stühle auf.

Dumm ist nur, dass Live eben nicht Live ist. Also begab es sich, dass Herr und Frau Wieland am Sonntag zwar ein äußerst gemütliches Plätzchen in einem Cocktail-/Biergarten fanden. Da aber in unmittelbarer Nachbarschaft noch 3 weitere Lokalitäten ihren Gästen das Deutschland-Spiel kredenzten, alle vier Übertragungen aber nicht synchron, sondern mit bis zu 5 Sekunden Verzögerung dargeboten wurden, und unsere Übertragung eben nicht die flotteste war, wussten wir regelmäßig an Hand der Ahhhhs und Ohhhhs, ob die bei uns noch im Aufbau befindliche Chance zu einem Ergebnis führen würde, oder nicht.

So ist Fußball irgendwie unwirklich. Da hilft auch das leckerste Bier nicht.


[Coole Buxe]

DVB-T

...ist ein absoluter Spaßkiller, wenn jemand mit Kabelempfang in Hörweite ist. Die Lektion haben wir schon bei der WM 2006 lernen müssen, als der Ball noch an der Mittellinie war und wir schon hören konnten, dass nun der Ausgleich der Deutschen gegen Argentinien erfolgt.

Ja

Wollte ich auch noch gesagt habe, ging mir gestern genauso und hat wirklich fast das Vergnügen geraubt. Wenn schon live gucken, dann live und nicht mit einem 2-3-4-sekündigen Vortröter.

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Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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