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Von 100 Berlinern geht einer regelmäßig zur Hertha

Abgerundet, zugegeben. Dennoch.

Man sagt, dass der Großteil der Zuschauer des FC Bayern aus dem Umland käme, dass die Münchener an sich den TSV 1860 bevorzugen würden. Ob es dazu eine empirische Erhebung gibt, weiß ich nicht. Den Bayern kanns auch egal sein, seitdem sie in der neuen Arena spielen, spielen sie vor ausverkauftem Haus.
Auch Hertha versucht, Fans aus dem Umland zu begeistern. Hertha hat 22 Partnerstädte. „Das Konzept ist einmalig in der Fußball-Bundesliga. Kein anderer Konkurrent hat etwas Derartiges aufzuweisen“ ist auf Herthas Internetpräsenz zu lesen. Dennoch bietet das Berliner Olympiastadion die größte freie Kapazität.

Gelsenkirchen ist nur etwa ein Zwölftel so groß wie Berlin und Schalke 04 hat sicherlich außerhalb der Stadt enorm viele Fans. Dennoch merkt man der Stadt ihren Verein an: Hier tragen die Kids S04-Trikots und rennen nicht mit Ribéry oder Diego-Jerseys durch die Gegend, hier sind die in den Fenstern hängenden Schalke-Fahnen an Spieltagen kaum zu zählen, hier gibt es zig Kneipen, deren Existenzen scheinbar ausschließlich auf Fanbetreuung aufgebaut sind.
Mit der Aktion ‚Aus Berlin. Für Berlin.’ zeigt Hertha BSC laut Pressemitteilung, „wie stark die Herthaner mit Berlin und die Berliner mit HERTHA BSC verbunden sind.“. Dennoch fühlen sich lediglich 1,27% der Berliner so verbunden mit der Hertha, als dass sie auch regelmäßig ins Stadion gehen.

Wieso welcher Club viele oder wenige Fans hat, ist nicht nur generell, sondern zumeist auch im Einzelnen schwer zu beantworten. Im Fall Berlin wird gerne auf das kulturelle Angebot der Stadt verwiesen, dass dem Fußball Konkurrenz mache. Aber Hamburg und München sind in dieser Kategorie auch nicht schlecht aufgestellt. Und auch das Ruhrgebiet als Ganzes hat kulturell einiges zu bieten – und versorgt zusätzlich noch 4 Bundesligisten. Außerdem würde ich Wetten, dass die Berliner Einschaltquoten bei wichtigen Länderspielen, trotz der zweifelsohne tollen Stadt, nicht signifikant schlechter sind, als im Rest der Republik.

Der VfL Wolfsburg macht durchaus einiges richtig, wenn man dessen miserables Image als lebloser Retortenclub bedenkt, er aber, gemessen an der Einwohnerzahl der Stadt, die zweitmeisten Zuschauer mobilisieren kann. Hertha BSC macht irgendwas verdammt falsch.

Dennoch darf die Hertha Hoffnung haben: Bereits der Zweite regelmäßige Zuschauer von 100 Berlinern ließe das Olympiastadion stets ausverkauft sein.

Aufgerundet, zugegeben. Dennoch.


[Datenquellen: weltfussball.de, kicker.de, wikipedia]

Ey Kleener,

weeste wie lang Du da mit der U-Bahn unterwegs bist? Und dann verliern die auch noch andauernt.

Auch schon darüber nachgedacht....

Moin Herr Wieland,

interessantes Thema, was du da aufgreifst. Allerdings muss man eine Sache beachten und sollte da die Uhr um 20 Jahre zurückstellen. Damals war Berlin bekannterweise noch geteilt, aber die Hertha war schon damals der größte Verein zumindest von West Berlin. Die größte, regionale Konkurrenz der Herthaner hieß damals SC Charlottenburg, Blau-Weiß und Tennis Borussia, die aber damals eher eine untergeordnete Rolle spielten. Nicht vergessen habe ich Tasmania, denn die wurden ja bekannterweise bereits in den 70er aufglöst. Trotzdem war die Heimatstadt der Hertha nicht 3,4 Millionen groß, sondern hatte nur Platz für 2 Millionen. Und diese 2 Millionen sind auch heute noch nur die potenten Kunden der Hertha, denn der Ostteil erfreut sich eher an Union Berlin. Zudem war das Umland rund um Berlin nicht Teil der BRD und scherte sich um die Bundesliga nur wenig. Im Prinzip können daher nur 2 Millionen in dieser spärlich besiedelten Region etwas mit der Hertha anfangen. Mit diesem (Besucher-)Problem wird die Hertha wohl noch einige Zeit zu kämpfen haben, denn die Mauer zwischen Ost und West gibt es in vielen Köpfen immer noch.
Unter dem Strich bleibt aber trotzdem der bescheidene Schnitt. Die Hertha scheint einfach nicht der Bringer der Stadt zu sein. Zudem scheint Berlin halt nicht das Flair von Gelsenkirchen zu haben. ;)
Vielleicht noch eine Sache - eine Auswärtsttour nach Berlin ist für Schalke, aber auch den anderen Zuschauermagneten aus dem Westen, die einer der weitesten Touren der Saison. Vielleicht auch ein Grund, warum so wenig ins Olympiastadion pilgern.

Gruß
Dirk

Dazu hier und jetzt nur mal ganz kurz, denn es ist schon spät: Auch wenn ich nur 2 Mio Einwohner zu Grunde legen würde, stünde Hertha BSC mit 2,18 v.H. am schlechtesten da.

wenn ich denn erwische...

ich hab manchmal das gefühl nur brandenburger gehen zu hertha...
das hertha so (relativ) unbeliebt ist, hängt wohl mit hertha selbst zusammen und
nicht nur damit, das die stadt so viele "zugezogene" hat ! als "zugezogener" kann ich nur sagen, mich zieht gar nichts zu hertha, weil es eine mischung aus "langeweile" und dem, was man an berlin "immer schon scheisse fand" ist ! und spätestens wenn hertha wieder 2te liga spielt, wird man festestellen das gar nichts dahinter steht... hoeneß repräsentiert das alles schon ganz gut... ein hauch von zweite reihe... wenn berlin, dann tebe. die mögen zwar noch weniger berliner anziehen, haben dafür aber noch was mit fussball zu tun. selbst union hat noch einen größeren reiz.

berka schrieb am 19. März 2008, 09:55 :

wenig aussagekräftig...

...die Tabelle.
Umfeld, Clubdichte, Stadiongröße: Faktoren die einen Vergleich der spezifischen Werte unmöglich machen.

Das dachte ich mir auch.

Eigentlich müsste da noch ein ausgleichender Faktor hinzu, etwa: "Zur Verfügung stehende Stadionplätze je Einwohner".
Obwohl es die prozentuale Stadionauslastung ja schon andeutet: Während München mit gerade mal 5,11% Bevölkerungsbeteiligung das Stadion knallvoll hat, steht Hertha mit einem gerade mal zu 58,5% gefüllten Stadion etwas blöd da. Aber selbst wenn das Stadion rappelvoll wäre, sähe die letzte Spalte immer noch erbärmlich aus. Aber was soll man machen - mehr passen nicht rein.
berka schrieb am 20. März 2008, 15:18 :

das Ruhrgebiet...

...mit einer Einwohnerzahl von 5,3 Mio und einer summierten Zuschauerzahl von knapp 180.000 (für alle vier Clubs) kommt auf einen Wert von ~3,35. Etwas besser als der HSV, immerhin.

Scheinbar weit hergeholt, aber...

...es ist auf jeden Fall was dran. Bin ja auch ein großer Freund der Statistik und was die Identifikation mit Gelsenkirchen und das Desinteresse an Hertha angeht, sagt diese zweifellos eine Menge aus.
Ich habe im Zuge eines Berlin-Urlaubs letzte Saison das Spiel Hertha gegen Stuttgart gesehen (mein erstes BuLi-Spiel ohne Gladbach Beteiligung) und es war faszinierend zu beobachten, wie sich die Berliner bei einem Hertha-Tor (es gab zwei davon) verhielten: Geschätzte 6% sprangen jubelnd auf, so wie man das eigentlich erwartet, 58% bewegten sich nach drei Sekunden aus ihren Sitzschalen - in derselben Manier, wie meine Oma es tut, wenn sie sich mühsam aus ihrem Wohnzimmersessel aufrafft -, der Rest blieb einfach sitzen. Beinahe ohne jede Gefühlsregung.
Auch wenn die Borussia in ihrer Heimatstadt noch unangefochten die Vormachtstellung innehat und als Gladbachs höchstes kulturelles Gut angesehen wird, ist es dennoch erschreckend, wie viele Grunschüler und Frühgymnasiasten mittlerweile mit Toni- und Ribéry-Trikots durch die Gegend laufen. Da muss selbst ich mit meinen 18 Jahren sagen: Sowas hätt' es früher nicht gegeben.

ein grund könnte auch vielleicht sein (zusätzlich), dass hertha es nicht so sehr wie beispielsweise gelsenkirchen geschafft hat, eine art "mythos" um den eigenen verein aufzubauen und so eine andockstelle für identifikation zu schaffen?

gio (Gast) schrieb am 19. März 2008, 23:03 :

Ich bin geborener Berliner und Bayern-Fan. Für mich repräsentiert Hertha den alten Westberliner CDU-Filz und provinzielle Piefigkeit. Ich akzeptiere den Verein in etwa so wie die gute alte Eckkneipe mit Gardine und Spielautomaten. Die hat schon ihren skurrilen Charme, aber öfter aufhalten will ich mich da nicht. Wie Jannik schon gesagt hat, passt der Dieter Hoeneß da schon ganz gut rein (sowohl in die Eckkneipe als auch bei Hertha).
Ein anderer Grund könnte sein: Berlin ist die Hauptstadt der Arbeitslosen. Vielleicht liegts auch am fehlenden Geld für den Eintritt?

Naolucky (Gast) schrieb am 20. März 2008, 14:47 :

Fußball ist Kult

Berlin die Stadt der Arbeitslosen??? Mein Gott was ist den Gelsenkirchen Arbeitslosenquote immer in den Top 3 Deutschlands, Ausländerquote genauso, von der Stadtverschuldung oder der pro Kopfverschuldung will ich gar net reden.
Wenn es einer Stadt dreckig geht, dann gehört Gelsenkirchen doch dazu.
Es ist richtig Schalke ist in Gelsenkirchen Religion. Fußball gehört im Pott zum täglichen leben, wie in Berlin die Touris. Die Revierclubs sind halt Kultur und etwas Zuflucht für die jeweiligen Bürger. Selbst ein Regionalclub oder Oberligaclub hätte einen top Wert in dieser Statistik. Siehe Oberhausen oder Essen.
Gruß aus dem Pott

Nur um das nochmal klarzustellen:

Mir geht’s nicht um den Wert 1,27 alleine. Es geht mir auch nicht darum, eine Tabelle zu erstellen, in der Schalke ganz vorne und Hertha ganz hinten liegt, wie es Oliver Fritsch geschrieben hat.

Ich habe bewusst keine Rang-Nummerierung eingefügt, und ich habe bewusst zunächst nach Stadionauslastung sortiert.
Ich wollte versuchen, dass Zuschauerpotenzial der Clubs dem jeweiligen Erfolg, das Stadion zu füllen, gegenüberzustellen. Und dabei ist die Hertha eben dramatisch erfolglos.

Als Nebeneffekt finde ich die bloße Darstellung der Einwohnerzahlen interessant. Mir war, das gebe ich gerne zu, nicht bewusst, wie wenig Einwohner Wolfsburg hat, dass selbst Leverkusen größer ist. Und ich erinnere mich noch gut, wie häufig Kommentartoren von Spielen des FC Energie Cottbus in der letzten Saison, als es für den Verein sportlich gut lief, auf deren schlechte Zuschauerzahlen abhoben und meinten, dass die Menschen in der Lausitz den FC Energie doch nicht so ignorieren sollten. Aber in und um Cottbus herum gibt es nun mal dramatisch weniger viele Menschen als beispielsweise in und um Bochum herum, worüber man selten nachdenkt, wenn man sich die Zuschauertabelle anschaut.

berka schrieb am 20. März 2008, 14:28 :

und ich war gestern wohl schlecht gelaunt...

...denn soo uninteressant ist die Statistik tatsächlich nicht, wenn man sie richtig interpretiert.

Btw: können Sie nicht den Schalkeblog bei derwesten.de übernehmen? Dort gab's bisher nur je einen für den MSV, Bochum und den BVB. Nun wurde auch einer für Schalke gestartet... Wenn der so weitermacht, gewinnen wir dort mit Sicherheit nicht die Ruhrpott-Meisterschaft ;)

Tatsächlich

Mir wurde tatsächlich Ende letzten Jahres mal angeboten, das Schalkeblog bei derwesten.de zu schreiben. Nachdem ich in einer Antwortmail mein grundsätzliches Interesse bekundet und einige naheliegende Fragen gestellt hatte, wurde mir dann wieder abgesagt. Verstanden habe ich das alles nicht. Aber wer weiß wozu es gut war.
berka schrieb am 21. März 2008, 11:42 :

zu nix...

...vielversprechendem jedenfalls. Schade eigentlich. Kennt jemand Sascha Greinke?

Frohe Ostern mit drei Eiern in Form von Punkten aus Berlin wünscht
berka

Na ja

... kennen nicht, aber ich weiß was er sonst so macht, siehe hier.
Carsten (Gast) schrieb am 20. März 2008, 17:48 :

mögliche Gründe

Deine Statistik und dein Beitrag sind sehr interessant und spiegeln auch zum Teil ein großes Problem von Hertha wieder. Aber wie bei fast jeder Statistik muss man mit einer Universalerklärung vorsichtig sein. Deine Statistik ist nur eine Momentaufnahme. In den nächsten Wochen folgen Heimspiele gegen S04, Werder, Hamburg, KSC und zum Schluss gegen Nürnberg. Solch eine Statistik macht also mehr Sinn wenn alle Spiele erfolgt sind.
Zum Thema "geringe Identifikation mit dem Verein": Ist leider noch ein ganz großes Problem. Ich wohne selber in Bremen und sehe wie es sein könnte. In Berlin hat man immer ein bißchen das Gefühl, man müsste sich entschuldigen, wenn man Hertha-Fan ist. Das hat aber auch ein paar handfeste Gründe.
Das Thema Teilung der Stadt wurde ja schon angesprochen, zieht aber nur zum Teil. Ein Großteil der regelmäßigen Stadiongänger kommt aus dem Ostteil oder dem Umland. Das Hertha so einen geringen Zuspruch hat ist, glaube ich, zu einem Großteil geschichtlich bedingt. Um in Berlin angenommen zu werden, muss man Erfolg haben. Das gelang in den 70ziger Jahren mal kurzzeitig, aber dann war Hertha für ca. 20 Jahre von der Bildfläche verschwunden. Und wenn kein Erfolg da ist bzw. man gar nicht vertreten ist, wendet man sich halt anderen Vereinen zu (und gibt es den Kindern weiter). So ist Hertha mindestens eine (eher zwei) Fan-Generationen weggebrochen.
Thema Teilung II: Berlin war nun mal Jahrzehnte lang die eingekesselte Stadt im Osten für die sich in Westdeutschland keiner interessiert hat. Oder glaubst du, dass es viele "westdeutsche" Hertha-Fans zu dieser Zeit gab.
Wenn man noch weiter in die Vergangenheit (Anfang 60 ziger Jahre) geht, wird man sehen, dass eigentlich Tasmania 1900 die Nummer eins beim Fanzuspruch war. Und als Tas dann nicht mehr war, sind die Fans halt nicht einfach so zum Stadtrivalen übergelaufen.
Gegenwart: Wir haben ein Stadion, dass für´s Fussballgucken einfach mal nicht höchsten Ansprüchen genügt. Weil wir einmal im Jahr das ISTAF austragen, 2009 die leichtathletik-WM haben und das Stadion denkmalsgeschützt ist musste leider die Tartanbahn bleiben. Kostet auf Dauer bestimmt ca. 5000 Zuschauer.

Die Art und Weise der Spiele und die Ergebnisse, die Hertha in den letzten Jahren abgeliefert hat waren einfach unbefriedigend und enttäuschend. (UEFA-Cup, DFB-Pokal, Großteil Bundesliga)
Es gab ein halbes Jahr einen Fanboykott=kein Vorsänger= keine organisierte Stimmung=keine Emotionen=weniger Zuschauer.
Thema Stadt: Ich würde mal behaupten, dass keine Stadt in Deutschland eine so große Einwohner-Fluktuation hat wie Berlin. Und nur weil man dann in Berlin wohnt wird man ja nicht Hertha-Fan.
Das kulturelle Angebot von München+Hamburg dürfte in etwa das von dem Berlins entsprechen.
Zig andere Sportarten auf aller höchstem Niveau.

Du siehst, das Problem ist äußerst vielschichtig und mir fallen noch mehr Gründe für das Akzeptanz-Problem ein. Um es dauerhaft zu beheben müssen wir wieder ganz oben mitspielen. Und ich glaube, dass die jetzige junge Hertha-Mannschaft langsam immer größere Akzeptanz findet. Es ist zumindest etwas Hoffnung und Neugierde in der Stadt zu spühren.

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Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
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berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte...
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Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
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@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch...
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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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