4stats Webseiten Statistik + Counter Drei Ecken, ein Elfer: Die Anderen
 

Finden

 

kicker Ticker

Klasnic geht nach Nantes
Der kroatische Nationalspieler Ivan Klasnic wird von...
8. Juli, 22:19
Testspiele am Dienstag
Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Testspiel gegen Aufsteiger...
8. Juli, 22:09
Schock! Neuer bricht sich den Mittelfuß
Jefferson Farfan gab sein Debüt. Fred Rutten saß...
8. Juli, 21:25
Dunga buhlt um Diego und Rafinha
Brasilien, fünfmaliger Weltmeister, will in Peking...
8. Juli, 21:25
Köln verliert - S04 gewinnt
Nach der Rückkehr in die Bundesliga hat der 1....
8. Juli, 20:55
MSV holt Branco und Adler
Der MSV Duisburg hat sich für die kommende Saison...
8. Juli, 17:47

Nah am Mann sein

xml version of this page xml version of this page (with comments) xml version of this topic

Die Anderen

Freitag, 13. Juni 2008

Aktion „Festgeldkonto statt Kreditabteilung“: Aufschwung mit alternativer Mathematik

Schalke könnte Schuldenfreiheit ausrufen. Herr Schnusenberg weiß das noch nicht, er kümmerte sich in der letzten Saison zu sehr um sportliche Dinge. Er sollte es sich von Hans-Joachim Watzke und Thomas Hennecke erklären lassen. Das würde an den Konten zwar nichts ändern, aber an der Sicht der Dinge. Und es würde eine positive Schlagzeile ergeben. Schadet ja nie, so was.

Das dachten sich wohl auch Watzke und Hennecke und haben ihre alternative Mathematik gestern am Beispiel Borussia Dortmunds klargemacht. Thomas Hennecke, Journalist, berichtete bei kicker.de darüber, dass die Borussia Dortmund GmbH & Co. KgaA, deren Geschäftführer Hans-Joachim Watzke ist, in einer Ad hoc-Mitteilung verkündet hätte, dass am 30. Juni 2008 noch 69,1 Millionen Euro zur Stadionfinanzierung ausstehen würden.

Außerdem, so ist zu lesen, erhielt die GmbH & Co. KgaA eine Kreditzusage über 20 Millionen Euro von einer Immobilienbank. Damit, und mit den 50 Millionen Euro, die die Borussia für den Verkauf der Vermarktungsrechte für die nächsten 12 Jahre an die Agentur Sportfive kassiert, tilgt Herr Watzke nun den bisherigen Kredit seiner Firma bei der US-Investmentbank Morgan Stanley.

69,1 Mio. fürs Stadion, plus 20 Mio. bei der Immobilienbank, plus die Selbstanleihe an elf Zwölftel des Geldes für die Vermarktung (45,8 Mio.), die Borussia in den nächsten 11 Jahren fehlen, ergibt bei Hennecke und Watzke: Schuldenfreiheit!

Würde Herr Schnusenberg deren Mathematik verstehen, Andreas Müller hätte längst auch Riise, Rat, Huntelaar, Engelaar, Mutu und Arshavin verpflichtet ...

Montag, 19. Mai 2008

Dumm gelaufen

„Ich muss aufpassen, dass ich, wenn ich die Arbeit von Doll beschreibe, nicht ins Schwärmen komme. Wenn Du einen Trainer malen könntest, würde das sehr ähnlich werden.
Er trainiert sehr hart, aber sehr abwechslungsreich und sehr stark individualisiert. Er und sein Trainerteam, das ganz wichtig für ihn ist, machen auch vieles, was man gar nicht sieht. Die setzen sich jeden Abend noch stundenlang zusammen und beraten, ob derjenige noch fünf Prozent mehr oder fünf Prozent weniger Belastung braucht. Du merkst einfach: Da ist sehr viel Akribie, aber auch sehr viel wissenschaftliche Fundierung.“
... sagte Hans-Joachim Watzke, vor 285 Tage. Heute traf er sich mit Thomas Doll und wollte, da bin ich mir sicher, als Geste des Vertrauens dessen Vertrag verlängern. Aber Doll wollte partout zurücktreten.

Da kannze nix machen.

Sonntag, 11. Mai 2008

Planspiel mit trüber Aussicht

Aufgestiegen ist er, der Effzeh. Zum vierten Mal in neuen Jahren. Ob sich ein Fan da noch wirklich drüber freuen kann, oder ob es ihm wohl so geht wie einem Bayern-Fan nach einer Meisterschaft?

Samstag, 10. Mai 2008

Herzlichen Glückwunsch, Hannover 96!

Niemand auf Schalke, der nach einer Viertelstunde nicht gewusst hätte, dass Hannover 96 abgeschlachtet werden würde. Wer es nicht in den UI-Cup schafft, muss sich seine Boni anders erarbeiten. Nun hat Hannover hervorragende Chancen auf 750.000 Euro. Kein schlechte Prämie für einen 46 Punkte-Club.

Freitag, 9. Mai 2008

Nachgetreten

Tim Wiese hielt Mittwoch in der 2. Halbzeit mit einigen tollen Paraden den Bremer Sieg fest. Eigentlich aber hätte er zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr gut halten können dürfen, denn eigentlich hätte Wiese bis dahin längst des Feldes verwiesen werden müssen.

Auch wenn Schiedsrichter Wagner generell sehr schlecht pfiff und bei der Kartenvergabe später Bremen eher noch benachteiligte, hatte Herr Wagner doch durchaus seinen Anteil an dem unglücklichen Verlauf des Spiels aus Hamburger Sicht, an einer Niederlage, die den HSV noch in die Gefahr bringt, den eingeplanten UEFA-Cup-Platz zu verpassen.

Allzu sehr sollte sich der HSV über Herrn Wagner allerdings nicht beschweren, und vielleicht ist es das, was so viele Leute meinen, die einem in solchen Fällen mit der vielzitierten ausgleichenden Gerechtigkeit kommen. Schließlich war es Schiedsrichter Wagner, der mit einer krassen Fehlentscheidung zu Gunsten des HSV in der letzten Saison zum Aufschwung in Hamburg beitrug.
Als er am 21. Spieltag auf Mahdavikias an Eindeutigkeit kaum zu überbietenden Schwalbe hereinfiel, stand der HSV auf dem letzten Platz. Der HSV gewann, Wagner hatte nicht den Mut seinen Fehler einzugestehen, schützte Mahdavikia somit vor einer Bestrafung, und am Ende der Saison konnte Hamburg mit Platz 7 mehr als zufrieden sein (siehe hier, hier und hier).

Dienstag, 6. Mai 2008

1848, 1899, plusminus 50 Jahre

Als die Turn- und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim e.V. vor nicht allzu langer Zeit verlauten ließ, dass sie zukünftig wert auf die Jahreszahl 1899 im Namen legen möchte, wurde einiges an Häme über den Club ausgeschüttet. Vorgegaukelte Tradition sei dies, da im Jahr 1899 im Verein nur geturnt worden sei.

Im Jahr 1848 gab es noch keine Fußballvereine. 1848 wurde auch in Bochum nur geturnt. Und doch vermarktet der Verein diese Jahreszahl offensiv, zeichnen im Fußballstadion zu Bochum die weißen zwischen den blauen Sitzen die 1848, und das Internet-TV des Vereins, in dem nur Fußball zu sehen ist, nennt sich VfL 1848 TV.

Wieso juckt das in diesem Fall eigentlich niemanden?

Montag, 5. Mai 2008

Tasmania bleibt das Maß aller Erfolglosigkeit

… auch in der Unterkategorie ‚Erfolgloseste Heimmannschaft der Bundesligageschichte’.

Der MSV Duisburg war drauf und dran mit der Tasmania gleichzuziehen, hatte bis vor dem gestrigen Spiel lediglich zwei Siege und drei Unentschieden aufzuweisen, eben wie Tasmania 1900 Berlin anno 1966. Mit dem Sieg gegen Leverkusen ‚überflügelte’ Meiderich aber nicht nur die Tasmania, sondern auch noch die 1991er Mannschaft von Hertha BSC (1 Sieg, 7 Unentschieden) und die 1976er Mannschaft des Wuppertaler SV (2 Siege, 5 Unentschieden).

Die Mannschaften von Tasmania, Hertha und dem WSV hatten allerdings alle gemeinsam, dass sie gleichzeitig auch die jeweils schlechteste Auswärtsmannschaft der Saison, und somit völlig chancenlos waren. Derart erfolglos zu Hause und so relativ erfolgreich auswärts wie der MSV, das ist schon schräg.

Ähem?!

Möglicherweise ist es ja aus dem Kontext gerissen, das sind unverständliche Zitate ja eigentlich stets, behaupten die Unverstandenen. Jedenfalls lässt der folgende Satz Ottmar Hitzfelds dem gemeinen Leser und Fußballinteressierten ein mittelgroßes Fragezeichen über dem Kopf aufleuchten:
„Es ist etwas Besonderes, wenn man nicht damit rechnet, deutscher Meister zu werden.“

Sonntag, 20. April 2008

Für Nürnberg geht’s weiter um die Wurst

Gestern das Pokalfinale, es dürfte in Nürnberg Wehmut hervorgerufen haben. Noch immer steht ein (P) hinter Nürnberg in der Bundesligatabelle bei kicker.de, aber Nürnberg steigt vermutlich ab.

In der letzten Saison hatten Nürnberg und Schalke die besten Abwehrreihen. Beide Mannschaften spielten zeitweise richtig guten Fußball und beide waren erfolgreich. Beide Clubs begannen auch die Saison 07/08 gut und beide wurden allmählich schlechter. Doch während Schalke weiterhin punktete, hatte Nürnberg von Beginn an kein Glück, konnte zunächst trotz gutem Spiel nicht gewinnen, als sie schwächer wurden erst recht nicht mehr. In dieser Spielzeit hat Nürnberg in 20 Spieltagen so viele Gegentore kassiert wie in der ganzen letzten Saison.

Nürnberg hat heute gegen Wolfsburg 3 Punkte geholt, hat nun 26 Zähler. Der Sieg hält die Hoffnung wach, trotzdem wäre es schon bemerkenswert, wenn Nürnberg den Klassenerhalt noch schaffen würde: In den letzten 12 Jahren konnte nur einmal eine Mannschaft mit derart wenigen Punkten nach 29 Spieltagen die Klasse halten.

Überhaupt schafften es in den letzten 12 Jahren nur 6 der 36 an diesem Spieltag auf einem Abstiegsrang stehenden Mannschaften noch, den Abstieg zu verhindern. Drei Teams hatten zu dieser Zeit 30 Punkte, zwei 29 Punkte, alle bei nicht mehr als 3 Punkten Abstand zum rettenden 15 Tabellenplatz.
Die Ausnahme, geeignet um Nürnberg Mut zu machen, stellt die Mannschaft von Eintracht Frankfurt in der Saison 1998/1999 dar. Diese hatte am 29. Spieltag gerade 24 Punkte, stand auf dem 17 Platz und hatte 5 Punkte weniger als Werder Bremen auf Platz 15. Frankfurt holte noch 13 Punkte, rettete sich am vielleicht dramatischsten letzten Spieltag der Bundesligageschichte bei Punktgleichheit und gleichem Torverhältnis alleine durch die mehr geschossenen Tore gegenüber Platz 16 in den Klassenerhalt.

Sollte der Club den Klassenerhalt noch schaffen, wird es wohl wieder dramatisch werden müssen. An 1999 sollten man sich in Nürnberg erinnern können. Nürnberg stieg damals als der unglückliche Sechzehnte ab.


Samstag, 19. April 2008

Und noch’n Rekord?

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann zuletzt eine Mannschaft in einem DFB-Pokalfinale als derart großer Außenseiter angesehen wurde. Der scheinbaren öffentlichen Meinung zu Folge geht es heute nur darum, wie hoch der FC Bayern gewinnen wird. Ohne Sprüche von Gesetzen oder Pferden zitieren zu wollen, beschleicht mich in solchen Situationen doch immer ein Gefühl des Zweifels.

Oliver Kahn kann heute zum sechsten mal den Pokal gewinnen und wäre damit der alleinige Rekordhalter. Nur eine Randnotiz in seiner Karriere. Einst Riesenarschloch, dann der Deutschland-Olli, zuletzt so was wie der Bayern-Öhi, Milde und Weisheiten versprühend. Der Torwart, der so häufig wie kein anderer von immensem Druck, von mentalen Anstrengungen sprach und dabei immer so komisch den Mund verzog, dass sich nie ein Journalist zu fragen traute wieso ausgerechnet er derart leide, wo doch sonst kein Torwart solcherlei Dinge zum Thema macht.
In 28 Tagen wird Oliver Kahn seine Karriere beenden und als einer der besten Torhüter aller Zeiten in die Fußballgeschichte eingehen. Vermutlich wird er heute zum vor-vorletzen Mal eine Trophäe zu Queens We are the Champions in die Höhe recken. Außer es müssen im nachhinein doch noch die Sprüche von Gesetzen oder Pferden zitiert werden. Was ich nicht hoffen will.



(Foto: Probek)

Kommentare & Antworten

Auch von mir happy holiday...
Auch von mir happy holiday für Dich!
Juergen (anonym) - 8. Juli, 14:25
Na dann erhol dich gut,...
Na dann erhol dich gut, Herr Wieland!
Julian (anonym) - 8. Juli, 09:47
War was?
Erst eine Woche? Unfassbar. PS: Ich hab' seit Sonntag...
Jannik (anonym) - 6. Juli, 23:06
Die Bild ist sicher deutlich...
Die Bild ist sicher deutlich näher dran. „Miljoen“...
Herr Wieland - 6. Juli, 14:15
Ihr solltet den Artikel...
Ihr solltet den Artikel richtig lesen. Inklusive des...
Frank (anonym) - 6. Juli, 13:32
Wat denn nu?
Ich kenn diese Zeitung in den Niederlanden nicht (Boulevard/Seriösität)...
kurtspaeter - 6. Juli, 12:47
Ja, gespannt bin ich...
.. ich bin aber eher der Typ, der an das Gute im Spieler...
Herr Wieland - 5. Juli, 00:07
Ich bin ja mal gespannt
Nachdem wir den Spieler ein paar Mal im Nationaltrikot...
kurtspaeter - 4. Juli, 07:21

Schalker Realität

 1,88

     (Platz 3 gesichert)
        (Was soll das?)

Archiv

Juli 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 4 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

Ruhrpott-Meisterschaft

Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Credits

twoday.net AGB

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


Blick ins Trübe
Das immer schwerste Spiel
Die Anderen
EM 2008
Gedöns
Hallo ...
Helden
Hömma und Kuckma
Lattekeske Fußballrhetorik
Nationalmannschaft
Sonst noch auf Schalke ...
Was nervt
Was wa(h)r
Zahlengekasper
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren