Freitag, 27. April 2007

Das immer schwerste Spiel: VfL Bochum

Bochum hat Kuntz. Der ist mir sympathisch. Das wars dann auch schon.

Seit die Bochumer bestens absteigbar geworden sind, hält überhaupt kein Prädikat mehr an diesem Verein. Natürlich ist es nett, ein Stadion mehr vor der Haustür zu haben, es soll Orte in Deutschland geben, in deren Umkreis von zwei Autostunden kein Bundesligafussball zu sehen ist; grauenhafte Vorstellung. Aber ansonsten finde ich den VfL so spannend wie Hertha BSC ...

Zugegeben, der Betonkasten aka rewirpowerSTADION fka Ruhrstadion afka Stadion an der Castroper Straße war schon ein zum fussballkucken höchstgeeignetes Stadion, als es anderswo noch Bäume und Tartanbahnen im weiten Rund gab und als noch nicht jede zweite Spielstätte Arena gerufen werden musste weil Kampfbahn nicht mehr in ist. Gut kucken kann man da schon immer!

Wieso ich dafür aber mehr zahlen muss als beispielsweise ein Fan von Werder Bremen, erschliesst sich mir nicht. Zumal wenn ich feststellen darf, dass auch HSVer und Aachener Alemannen Top-Zuschläge zu zahlen haben! Gut, immerhin musste ich nicht gleich noch ein Ticket für Bochum gegen Hertha erwerben, um heute Schalke sehen zu können. Wäre nicht ungewöhnlich gewesen beim VfL: Ein Ticket für das Spiel gegen die Bayern bekam auch nur, wer sich das gegen Cottbus antat ...

Bochum spielt nach wie vor gegen den Abstieg, liegt lediglich 3 Punkte vor Platz 16, hat den Toptorschützen der Liga und ist fürchterlich unkonstant. Bochum ist schnell und mag Konterspiel. Auf die Frage, wie Schalke Gekas, der ja einen Lauf hätte, stoppen wolle, antwortete Slomka, dass Schalke nun dreimal in Folge zu Null gespielt und demzufolge ebenfalls einen Lauf hätte, hinten!

Der Kicker sieht in seiner Vorschau Kobiashvili vorne links, dort wo zuletzt Özil zweimal startete. Der Kicker hat sein Ohr sicher näher dran, mir erschliesst sich das dennoch nicht. Kobiashvili ist vielseitig, aber defensiver als Özil. Ich würde denken, dass Slomka, sollte er Özil tatsächlich auf die Bank setzten, eher Halil bringen würde. Ich persönlich würde an der Startformation gegenüber der letzten beiden Spiele nichts ändern.

Wir werden es sehen. Proppevoll wird es werden, im Betonkasten, und Schalke wird ein Quasi-Heimspiel haben. Auch ich werden dabei sein, mein letztes Ticket in dieser tollen Saison, die letzten Spiele werde ich in der Kneipe meines Vertrauens und - gegebenenfalls, sollte es tatsächlich soweit kommen - im altehrwürdigen Parkstadion verbringen müssen / dürfen. Aber soweit zu denken schickt sich nicht.

Jetzt sind noch vier Spiele zu gehen. Schalkes Magische Zahl ist die 11!

Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte Namen...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion etwa...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch nichts dazu...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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