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Sonst noch auf Schalke ...

Montag, 7. Juli 2008

Mit oder ohne Zé(hner)?

Einem Gerücht zu Folge beschäftigt Schalke 04 einen technisch versierten, offensiven Mittelfeldspieler aus Brasilien.
„Kein Thema. Kein Interesse. Null“
... hieß es, als in der letzten Hinrunde der Name Zé Roberto mit Schalke in Verbindung gebracht wurde. Als man auf Schalke dann merkte, dass Carlos Grossmüller nicht der Akteur für den tödlichen Pass ist, holte man ihn doch, den laufstarken, technisch versierten Zehner. Als Vorgriff auf die nächste Saison.

Jetzt beginnt die Vorbereitung auf eben diese, nächste Saison. Und kein Mensch spricht mehr von Zé Roberto. Ende März tauchte sein Name das letzte Mal bei schalke04.de auf. Wer beim ersten Training nicht selbst vor Ort war, musste auf der Homepage schon sehr genau hinschauen, um überhaupt sicher zu sein, dass der Mann noch im blauen Dress trainiert.

Viel wird dieser Tage über den großen Schalker Kader geschrieben, über den großen Konkurrenzkampf in Mittelfeld und Angriff. Zé Robertos Name fällt dabei selten. Aber ein Neuer Trainer bieten auch solchen Vergessenen immer eine neue Chance. Vielleicht wird aus dem Gerücht ja noch ein Schalke Spieler. Vielleicht hat Schalke ja doch einen, der den tödlichen Pass spielen kann.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Engelaar-Transfer perfekt

Mit der entsprechenden Meldung auf der Homepage des FC Twente wandert der Name Engelaar in diesem Blog aus der Kategorie ‚Blick ins Trübe’ nach ‚Sonst noch auf Schalke ...’.

In der Meldung steht auch, dass Schalke bereit gewesen sei „die geforderte Ablösesumme zu bezahlen“. So wird es Manager Müller mit Sicherheit nicht formulieren. Ob Twente nun weniger forderte als die zunächst kolportierten 8 Millionen Euro, wie viel Schalke 04 für Engelaar tatsächlich überweist: Wir werden es nie erfahren. Ist auch wurscht, denn es ist eh albern, Spieler an Ablösesummen zu messen.

Ach ja, und Jefferson Farfán ist mittlerweile auch vor Ort. Ob mit weißen, braunen oder schwarzen Babys, mit oder ohne Bodyguards, Körperverletzungsklagen, zerschlagenen Brillen oder intakten Familienverhältnissen ist nicht bekannt. Ganz sicher hat er aber einen Bildzeitungsreporter an den Hacken.

Dienstag, 1. Juli 2008

Niederländische Fahrgemeinschaft: Nur noch ein Platz frei!

Niederländer gelten im Allgemeinen als sparsam. Da trifft es sich für den neuen Schalke-Trainer Fred Rutten erst recht gut, dass er nicht mit der kompletten Familie umziehen muss, weil er sonst seine Frau und seine Töchter nicht mehr sehen würde. Von Gelsenkirchen nach Enschede ist’s nicht viel länger als eine Autostunde, das geht.

Bei den ständig steigenden Spritpreisen ist es aber trotzdem pfiffig, nicht alleine mit dem Auto durch die Lande zu reisen. Die Verpflichtung Youri Mulders war da schon ein Gewinn. Nun ist es sogar gelungen, dass der Sprit durch drei geteilt werden kann, denn heute wurde bekannt, dass René Eijkelkamp auf Schalke als Stürmertrainer arbeiten wird.

Gut, er wird dies nur einmal pro Woche tun. So hat er es in der letzten Saison auch bei Twente Enschede gemacht.
Dann legt man das Stürmertraining eben vor oder nach trainingsfreie Tage, damit es sich für die Oranje-Connection auch lohnt. Was machen eigentlich Marco van Hoogdalem und Johan de Kock zur Zeit? Ein Platz wäre ja noch frei. Mit Quetschen sogar zwei. Niederländer gelten ja im Allgemeinen ...

Donnerstag, 12. Juni 2008

Jéfferson Agustín Farfán Guadalupe

Nun ging ja doch alles ganz schnell. Jéfferson Farfán wird in der kommenden Saison für Schalke spielen.

Als Anfang letzter Woche erstmals über einen fast perfekten Wechsel zu lesen war, ging es mir wie Elmar: Ich hatte Andreas Müllers Dementi quasi schon im Ohr. Auch der vom sid veröffentlichte Satz, dass über die festgeschriebene Ablösesumme noch verhandelt würde, ließ mich stutzen. Aber gut, nun ist der Deal im trockenen Tüchern.

Farfán hätte auch in die Premier League wechseln können. Tottenham und Blackburn zeigten Interesse. Aus Italien war Florenz an ihm interessiert. Das er sich für Schalke entschied spricht wohl vor allem für Fred Rutten, der in seiner Zeit als Assistent von Guus Hiddink in Eindhoven bereits zwei Jahre mit Farfán zusammenarbeitete. Man kann sich also sicher sein dass es passt, dass der Trainer weiß was er bekommt, und das der Spieler eine Idee von der Arbeitsweise und dem Führungsstil in seinem neuen Verein hat.
„Jetzt könnte also endlich mal etwas Leichtfüßigkeit bei den Königsblauen einkehren!“
... schrieb Niederlande-Experte Falk Madeja. Ja könnte es. Wird es hoffentlich. Nichts braucht Schalke 04 dringlicher.
Ich bin gespannt.


Montag, 26. Mai 2008

Orlando Engelaar ist ‚eine Attraktion’ und möchte zu Schalke 04

Orlando Engelaar war einer der ersten, der bei Schalke 04 als Neuzugang für die kommende Saison im Gespräch war. Neben Schalke, Eindhoven und Ajax zeigten zuletzt auch West Ham United und Olympique Marseille Interesse an dem 28-jährigen Holländer, der im Vorläufigen Aufgebot der Oranjes für die EM steht und beim letzten Testspiel gegen die Ukraine zu überzeugen wusste.

Nun hat sich Engelaar selbst geäußert und klar gemacht, dass er gerne zu Schalke 04 wechseln möchte, sofern sich die Vereine über einen Wechsel einigen würden. Laut der Zeitung De Telegraph ist der Wechsel damit nur noch eine Formsache, da Schalke 04 bereit sei, Engelaar für die festgeschriebene Summe von 8 Millionen Euro aus seinem noch bis 2011 laufenden Vertrag rauszukaufen.

Derweil zitiert die gleiche Zeitung Rafael van der Vaart, der Orlando Engelaar für einen „Gewinn für die Bundesliga“ und eine „echte Attraktion“ hält. Er dürfe den Wechsel auf das höhere Niveau in der Bundesliga nicht unterschätzen, er selbst habe auch ein halbes Jahr nötig gehabt, um sich an das schnellere Tempo zu gewöhnen, sagt Van der Vaart. Aber er traut es ihm zweifellos zu, denn „Orlando hat die Qualität, um so zu spielen“.

Samstag, 24. Mai 2008

Fred Rutten ist der Beste

Das sagen jedenfalls seine niederländischen Kollegen. Fred Rutten wurde von der niederländischen Vereinigung der Profifußballtrainer (‚Coaches Betaald Voetbal’) zum neuen Preisträger des ‚Rinus Michels Award’ und somit zum Coach van het Jaar ernannt. Und das übrigens zum ersten mal.

Im Zuge der Verpflichtung Fred Ruttens durch Schalke 04 war in vielen Medien und auch hier zu lesen, dass Rutten bereits einmal zum Trainer des Jahres ernannt worden sei. Das stimmt auch im Prinzip. Allerdings war es nicht die Wahl durch die Kollegen. Fred Rutten wurde nach der letzten Saison zum Trainer des Jahres der NOS Radio 1-Sendung Langs de Lijn ernannt. In der Wahl zum ‚Rinus Michels Award’ war er neben Ronald Koeman, Henk ten Carte und Luis van Gaal zwar auch nominiert, gewonnen hat aber Van Gaal.

Nun braucht man sich nicht darüber streiten, ob irgendeine Wahl überhaupt offiziell sein will oder nicht. Ich dachte jedenfalls bei dem Titel an etwas, dass nur einer pro Jahr bekommen kann. Insofern lag ich mit meiner Behauptung in meinem ersten Rutten-Beitrag auch daneben. Asche auf mein Haupt. Kannze abba wirklich nix glauben, watte so zu lesen kriss.

Dienstag, 20. Mai 2008

Der Nordkurven-Schutz

Er ist der Manu. Und in Bochum musste er wieder auf den Zaun. Natürlich hat ihn nun die halbe Schalker-Gemeinde schon immer gekannt. Mittlerweile hat aber jeder die Story des einstigen jungen Fan Manuel Neuer gehört, weiß, dass er einer von uns ist.

Einen von uns stellt man nicht ernsthaft in Frage, selbst wenn er dem Gegner mal den Ball direkt vor die Füße wirft. Ein anderer mag das gleiche Trikot tragen und doch ist es lange nicht dasselbe. Der kam von woanders und wird bestimmt auch bald wieder weiterziehen, der spielt nur für Geld, ist ein Legionär.

Dem Manu hält die Kurve den Rücken frei. Eine glückliche Konstellation, die es dem Club ein gehöriges Stück einfacher macht, trotz der hohen Ansprüche auf einen derart jungen Torwart zu setzen.


[Bild: Toksave]

Sonntag, 18. Mai 2008

Heute vor 50 Jahren wurde Schalke 04 zum bisher letzten mal Deutscher Fußballmeister

Na, endlich ist es soweit. Wer will darf nun ein Häme-Leibchen überstreifen und darüber sinnieren, oder auch einfach nur saufen. Viel Spaß dabei.

Dabei ist die Jahreszahl doch nichts, die Dauer alleine macht wenig aus. Dass Schalke einige male so nah dran war und doch scheiterte, ist das was weh tut. Fans der Frankfurter Eintracht werden das nachvollziehen können. Nur weil Schiedsrichter Berg der Eintracht am letzten Spieltag der Saison 1991/92 bei Hansa Rostock einen fälligen Elfmeter verweigerte, hat die Eintracht im nächsten Jahr ihr 50-Jähriges Jubiläum. Aber knapp scheitern kann man eben auch nur, wenn man nah dran ist, und wem wäre das nicht lieber, als sich über Jahre mit dem Verbleibt im Liga-Mittelfeld abfinden zu müssen?!

Ich denke, dass Schalke weiterhin dran bleiben wird, und ich bin eigentlich guter Hoffnung, dass der Club in absehbarer Zeit wieder Meister werden wird. Ob man es nun gut findet oder nicht, die Schere zwischen den reichen und den weniger reichen Clubs in der Bundesliga geht immer weiter auseinander, und es sieht doch alles danach aus, als könne sich Schalke 04 in der Spitzengruppe etablieren. Insofern machen Schnusenberg, Müller und Peters auch einen guten Job, bei allen Kritikpunkten, die sich sicherlich finden lassen.

Natürlich wünscht man sich Stars, die einem Hoffnung auf den großen Wurf machen. Natürlich möchte man es schneller haben. Aber das schlechte Beispiel von Leuten, die sich dafür zu weit aus dem Fenster lehnten, wohnt nicht allzu weit östlich. Dort freut man sich heuer über das Erreichen der magischen 40-Punkte-Grenze, die einen nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben lässt, und verplant schonmal die vermutlich zu verdienenden Gelder aus der einen Runde UEFA-Cup in der nächsten Saison. Und damit sie überhaupt nochmal was zu feiern haben, machen sie sich Häme-Shirts.

Na denn. Schönen Sonntag noch.

Samstag, 17. Mai 2008

Zapfenstreich


Blau und Weiß, wie lieb ich Dich
Blau und Weiß, verlass mich nicht
|: Blau und Weiß ist ja der Himmel nur, der Himmel nur
Blau und Weiß ist unsere Fußballgarnitur :|

Hätten wir ein Königreich
Machten wir es den Schalkern gleich
|: Alle Mädchen, die so jung und schön, so jung und schön
Müssten alle Blau und Weiß spazieren gehn :|

Mohammed war ein Prophet
Der vom Fußballspielen nichts versteht
|: Doch aus all der schönen Farbenpracht, der Farbenpracht
Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht :|

Tausend Feuer in der Nacht
Haben uns das große Glück gebracht
|: Tausend Freunde, die zusammenstehn, zusammenstehn
Dann wird der FC Schalke niemals untergehn :|

Mittwoch, 7. Mai 2008

Sie haben Ihr Ziel erreicht

Mit der heutigen Niederlage des Hamburger SV, so schade sie bezogen auf den Kampf um Platz zwei zwischen Schalke und Werder Bremen auch sein mag, hat der FC Schalke 04 sein erklärtes Saisonziel erreicht.

Schalke wollte dazu 68 Punkte holen (siehe hier und hier). Dieser Pace hinken die Blauen 6 Punkte hinterher. Dennoch reichte die Leistung dieser Saison aus, um sich zumindest für die Qualifikation zur Champions League zu qualifizieren. Hamburg und Stuttgart können Schalke nichts mehr anhaben. Und vielleicht geht ja doch noch was, im Fernduell mit Bremen.

Kommentare & Antworten

Auch von mir happy holiday...
Auch von mir happy holiday für Dich!
Juergen (anonym) - 8. Juli, 14:25
Na dann erhol dich gut,...
Na dann erhol dich gut, Herr Wieland!
Julian (anonym) - 8. Juli, 09:47
War was?
Erst eine Woche? Unfassbar. PS: Ich hab' seit Sonntag...
Jannik (anonym) - 6. Juli, 23:06
Die Bild ist sicher deutlich...
Die Bild ist sicher deutlich näher dran. „Miljoen“...
Herr Wieland - 6. Juli, 14:15
Ihr solltet den Artikel...
Ihr solltet den Artikel richtig lesen. Inklusive des...
Frank (anonym) - 6. Juli, 13:32
Wat denn nu?
Ich kenn diese Zeitung in den Niederlanden nicht (Boulevard/Seriösität)...
kurtspaeter - 6. Juli, 12:47
Ja, gespannt bin ich...
.. ich bin aber eher der Typ, der an das Gute im Spieler...
Herr Wieland - 5. Juli, 00:07
Ich bin ja mal gespannt
Nachdem wir den Spieler ein paar Mal im Nationaltrikot...
kurtspaeter - 4. Juli, 07:21

Schalker Realität

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Ruhrpott-Meisterschaft

Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
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