Schon schräg: Wenn Werder scheitert, gibt's Extra-Kohle!

„Scheitert Werder [in der Champions-League-Qualifikation], profitieren Stuttgart und Schalke. [...] Grund dafür ist das Prämiensystem der Uefa. Der Verband schüttet nicht nur Erfolgsprämien aus. Die 32 Teilnehmer dürfen sich auch auf Gelder aus dem sogenannten Markt-Pool freuen, dessen Höhe sich nach den TV-Einnahmen aus den einzelnen Ländern richtet. Dieser vermutlich wie im Vorjahr mit 35,2 Millionen Euro gefüllte deutsche Markt-Pool müsste bei einem Werder-Aus in Zagreb nur noch durch zwei statt drei Vereine geteilt werden.“
Bei drei deutschen Teilnehmern erhält Schalke 35% aus diesem Markt-Pool, scheidet Werder aus erhöht sich der Anteil auf 45%.

War mir nicht bewusst, dass das so ist, habe ich noch nie gehört. Und die Champions-League gibt’s ja schon ein paar Tage.

Da darf man bei irgendwelchen Interviews mit Horst Heldt oder Andreas Müller noch ein wenig genauer hinhören, wenn rund ums Werder-Spiel wieder von einem für die UEFA-Fünfjahreswertung notwendigen Erfolg die Rede sein wird.


[Die ganze Rechnung gibt's bei welt.de]

Das ist schon länger so

Das hätte ich Dir vorher sagen können. Heh, frag mich, ich kenn mich mit der Champions League aus... *räusper*

Habe ich schon gesagt, dass mir die Champions-League-Abende abgehen werden? Gibt's im UEFA-Cup eigentlich auch 'ne Hymne vorweg?

Und von wegen der Fünf-Jahres-Wertung: es macht eben keinen Unterschied, ob eine Mannschaft in der Champions League oder im UEFA-Cup einen Sieg (2 Punkte) oder ein Unentschieden (1 Punkt) erreicht, allein für die Teilnahme an der Champions League gibt es von vorneherein drei Punkte mehr, sonst zählt es gleich, erst bei Erreichen der Finalrunden gibt's wieder Unterschiede. So gesehen kann Werder am Mittwoch ruhig verlieren, Punkte für die Wertung sammeln kann der Verein auch im UEFA-Cup. Und wenn man z.B. Hamburgs Lauf in der letztjährigen Champions-League-Saison anschaut, kann man sich schon fragen, ob die bei einer Teilnahme am UEFA-Cup nicht mehr Punkte für die Wertung geholt hätten...

*ein Insider-Scherz für Twoday.net!

Ich & der Fanblödsinn

Ja, dass dachte ich mir schon, dass das länger so ist. Es war mir aber nie bewusst.

Das es im UEFA-Cup für ein einzelnes Spiel die gleichen Punkte gibt wie in der CL wusste ich auch. Aber es macht natürlich schon einen Unterschied, denn wie Du schon sagst gibt’s alleine für die Teilnahme 3 Punkte, plus für das Unentschieden oder den Sieg gegen Zagreb weitere 0,5 bzw. 1. Angesichts der Ausbeute deutscher Mannschaften in der Vergangenheit soll mir bitte niemand sagen, dass das Peanuts wären. Und dass es im UEFA-Cup so viel leichter zu Punkten ist, möchte ich auch nicht ungesehen unterschreiben. Da spielen schon ordentliche Mannschaften. München z.B., oder vielleicht Werder Bremen ...

Ein weiteres Argument für Werder im UEFA-Cup wäre natürlich, dass die Chancen auf Schalker CL-Spiele im Werbe-TV steigen. Da bin ich doch schon sehr hin- und hergerissen und fühle wieder diesen Fanblödsinn von der Annahme, das die Sympathieverteilung vor einem bestimmten Spiel etwas zu bedeuten hat!

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Kommentare & Antworten

Lucio
da Lucio findet imma den richtigen Zeitpunkt zum abspiela
ch (Gast) - 10. August, 21:47
Na also: noch ein...
...alter Bekannter ;)
berka - 1. August, 13:04
Alte Bekannte
Schön erklärt, danke. Noch ein paar bekannte Namen...
berka - 1. August, 09:12
Notlagen?
fällt mir jetzt erst auf: habt Ihr die im Stadion etwa...
berka - 30. Juli, 14:00
Ich weiss schon warum...
Ich weiss schon warum ich im Stadion keine Getränke...
Jan! (Gast) - 30. Juli, 13:01
siehste
deswegen wird's wahrscheinlich exportiert
berka - 30. Juli, 08:50
Wir warten gespannt
...auf den ersten, der Veltin's schreibt.
Trainer Baade (Gast) - 29. Juli, 23:27
@ Stefan: Ja, bei Miller’s...
@ Stefan: Ja, bei Miller’s würde ich auch nichts dazu...
Herr Wieland - 29. Juli, 17:12

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Der Spielmacher

Stets ein wunderbarer Quell der Wirrnis ist der Begriff des Spielmachers oder gar der Spielmacher-Position. Der Mann mit der legendären Nummer 10 war einst Halbstürmer und wurde später ins Mittelfeld zurückgezogen, wo er aber mehr wurde als ein zentraler Mittelfeldspieler. Dieser Spieler in der Mitte des Feldes, ob vorgeschoben oder zurückgezogen, sollte von seinen Mitspielern häufiger angespielt werden und dann genialisch das Angriffsspiel bedienen. Das wurde noch mit der Phantasie kurzgeschlossen, ein solchermaßen kreativer Mensch könne nicht auch noch schwer arbeiten, weshalb man ihm einen Helfer, den sogenannten Wasserträger, beistellen müsse. Einen solche Spielmacherposition gibt es heute nicht mehr, trotzdem ist die Suche nach dem Spielmacher nicht beendet. Im Zweifelsfall wird der Kopf einer Mannschaft, wie Zinedine Zidane beim französischen Weltmeister 1998, einfach zum Spielmacher erklärt.
Biermann/Fuchs

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